Kultur Archive — Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten https://talderschloesser.de Neuigkeiten aus der Region des Hirschberger Tals bei Jelenia Góra Fri, 01 Jul 2022 10:45:11 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.2 Die „Kunst der Erholung“ im Seehaus https://talderschloesser.de/die-kunst-der-erholung-im-seehaus/ https://talderschloesser.de/die-kunst-der-erholung-im-seehaus/#respond Wed, 06 Jul 2022 06:30:40 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2824 Gäste des neu eröffneten Seehauses im Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf (Pakoszów) können seit kurzem eine neue Ausstellung entdecken. Sie zeigt Skulpturen der Künstler Stanisław Wysocki und Jacek Opała, die dem Haus als Dauerleihgabe übergeben wurden. Mit dem Seehaus will die Familie Hartmann die bereits im restaurierten Schloss und Park eingegangene Verbindung von Hotelaufenthalt im historischen Ambiente [...]

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Gäste des neu eröffneten Seehauses im Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf (Pakoszów) können seit kurzem eine neue Ausstellung entdecken. Sie zeigt Skulpturen der Künstler Stanisław Wysocki und Jacek Opała, die dem Haus als Dauerleihgabe übergeben wurden. Mit dem Seehaus will die Familie Hartmann die bereits im restaurierten Schloss und Park eingegangene Verbindung von Hotelaufenthalt im historischen Ambiente mit moderner Kunst und Design weiter intensivieren.

Kunstwerk von Jacek Opala. Foto: Palac Pakoszow

Stanisław Wysocki ist für seine klare Formensprache bekannt. Er widmet sich vor allem dem menschlichen Körper, abstrahiert ihn, pointiert Details und löst ihn zuweilen in seiner Morphologie auf. 1949 in Ełk geboren, studierte er Kunst in Poznań (Posen) sowie Berlin. Dort war er auch an der renommierten Bildgießerei Hermann Noack beschäftigt und begann in den 1980er Jahren eine Zusammenarbeit mit dem britischen Bildhauer Henry Moore. Wysocki lebt und arbeitet heute in der niederschlesischen Hauptstadt Wrocław (Breslau).

Tiere und menschliche Körper gehen bei den Skulpturen Jacek Opałas fantastische Synthesen mit Dingen und abstrakten Gegenständen ein. Ton und Keramik sind als Material nicht zufällig gewählt, stammt der 1970 geborene Autodidakt doch aus Polens Keramikhauptstadt Bolesławiec (Bunzlau), wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine Inspiration holt sich das Mitglied des Polnischen Keramikerverbandes bei antiken Grabungsstücken wie etwa aus Pompeji sowie im Magischen Realismus, wie er in der Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts bis heute immer wieder präsent ist.

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Joanna Bator erhält Riesengebirgs-Literaturpreis https://talderschloesser.de/joanna-bator-erhaelt-riesengebirgs-literaturpreis/ https://talderschloesser.de/joanna-bator-erhaelt-riesengebirgs-literaturpreis/#respond Tue, 09 Nov 2021 10:22:37 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2799 Die polnische Schriftstellerin Joanna Bator ist diesjährige Preisträgerin des Riesengebirgspreises für Literatur, der vom Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur e.V. (VSK) mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministerium des Inneren, der Staatlichen Riesengebirgsschule sowie des Riesengebirgsmuseums in Jelenia Góra (Hirschberg) vergeben wird. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis wird am 12. Dezember in [...]

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Die polnische Schriftstellerin Joanna Bator ist diesjährige Preisträgerin des Riesengebirgspreises für Literatur, der vom Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur e.V. (VSK) mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministerium des Inneren, der Staatlichen Riesengebirgsschule sowie des Riesengebirgsmuseums in Jelenia Góra (Hirschberg) vergeben wird. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis wird am 12. Dezember in Jelenia Góra verliehen. Schirmherren sind der Sächsische Ministerpräsident, Michael Kretschmer, sowie der Marschall der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien, Cezary Przybylski.

Joanna Bator wurde 1968 in Wałbrzych (Waldenburg) geboren und lebt heute am Rande von Warschau. 2013 wurde sie für ihren Roman “Ciemno, prawie noc” mit dem wichtigsten polnischen Literaturpreis, Nike, geehrt. Der Roman wurde unter dem Titel “Dunkel, fast nacht” wie auch einige andere Werke der Autorin ins Deutsche übersetzt. Die deutsch-polnische Jury des Riesengebirgspreises hat bei ihrer Sitzung auf Schloss Pakoszów (Wernersdorf) zudem Małgorzata Lutowska und Marcin Wawrzyńczak als Preisträger der beiden Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro benannt. Beide befassen sich in ihren Arbeiten mit der Region Niederschlesien. Der VSK will mit dem Riesengebirgspreis herausragende Leistungen auf dem Geblet der Literatur würdigen, die sich durch besondere humane Gesinnung auszeichnen und dem Geist der Verständigung dienen.
www.vskschlesien.de

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Abstrakte Malerei im Seehaus https://talderschloesser.de/abstrakte-malerei-im-seehaus/ https://talderschloesser.de/abstrakte-malerei-im-seehaus/#respond Fri, 05 Nov 2021 12:07:01 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2785 Mal scheinen es phantastische Landschaften zu sein, mal Detailaufnahmen oder Einblicke in die Weiten des Universums. Die großformatigen Gemälde von Agnieszka "Agnes" Jackiewicz faszinieren durch ihre eindrucksvolle Kombination von Farben und Formen. Besucher des Hirschberger Tals können ab dem 12. November eine Auswahl ihrer Bilder in Pakoszów entdecken. Dann eröffnet im neuen Seehaus von Schloss [...]

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Mal scheinen es phantastische Landschaften zu sein, mal Detailaufnahmen oder Einblicke in die Weiten des Universums. Die großformatigen Gemälde von Agnieszka “Agnes” Jackiewicz faszinieren durch ihre eindrucksvolle Kombination von Farben und Formen. Besucher des Hirschberger Tals können ab dem 12. November eine Auswahl ihrer Bilder in Pakoszów entdecken. Dann eröffnet im neuen Seehaus von Schloss Wernersdorf eine Ausstellung mit Werken der polnisch-amerikanischen Künstlerin.

Von Beginn an haben Ingrid und Hagen Hartmann bei der Restaurierung von Schloss Wernersdorf Wert auf zeitgenössisches Design und Kunst gelegt. „Wir wollten ein Hotel einrichten, in dem wir uns auch selbst wohlfühlen können“, sagt Ingrid Hagen. Großformatige Skulpturen von Stanisław Wysocki zieren seit der Eröffnung den weitläufigen Parkbereich vor dem Schloss, im September kamen weitere Werke des bekannten polnischen Künstlers hinzu. Mit Agnieszka Jackiewicz hatte das Mediziner-Ehepaar aus dem Saarland bereits früher Kontakt.

Die mehrfach ausgezeichnete Absolventin der Akademie der Schönen Künste in Wrocław lebt und arbeitet seit vielen Jahren in den USA, ist aber regelmäßig mit Ausstellungen in ihrer Heimat vertreten. “Seit ich denken kann war Kunst ein wichtiger Teil meines Lebens, insbesondere die Abstrakte Malerei”, erklärt Jackiewicz. Allein der Gedanke, dass fremde Menschen ihren Bildern ein paar Minuten ihres Lebens aufmerksam widmen, um sich an ihnen zu erfreuen und die Botschaft hinter den lebhaften Pinselstrichen zu ergründen, sei für sie Grund zur Freude und Antriebsfeder für ihre weitere schöpferische Tätigkeit.

Jackiewiczs Malereien sind in Galerien weltweit zu sehen, zieren aber auch zahlreiche Hotels und Privatsammlungen. Mit dem Schlosshotel Wernersdorf kommt nun ein weiteres hinzu. Die 27 Bilder werden in der Halle des erst im Sommer neu eröffneten Seehauses zu sehen sein. Die Vernissage wird am 12. November 2021 ab 18 Uhr stattfinden.

 

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Die Kultur kehrt zurück ins Hirschberger Tal https://talderschloesser.de/die-kultur-kehrt-zurueck-ins-hirschberger-tal/ https://talderschloesser.de/die-kultur-kehrt-zurueck-ins-hirschberger-tal/#respond Sun, 18 Jul 2021 19:12:33 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2754 Nach der Corona-Zwangspause soll es vom 13. bis 25. August wieder ein Festival dell’Arte im Hirschberger Tal bei Jelenina Góra (Hirschberg) geben. Bereits seit Ende Mai kehrt langsam das kulturelle Leben ins Tal zurück. So spielt nicht nur die Philharmonie von Jelenia Góra (Hirschberg) wieder regelmäßig vor Publikum. Auch in den Schlosshotels der Region fanden [...]

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Nach der Corona-Zwangspause soll es vom 13. bis 25. August wieder ein Festival dell’Arte im Hirschberger Tal bei Jelenina Góra (Hirschberg) geben. Bereits seit Ende Mai kehrt langsam das kulturelle Leben ins Tal zurück. So spielt nicht nur die Philharmonie von Jelenia Góra (Hirschberg) wieder regelmäßig vor Publikum. Auch in den Schlosshotels der Region fanden bereits erste musikalische Events statt.

Einige Schlosshotels werden zur stimmungsvolle Kulisse für das sommerliche Festival dell’Arte. Weitere Veranstaltungsorte sind das Park- und Palastensemble von Bukowiec (Buchwald) und das städtische Kulturzentrum von Jelenia Góra. Dort findet am 13. August die feierliche Eröffnung des Festivals mit einer szenischen Lesung von Werken Jarosław Mikołajewskis statt. Der zeitgenössische Autor ist persönlich anwesend und stellt sein neuestes Buch „Wiatr i Dziewczyna“ (Der Wind und das Mädchen) vor.

Das Festival hat sich von Anfang an zum Ziel gesetzt, einen Überblick über das aktuelle Kunst- und Kulturgeschehen in Polen und Mitteleuropa zu bieten. Dementsprechend sind Werkschauen von bekannten Bildenden Künstlern wie auch Newcomern aus Polen ein wichtiger Bestandteil. So werden ab dem 14. August in Bukowiec unter anderem Malereien von Wojciech Pukocz, Ikonen von Patrycja Obarewicz und Skulpturen von Grzegorz Pawłowski neben Glaskunst, Design und Fotografien der Studierenden der Akademie der schönen Künste Wrocław (Breslau) zu sehen sein.

Zur Vernissage spielt am Abend die polnische Band des US-amerikanischen Jazzpianisten Stanley Breckenridge auf. Musikalische Leckerbissen gibt es auch an den Folgetagen. So wird die in Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) lebende japanische Pianistin Atsuko Seta am 15. August im Barocksaal von Schloss Pakoszów (Wernersdorf) auftreten, am 16. August gastiert ein Ensemble der Wiener Philharmoniker auf Schloss Karpniki (Fischbach) und am selben Abend präsentiert Paweł Grochocki mit seinem Trio die „Lieder des Übergangs“ in der Kirche von Bukowiec.

Einen spirituellen Hochgenuss verspricht auch das Konzert am 19. August im Bethaus in Łomnica (Lomnitz). Die international renommierte Sopranistin Michalina Bieńkiewicz wird in dem historischen Gebäude das Stabat Mater von Luigi Boccherini präsentieren. Weltliche Musik von Jacek Cygan können die Festivalgäste am 17. August in Bukowiec und am 17. August im Schlosshotel in Wojanów (Schildau) erleben. Cygan, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag nachfeiert, zählt zu den produktivsten polnischen Liederautoren der Gegenwart.

Die beiden letzten Konzerte des Festivals werden von zwei polnischen Legenden der Unterhaltungsmusik bestritten. Am 20. August gibt sich Voo Voo in der Kunstscheune in Bukowiec die Ehre. 1985 gegründet zählt die Band mit ihrer Mischung aus Rock, Jazz, Weltmusik und Experiment bis heute zu den innovativsten Soundmaschinen Polens. Das ebenfalls in Bukowiec stattfindende Abschlusskonzert wird Grzegorz Turnau geben. Der Chansonier trifft mit seinen Kompositionen seit über 20 Jahren den Nerv des polnischen Publikums.

Eine Vielzahl der Festivalveranstaltungen ist bei freiem Eintritt zu besuchen. Das Konzert von Stanley Breckenridges Jazz Band All Orchestra kostet umgerechnet rund 20 Euro, der Eintritt zu den Konzerten von Jacek Cygan, Voo Voo und Grzegorz Turnau beträgt umgerechnet etwa 25 Euro.

Infos zum Programm unter www.dolinapalacow.pl

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Zum Tee bei Gräfin Reden https://talderschloesser.de/zum-tee-bei-graefin-reden/ https://talderschloesser.de/zum-tee-bei-graefin-reden/#respond Sun, 18 Jul 2021 19:03:08 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2748 Mit seinem Panoramablick auf die Schneekoppe gehört er zu den wunderbarsten Orten im ganzen Hirschberger Tal. Nun wurde der einstige Teepavillon von Gräfin Friederike von Reden im Schlosspark von Bukowiec (Buchwald) neu eröffnet. Ganz im Sinne der Gräfin, die aufgrund ihres kulturellen und sozialen Engagements für die Region auch als „Mutter des Hirschberger Tales“ bezeichnet [...]

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Mit seinem Panoramablick auf die Schneekoppe gehört er zu den wunderbarsten Orten im ganzen Hirschberger Tal. Nun wurde der einstige Teepavillon von Gräfin Friederike von Reden im Schlosspark von Bukowiec (Buchwald) neu eröffnet. Ganz im Sinne der Gräfin, die aufgrund ihres kulturellen und sozialen Engagements für die Region auch als „Mutter des Hirschberger Tales“ bezeichnet wurde, dient es seit kurzem als Künstlerinnenhaus „U Hrabiny“ (Bei der Gräfin).

Kurz nach ihrer Hochzeit im Jahre 1802 mit Friedrich Wilhelm Graf von Reden ließ dieser das klassizistische Bauwerk für seine Gemahlin errichten. Einem antiken griechischen Tempel nachempfunden, befindet sich im Zentrum ein offener Säulengang mit Schmuckfries und Tympanon. Der offene Raum wird von zwei Räumen flankiert, die vor gut zehn Jahren restauriert wurden und in denen eine kleine Bibliothek Platz fand.

Die wohltätige Gräfin machte sich auch für die Begabtenförderung stark, sowohl beim adeligen Nachwuchs, wie auch in der „einfachen Bevölkerung“. So unterstützte sie etwa ihre Altersgenossin Johanne Juliane Schubert. Die Tochter einer Webersfamilie besuchte lediglich die Dorfschule bei Bolkenhain (heute Bolków), fiel aber schon früh durch ihre Wortkunst und Dichtung auf. So ist das neue Künstlerinnenhaus auch den beiden Frauen gewidmet, trägt es neben dem Titel „Bei der Gräfin“ auch Johanne Schubert im Namen.

Weibliche Kunst und Frauen allgemein stehen im Fokus der neuen Einrichtung. So wollen die regelmäßig stattfindenden Lesungen, Diskussionsveranstaltungen und Konzerte einerseits Frauen und ihre schöpferische Ader sichtbar machen, andererseits sollen Frauen zum Nachahmen und Mitmachen animiert werden. Dabei wird auch der männliche Aspekt von Kunst und Kultur nicht ausgespart.

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Von Umgebinde und Sudetenhaus https://talderschloesser.de/von-umgebinde-und-sudetenhaus/ https://talderschloesser.de/von-umgebinde-und-sudetenhaus/#respond Fri, 18 Dec 2020 14:19:02 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2736 Schlesische Denkmäler ausgezeichnet Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur (VSK) den Denkmalschutzwettbewerb "Denkmal – denk mal dran!" Den ersten Preis erhielten in diesem Jahr gleich zwei Bauwerke, die für die traditionelle Bauweise Niederschlesiens und der Lausitz stehen. Den Wettbewerb lobt der VSK gemeinsam mit der Stiftung OP ENHEIM [...]

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Schlesische Denkmäler ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur (VSK) den Denkmalschutzwettbewerb “Denkmal – denk mal dran!” Den ersten Preis erhielten in diesem Jahr gleich zwei Bauwerke, die für die traditionelle Bauweise Niederschlesiens und der Lausitz stehen. Den Wettbewerb lobt der VSK gemeinsam mit der Stiftung OP ENHEIM aus Wrocław (Breslau) aus.

Ziel von „Denkmal – denk mal dran!“ ist es, private Eigentümer, Vereine oder vergleichbare Institutionen dazu zu ermuntern, in Objekte von historischer oder kunstgeschichtlicher Bedeutung zu investieren und diese zu erhalten oder wiederherzustellen. Der Jury gehörten unter anderem Agnieszka Bormann vom Schlesischen Museum zu Görlitz und der VSK-Vorsitzende Christopher Schmidt-Münzberg an.

Der erste Platz ging in diesem Jahr gleich an zwei Gebäude, die für jahrhundertealte Bautraditionen stehen. In Grabiszyce Średnie (Mittelgerlachsdorf) bei Lubań (Lauban) ist es ein Umgebindehaus. Dieser Bautyp ist vor allem für die Niederschlesische Oberlausitz charakteristisch. Er verbindet Mauer-, Fachwerk- und Holzbauweise. Der Name kommt von den Holzstützen, auf denen das erste Obergeschoss aufsitzt und die eine Blockstube im Erdgeschoss umgeben. Die ältesten erhaltenen Umgebindehäuser datieren auf das 16. Jahrhundert. Das Haus in Grabiszyce Średnie wurde zwei Jahre lang aufwendig saniert. Alle Holz- und Fachwerkelemente mussten komplett von Putz befreit werden.

Der andere erste Platz ging an ein Sudetenhaus in Stary Gierałtów (Alt Gersdorf) im Glatzer Bergland. Das etwa 250 Jahre alte Gebäude sticht vor allem durch die sogenannte Kreuzstube hervor. Dabei handelt es sich um ein vorgezogenes Zimmer im Obergeschoss, das sich auf Pfosten ruhend über dem Eingang befindet und von einer Galerie umgeben ist. Das Sudetenhaus vereint Holzblockbauweise mit Mauerwerk. Den zweiten Platz erhielt das Hotel Dzikie Róże (Wildrosen) in Janice (Johnsdorf), ein altes Hofensemble aus dem 18. Jahrhundert. Mit einer Anerkennung wurde das Projekt „Neues Leben des Matthäus – Rekonstruktion der St. Matthäuskirche in Uniemyśl/Berthelsdorf“ des Stowarzyszenie ??

Der in Görlitz beheimatete VSK hat sein Vereinszentrum auf Schloss Łomnica (Lomnitz). Mitglieder aus Deutschland und Polen widmen sich seit fast 20 Jahren gemeinsam der Pflege schlesischer Kunst und Kultur. Diesem Ziel soll auch der Wettbewerb dienen, mit dem die fachgerechte Restaurierung von Gebäuden, Parks oder technischen Denkmälern in Schlesien gefördert werden soll.  Die Stiftung OP ENHEIM bezog 2018 ihren Sitz im neuen Kunst- und Kulturzentrum mit Galerie in der Altstadt von Wrocław. Die Geschichte des barocken Bürgerhauses am Breslauer Salzmarkt reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Seit 1810 befand es sich im Besitz der jüdischen Familie Oppenheim und gelangte später durch eine Schenkung in den Besitz der Jüdischen Gemeinde. Diese wurde von den Nationalsozialisten 1941 enteignet. Als einziges Gebäude am Salzmarkt überstand es den Zweiten Weltkrieg und beherbergte danach polnische Mieter.

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Feierliche Eröffnung des wiederaufgebauten Bethauses in Lomnitz https://talderschloesser.de/feierliche-eroeffnung-des-wiederaufgebauten-bethauses-in-lomnitz/ https://talderschloesser.de/feierliche-eroeffnung-des-wiederaufgebauten-bethauses-in-lomnitz/#respond Fri, 10 Jul 2020 10:53:51 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2665 „Das grenzt an ein Wunder“, war gleich mehrfach im wiederaufgebauten Bethaus in Łomnica (Lomnitz) zu hören. Man habe „eine fast vergessene Geschichte wieder aus dem Verborgenen herausgeholt“, betonte Schlossherrin Elisabeth von Küster zur feierlichen Eröffnung des Fachwerkbaus. Zu der waren Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, sein niederschlesischer Amtskollege Cezary Przybylski sowie zahlreiche weitere politische und geistliche [...]

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„Das grenzt an ein Wunder“, war gleich mehrfach im wiederaufgebauten Bethaus in Łomnica (Lomnitz) zu hören. Man habe „eine fast vergessene Geschichte wieder aus dem Verborgenen herausgeholt“, betonte Schlossherrin Elisabeth von Küster zur feierlichen Eröffnung des Fachwerkbaus. Zu der waren Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, sein niederschlesischer Amtskollege Cezary Przybylski sowie zahlreiche weitere politische und geistliche Würdenträger Anfang Juli nach Lomnitz gekommen.

Der Fachwerkbau fügt sich harmonisch in das Ensemble der beiden Schlösser, des Parks und des Gutshofs in Lomnitz ein, fast so, als habe er dort schon seit Jahrhunderten gestanden. Dabei befand sich das ursprüngliche Gebäude einst rund 30 Kilometer entfernt in Rząśnik (Schönwaldau). Dort war das Bethaus nach dem Zweiten Weltkrieg langsam verfallen. Die letzten Balken wurden gerettet, konserviert und in Lomnitz wieder verbaut. Das neu entstandene Bauwerk erinnert ein wenig an die Friedenskirchen in Świdnica (Schweidnitz) und Jawór (Jauer), die zum Welterbe der UNESCO zählen.

Ähnlich wie die sehr viel größeren und älteren Friedenskirchen sind auch die Bethäuser typisch für Niederschlesien. Dort war der evangelischen Bevölkerung zu Zeiten der Habsburger nur sehr zögerlich und unter großen Auflagen der Bau von einigen wenigen Gotteshäusern zugestanden worden. Nachdem die Region zu Preußen gelangte, erhielten die ländlichen Gemeinden ab 1742 die Möglichkeit, eigene evangelische Bethäuser zu bauen. In kurzer Zeit entstanden mehr als 200 einfache Gotteshäuser aus Fachwerk und Lehm. Erst später durften auch Glockentürme ergänzt und die Bethäuser offiziell als Kirchen bezeichnet werden.

Viele der für die Region typischen Bauten sind im Laufe der Jahrhunderte verfallen, andere wurden bis zur Unkenntlichkeit verändert, so dass heute kaum noch etwas an ihre Geschichte erinnert. Die ursprüngliche Kirche in Schönwaldau war bereits 1920 bei einem Brand zerstört worden, danach aber in ähnlicher Form mit Fachwerk wiederaufgebaut worden. Als auch dieses Bauwerk zu verschwinden drohte, startete der Verein zur Pflege Schlesischer Kultur (VSK) gemeinsam mit den Schlossbesitzern von Lomnitz die ungewöhnliche Rettungsaktion. Die Reste des verfallenen Baus wurden gesichert, um ihn in Lomnitz wiederauferstehen zu lassen.

Bereits vor neun Jahren wurde vor dem barocken Hauptschloss in Lomnitz der Grundstein für den Wiederaufbau gelegt. Der gestaltete sich aber schwierig, das ganze Projekt drohte zu scheitern. Doch am Ende schaffte Elisabeth von Küster mit vielen Mitstreitern aus Polen und Deutschland das, was Ministerpräsident Kretschmer zur Eröffnung als „völlig verrückte Idee“ bezeichnete – einige der zusammengefallenen alten Balken wurden zum Teil des originalgetreu wiederaufgebauten Bethauses. Damit wird heute nicht nur an ein Stück europäischer Geschichte erinnert, sondern man kann auch die historischen Bautechniken des 18. Jahrhunderts studieren. So lobte Cezary Przybylski denn auch das Projekt als wichtigen Beitrag zum Aufbau der regionalen Identität in Niederschlesien.

Die beiden großen Emporen und die historischen Kirchenbänke erinnern an den ursprünglichen Zweck des einstigen Sakralbau. Doch das Gebäude, das mehr als 200 Gästen Platz bietet, soll als Ort für Konzerte, Lesungen sowie für Begegnungen genutzt werden. Gleichzeitig beherbergt es eine spannende multimediale Ausstellung mit dem Titel „Schlesische Bethäuser – Schlesische Toleranz“.

Rund ein Jahr lang haben die beiden Berliner Ausstellungsmacherinnen Ellen Röhner und Ulrike Treziak zusammen mit ihrem polnischen Kollegen Leszek Różański Materialien zu den 34 Bethäusern gesammelt, die es allein im damaligen Kreis Hirschberg-Jauer rund um Lomnitz gab. In 34 Kurzfilmen gehen sie dem Schicksal jedes einzelnen dieser Gebäude nach. Acht weitere Filme widmen sich den beiden großen christlichen Konfessionen in Schlesien seit der Reformation, ihrem Gegen- und Miteinander und dem Entstehen der Bethäuser. Genutzt wurden für die multimediale Präsentation auch Arbeiten des 1690 geborenen Zeichners Friedrich Bernhard Werner. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche schlesische Bethäuser nur wenige Jahre nach ihrer Entstehung zu zeichnen.

Mit dem Bethaus und seiner neuen multimedialen Ausstellung wird das touristische Angebot rund um Schloss und Gut Lomnitz weiter ausgebaut. Bereits im vergangenen Jahr war im barocken Hauptschloss eine multimediale Dauerausstellung über 300 Jahre Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner eröffnet worden, die sich seitdem zu einem Publikumsmagneten im Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten entwickelte. Wie im Schloss können sich die Besucher nun auch im Bethaus mit eigenen Smartphones oder Leih-Tablets ihr individuelles Programm aus dem mehr als zweistündigen Filmmaterial zusammenstellen. Sämtliche Filme sind in deutscher, polnischer und englischer Sprache verfügbar. Der Eintritt ist frei.

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Lomnitz erinnert an schlesische Bethäuser https://talderschloesser.de/lomnitz-erinnert-an-schlesische-bethaeuser/ https://talderschloesser.de/lomnitz-erinnert-an-schlesische-bethaeuser/#respond Thu, 12 Mar 2020 11:22:42 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2447 Das Schloss- und Gutsensemble in Łomnica (Lomnitz) erhält eine neue Attraktion. Der Wiederaufbau eines historischen Bethauses auf dem Platz vor dem Hauptschloss ist abgeschlossen. Eine multimediale Ausstellung über „Schlesische Toleranz“ soll ab April 2020 für Besucher zugänglich sein wird. Im Bethaus sind darüber hinaus auch kulturelle Veranstaltungen geplant. Zu Zeiten der Habsburger gab es für [...]

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Das Schloss- und Gutsensemble in Łomnica (Lomnitz) erhält eine neue Attraktion. Der Wiederaufbau eines historischen Bethauses auf dem Platz vor dem Hauptschloss ist abgeschlossen. Eine multimediale Ausstellung über „Schlesische Toleranz“ soll ab April 2020 für Besucher zugänglich sein wird. Im Bethaus sind darüber hinaus auch kulturelle Veranstaltungen geplant.

Zu Zeiten der Habsburger gab es für die evangelischen Untertanen in Schlesien nur wenige Möglichkeiten, eigene Kirchen zu bauen. Das änderte sich erst, als Schlesien 1741 preußisch wurde. Ein Jahr später erhielten die ländlichen Gemeinden das Recht auf eigene Bethäuser. In kurzer Zeit entstanden mehr als 200 dieser einfachen Gotteshäuser, meist in wenigen Monaten aus Fachwerk und Lehm errichtet. Erst später durften Glockentürme hinzugefügt werden und die Bethäuser konnten dann auch offiziell als Kirchen bezeichnet werden. Viele der damals mit einfachen Mitteln erbauten Kirchen wurden einige Jahrzehnte später durch steinerne Neubauten ersetzt, nur wenige blieben in ihrer ursprünglichen Form über Jahrhunderte erhalten.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Bevölkerung in Schlesien ausgetauscht und damit auch das Schicksal dieser Gotteshäuser besiegelt. Viele verfielen und wurden abgetragen, andere als Lager oder Geschäfte genutzt. Einige gingen in den Besitz der katholischen Gemeinden über und wurden umgestaltet. Als vor einigen Jahren das stark verfallene Bethaus in Rzaśnik (Schönwaldau) abgerissen werden sollte, organisierte der Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) zusammen mit Familie von Küster, den Schlossbesitzern von Lomnitz, eine Rettungsaktion. Die Reste des alten Fachwerkbaus wurden abgetragen und konserviert, um das historische Bauwerk neben dem Schloss von Lomnitz wieder auferstehen zu lassen.

Das ursprüngliche Bethaus von Schönwaldau war bereits Anfang der 1920er Jahre bei einem Brand zerstört worden. Damals entstand am gleichen Standort eine neue Fachwerkkirche, die an die Formen der Bethäuser aus dem 18. Jahrhundert anknüpfte. Nun wurde in Lomnitz eine Kopie dieser Kopie errichtet. Von den geretteten Balken konnte nur wenig verwendet werden, doch bei den Formen orientierte man sich an dem Bau aus Schönwaldau. Staatliche Hilfen und viele engagierte private Spender machten den Wiederaufbau möglich.

Der Bau entstand über einem rechteckigen Grundriss und verfügt auf den Längsseiten über Erker und einen Vorbau. Im Inneren wecken die Emporen eine Erinnerung an einen Sakralbau, ansonsten wurde auf schmückende Elemente verzichtet. Der Raum, der mehr als 200 Gästen Platz bietet, soll künftig für Konzerte oder Lesungen sowie eine neue multimediale Dauerausstellung genutzt werden.

Ein Jahr lang haben die Berliner Ausstellungsmacherinnen Ellen Röhner und Ulrike Treziak zusammen mit ihrem polnischen Kollegen Leszek Różański Materialien zur Geschichte der 34 Bethäuser gesammelt, die es allein im früheren Kreis Hirschberg-Jauer rund um Lomnitz gab. Sie fanden alte Festschriften der ehemaligen Kirchengemeinden und stießen auf Fotosammlungen, die seit Kriegsende in Archiven unbeachtet verstaubten.

In einer multimedialen Ausstellung unter dem Titel „Schlesische Toleranz – Toleranz in Schlesien“ erzählen sie die Geschichte der Bethäuser in der Region. In acht Filmen widmen sie sich den beiden großen christlichen Konfessionen in Schlesien seit der Reformation, ihrem Gegen- und Miteinander und dem Entstehen der Bethäuser. In 34 weiteren Kurzfilmen gehen sie dem Schicksal von jedem einzelnen Bethaus rund um Lomnitz nach.

Als absoluter Glücksfall für sie erwiesen sich die Arbeiten des Zeichners Friedrich Bernhard Werner. 1690 im niederschlesischen Kamenz geboren, bereiste er später viele Teile Europas und fertigte zahlreiche Stadtansichten an. Aber er hatte es sich auch zur Aufgabe gemacht, sämtliche schlesische Bethäuser nur wenige Jahre nach ihrer Entstehung zu zeichnen. So blieb eine vollständige Dokumentation für die Nachwelt erhalten, aus der Röhner, Treziak und Różański Material für ihre Ausstellung schöpfen konnten.

Wie schon bei der im vergangenen Frühjahr eröffneten multimedialen Dauerausstellung über 300 Jahre Leben auf Schloss Lomnitz können sich Besucher auch in der Bethaus-Ausstellung mit eigenen Smartphones oder Leih-Tablets bewegen und ihr Programm ganz nach eigenen Interessen aus dem mehr als zweistündigen Filmmaterial zusammenstellen. Für den kompakten Überblick gibt es zudem eine rund zwölfminütige Kurzfassung auf einem Bildschirm. Sämtliche Filme sind in deutscher, polnischer und englischer Sprache verfügbar.  Das neue Fachwerkhaus bereichert bereits jetzt das bauliche Ensemble in Lomnitz, die neue Dauerausstellung wird täglich kostenlos zu besichtigen sein.

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Allerseelen-Konzert mit Karasol https://talderschloesser.de/allerseelen-konzert-mit-karasol/ https://talderschloesser.de/allerseelen-konzert-mit-karasol/#respond Sun, 27 Oct 2019 13:18:20 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2432 Am 2. November erwartet die Besucher des Schlosshotels Staniszów (Stonsdorf) ein besonderer Musikgenuss. Zum traditionellen Konzert an Zaduszki (Allerseelen) verspricht das deutsch-polnische Duo Karasol ein "pulsierendes Klangmosaik" slawischer, orientalischer und okzidentaler Musiktraditionen. Und so nehmen sie ihr Publikum mit dem Programm ihres Debütalbums "In your Wilde Garden" auf eine Reise vom östlichen Mittelmeer über Spanien bis nach [...]

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Am 2. November erwartet die Besucher des Schlosshotels Staniszów (Stonsdorf) ein besonderer Musikgenuss. Zum traditionellen Konzert an Zaduszki (Allerseelen) verspricht das deutsch-polnische Duo Karasol ein “pulsierendes Klangmosaik” slawischer, orientalischer und okzidentaler Musiktraditionen. Und so nehmen sie ihr Publikum mit dem Programm ihres Debütalbums “In your Wilde Garden” auf eine Reise vom östlichen Mittelmeer über Spanien bis nach Lateinamerika mit.

Karasol das sind die Sängerin Karolina Trybała und der Gitarrist Silvio Schneider. Trybała selbst stammt ursprünglich aus dem unweit vom Hirschberger Tal gelegenen Glatzer Bergland. Mit 16 Jahren nach Deutschland gekommen, studierte sie zunächst Sprachen und Philosophie, hängte aber sofort ein Gesangsstudium an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater an. Der gebürtige Görlitzer Schneider studierte in Dresden Gitarre und ist seit über 20 Jahren gefragter Konzertmusiker.

Beginn der musikalischen Reise ist um 18 Uhr im prachtvollen Barocksaal von Schloss Stonsdorf. Der Eintritt beträgt 30 Złoty (ca. 7,20 Euro).

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Festival dell’Arte im Tal der Schlösser https://talderschloesser.de/festival-dellarte-im-tal-der-schloesser-2019/ https://talderschloesser.de/festival-dellarte-im-tal-der-schloesser-2019/#respond Sun, 15 Sep 2019 22:10:34 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2373 Eine Woche lang Musik, Theater und Ausstellungen Für eine Woche verwandeln sich die früheren Adelsresidenzen im Hirschberger Tal der Schlösser in die Kulisse für hochkarätige Ausstellungen und Konzerte. Bereits zum siebten Mal findet dort vom 11. bis 17. August das Festival dell’Arte statt. Es will an die Tradition des 19. Jahrhunderts anknüpfen, als adelige Mäzene [...]

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Eine Woche lang Musik, Theater und Ausstellungen

Für eine Woche verwandeln sich die früheren Adelsresidenzen im Hirschberger Tal der Schlösser in die Kulisse für hochkarätige Ausstellungen und Konzerte. Bereits zum siebten Mal findet dort vom 11. bis 17. August das Festival dell’Arte statt. Es will an die Tradition des 19. Jahrhunderts anknüpfen, als adelige Mäzene regelmäßig Kunst- und Kulturschaffende in die Region zwischen Iser- und Riesengebirge einluden.

Ein wichtiger Bestandteil des Festivals sind die Werkschauen zeitgenössischer polnischer Künstler, deren Vernissagen zur Eröffnung am 11. August stattfinden. So können Besucher und Gäste des Hotels Pałac Wojanów (Schildau) in diesem Jahr beispielsweise Malereien von Bogumiła Twardowska-Rogacewicz aus Jelenia Góra (Hirschberg) sehen. Die Stiftung „Dolina Pałaców“ (Tal der Schlösser) gibt im Schloss von Bukowiec (Buchwald) einen aktuellen Überblick über die Malereiklassen der Warschauer Akademie der Künste und zeigt im Landschaftspark Skulpturen von Grzegorz Pawłowski. Werke des Glasbildhauers Konrad Tomaszewski zeigt das Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf in Pakoszów.

Zur offiziellen Eröffnung des Festivals gibt es in Wojanów ein Konzert „Kaleidoskop der polnischen Musik“ von Jacek Szreniawa vom Teatr Nasz in Piechowice (Petersdorf) sowie ein Opernkonzert mit der Sopranistin Asuka Uchida und Barbara Sas am Flügel. Am 14. August wird Kinga Rataj, Polens erste Vollblut-Fadosängerin, das Publikum im Schloss Wernersdorf begeistern. Sie präsentiert klassische Fado-Lieder, angereichert mit Jazz-, Tango- und Flamencoelementen. Für ihre Interpretation des traditionellen portugiesischen Liedguts wurde sie auch im Heimatland des Fados ausgezeichnet. Klänge von der iberischen Halbinsel präsentiert zudem das Flamencoensemble Los Duendes, das bereits am 12. August im Schloss Karpniki (Fischbach) auftritt.

Mit Stanisława Celińska gibt am 15. August ein Urgestein des polnischen Chansons ein Konzert in der Kulturscheune von Bukowiec. Durch ihre Rollen in Filmen von Andrzej Wajda sowie in Michael Schorrs „Schröders wunderbare Welt“ ist die Schauspielerin auch einem breiteren deutschen Publikum bekannt. Zum krönenden Abschluss gibt Katarzyna Groniec ebenfalls in Bukowiec ein Konzert. Die aus dem schlesischen Zabrze stammende Sängerin ist für ihre Interpretationen von Liedern von Bertold Brecht, Jacques Brel und Nick Cave bekannt, aber auch für ihre chansonhaften Eigenkompositionen. Theaterliebhaber kommen zudem am 13. August in Bukowiec auf ihre Kosten, wenn der bekannte Schauspieler Krzysztof Rogacewicz seine Interpretation der polnischen Version von Patrick Süskinds „Der Kontrabaß“ zum Besten gibt.

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