Die polnische Schriftstellerin Joanna Bator ist diesjährige Preisträgerin des Riesengebirgspreises für Literatur, der vom Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur e.V. (VSK) mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministerium des Inneren, der Staatlichen Riesengebirgsschule sowie des Riesengebirgsmuseums in Jelenia Góra (Hirschberg) vergeben wird. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis wird am 12. Dezember in Jelenia Góra verliehen. Schirmherren sind der Sächsische Ministerpräsident, Michael Kretschmer, sowie der Marschall der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien, Cezary Przybylski.

Joanna Bator wurde 1968 in Wałbrzych (Waldenburg) geboren und lebt heute am Rande von Warschau. 2013 wurde sie für ihren Roman “Ciemno, prawie noc” mit dem wichtigsten polnischen Literaturpreis, Nike, geehrt. Der Roman wurde unter dem Titel “Dunkel, fast nacht” wie auch einige andere Werke der Autorin ins Deutsche übersetzt. Die deutsch-polnische Jury des Riesengebirgspreises hat bei ihrer Sitzung auf Schloss Pakoszów (Wernersdorf) zudem Małgorzata Lutowska und Marcin Wawrzyńczak als Preisträger der beiden Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro benannt. Beide befassen sich in ihren Arbeiten mit der Region Niederschlesien. Der VSK will mit dem Riesengebirgspreis herausragende Leistungen auf dem Geblet der Literatur würdigen, die sich durch besondere humane Gesinnung auszeichnen und dem Geist der Verständigung dienen.
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