Bereits zum fünften Mal in Folge erhielt die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau eine Haube. Die neueste Ausgabe des renommierten Restaurantführers lobte auch weitere Restaurants in und um das Hirschberger Tal.

Robert Szepielak kann ein kleines Jubiläum feiern. Bereits zum fünften Mal in Folge wurde die Handschrift des Chefkoch der „Alten Bleiche“ im Schloss Wernersdorf prämiert. In der neuesten Ausgabe des Gourmetführers Gault&Millau Polska konnten Szepielak und sein Team die Auszeichnung in Forme einer Kochhaube und 11,5 Punkten souverän verteidigen. Die Testesser hoben besonders die Verbindung von Haute Cuisine, Regionalität und Saisonbezogenheit hervor. Auch das Ambiente, eine gelungene Verbindung aus barocker Architektur und modernem Design, sowie die Rosenterrasse wurde lobend erwähnt.
Schon zum dritten Mal in Folge erhielt das Restaurant Cytrynowy Pieprz (Zitronenpfeffer) in der Altstadt von Jelenia Góra eine Auszeichnung. Insgesamt zwölf Punkte und eine Kochhaube erhielten die beiden polnischen Chefs für ihre authentische italienische Küche. Es lohne sich hier nicht nur zum feinen Speisen hereinzuschauen. Auch allein die erlesenen Weine, Desserts und Kaffeespezialitäten seien einen Besuch wert.

Ganz neu im Rennen ist das Restaurant des Lake Hill Resorts & SPA am Stausee von Sosnówka (Giersdorf). Der gelbe Gourmetführer hebt neben dem Panoramablick aufs Wasser insbesondere die Slow Food-inspirierte Autorenküche mit einer punktfreien Erwähnung hervor. Neben Leckerbissen wie der sous-vide-gegarten Entenbrust mit Thymian-Rotweinsoße an Süßkartoffelpürree und eingelegter Roter Beete sollten Gäste insbesondere die Cocktails testen. Einen Besuch wert ist das Restaurant der Villa Greta im rund 25 Kilometer nordöstlich von Jelenia Góra gelegenen Świerzawa (Schönau an der Katzbach). Das von Adam Skiermański im Geiste der Slow Food-Bewegung geführte Restaurant erhielt elf Punkte und eine Haube. Besucher finden ein kleines, aber feines saisonales Menü-Angebot mit erlesenen lokalen und regionalen Zutaten.

Wer einen Ausflug zu der zum UNESCO-Welterbe zählenden Friedenskirche im rund 65 Kilometer entfernten Świdnica (Schweidnitz) unternimmt, kann vor Ort auch gut speisen. Das Restaurant Red Baron im gleichnamigen Hotel wurde bereits wiederholt mit elf Punkten und einer Kochhaube ausgezeichnet. Benannt wurde es nach dem bekannten Jagdflieger Manfred von Richthofen, der seine Kindheit in der Schweidnitzer Villa verbrachte. Neben traditioneller polnischer Küche in modernem Gewand können Gäste von Dienstag bis Sonntag auch aus einer Sushi-Karte wählen.