Das angenehme Mikroklima, die warmen Föhnwinde, Heilwasserquellen sowie seltene Radonvorkommen haben den Kurort Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg) im Dreiländereck Polen-Deutschland-Tschechien bekannt gemacht. Diese Naturschätze kurieren und lindern Schmerzen seit mehr als 500 Jahren.

Die Kleinstadt im Isergebirge ist seit fast 250 Jahren ein bekannter und beliebter Kurort. Die ansprechende Kurarchitektur lädt zum Verweilen ein, etwa in der 1899 aus Lärchenholz gebauten  längsten Wandelhalle Niederschlesiens mit einem 46 Meter hohen Uhrturm oder  im nahegelegen Kurpark mit denkmalgeschützten Villen und üppigen Rhododendrensträuchern. Im Zentrum gibt es eine Reihe von schönen Villen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Viele Rad- und Wanderwege in einer naturbelassenen Landschaft stehen den Besuchern zur Verfügung. Auch wenig trainierte Radfahrer können mit der Gondelbahn zum 1107 m hohen Stóg Izerski (Heufuder) fahren und von dort eine Bergradtour machen. Świeradów-Zdrój ist ein geschätzter Wintersportort mit sieben Skiliften. Unmittelbar an der Gondelbahn befindet sich eine 2.500 Meter lange beleuchtete Piste mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Ski-Langläufer finden dort gut präparierte Loipen.

Wintersportbegeisterte finden ideale Bedingungen auch jenseits der polnisch-tschechischen Grenze vor, zum Beispiel bei Nové Město pod Smrkem (Neustadt an der Tafelfichte). Der Ort zu Füßen des höchsten Bergs im Isergebirge, des 1.142 m hohen Smrk (Tafelfichte), liegt an der berühmten Iser-Magistrale, einer 170 km langen Loipe. Der Ort ist auch beliebt bei Mountainbikern. Die rund 70 Kilometer langen Trassen des Singletrek pod Smrkem, zählen zu den besten in Europa.

Świeradów Zdrój liegt etwa 35 km südwestlich vom Hirschberger Tal und Jelenia Góra.