Redaktion, Autor bei Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten https://talderschloesser.de Neuigkeiten aus der Region des Hirschberger Tals bei Jelenia Góra Tue, 04 Oct 2022 12:19:29 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.2 Schlesischer Kulturpreis für Ingrid Hartmann https://talderschloesser.de/schlesischer-kulturpreis-fuer-ingrid-hartmann/ https://talderschloesser.de/schlesischer-kulturpreis-fuer-ingrid-hartmann/#respond Tue, 04 Oct 2022 12:19:29 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2832 Auszeichnung für Verdienste beim Wiederaufbau von Schloss Wernersdorf Gemeinsam mit ihrem Ehemann Hagen hat Ingrid Hartmann im Jahr 2005 die Ruinen des ehemaligen Familiensitzes in Pakoszów (Wernersdorf) übernommen und das verfallene barocke Schloss zum ersten 5-Sterne-Hotel des Hirschberger Tals im Südwesten Polens umgewandelt. Für ihre Leistungen wird sie jetzt mit dem Kulturpreis Schlesien des Landes [...]

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Auszeichnung für Verdienste beim Wiederaufbau von Schloss Wernersdorf

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Hagen hat Ingrid Hartmann im Jahr 2005 die Ruinen des ehemaligen Familiensitzes in Pakoszów (Wernersdorf) übernommen und das verfallene barocke Schloss zum ersten 5-Sterne-Hotel des Hirschberger Tals im Südwesten Polens umgewandelt. Für ihre Leistungen wird sie jetzt mit dem Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Dieser wurde am 24. September 2022 bei einem Festakt in Oldenburg verliehen.

Jeder, der das Schloss Wernersdorf einmal besucht habe, wolle dorthin zurückkehren – „wegen der Gastgeber und der Atmosphäre“, so heißt es in der Laudatio zum Sonderpreis des Kulturpreises Schlesien, den Ingrid Hartmann nun entgegennimmt.  Sie habe „eine äußerst seltene Komposition beider Kulturen, der polnischen und deutschen geschaffen, die wir in der Musik als Symphonie bezeichnen würden“, heißt es weiter.

Johann Martin Gottfried, einer der reichsten Textilfabrikanten der Region, ließ das barocke Anwesen in Wernersdorf um 1725 erbauen. Während im Erdgeschoss feinstes Schleierleinen verarbeitet wurde, das auf den Wiesen ringsum bleichte, befanden sich im Obergeschoss  repräsentative Wohn- und Gesellschaftsräume. Dort waren auch der spätere US-Präsident John Quincy Adams und der preußische König Friedrich II. zu Gast. Auch als die Leinenproduktion längst eingestellt war, blieb das Anwesen im Familienbesitz. Bis 1945.

Hagen Hartmann, ein Nachfahre dieser Familie, zögerte nicht lange, als das inzwischen stark verfallene Anwesen 2005 zum Verkauf stand. Zusammen mit seiner Frau Ingrid erwarb er den ehemaligen Familienbesitz zurück. Schritt für Schritt wurde das barocke Gebäude restauriert und in ein Boutiquehotel verwandelt, in dem barocke Elemente und moderne Architektur miteinander harmonieren. Um die nur in Fragmenten erhaltene Decke im barocken Festsaal zu restaurieren, holte man sich Hilfe bei Christoph Wetzel, der bereits die Kuppel der Dresdener Frauenkirche ausgemalt hatte. Und den Start des Restaurants begleitete der deutsche Sternekoch Jörg Glauben.

In Schloss Wernersdorf wurde einst Leinen gebleicht. Foto: Palac Pakoszow.

Das pensionierte Ärztepaar pendelte viele Jahre lang zwischen ihrer Heimat im saarländischen Homburg und dem wiedererworbenen Familienbesitz im Südwesten Polens. Sie kümmerten sich nicht nur um den Wiederaufbau, sondern auch um die Eröffnung und den Betrieb des Hotels mit seinen 19 Zimmern und Appartements. „Wir wollten ein Hotel einrichten, in dem wir uns auch selbst wohlfühlen können“, sagt Ingrid Hartmann. Was sie schufen, gefiel auch den Gästen aus Deutschland, Polen und anderen Ländern. Wernersdorf wurde zu einem kulturellen Treffpunkt für die Region, im Festsaal traten Nachwuchskünstler und international renommierte Musiker auf, die ehemaligen Bleichwiesen wurden zu Ausstellungsflächen für Skulpturen, bei der jährlichen Wernersdorfer Winterakademie debattierten Gäste aus Polen und Deutschland über schlesische Kulturgeschichte.

Um dem Hotel eine dauerhaft tragfähige Grundlage zu verschaffen, ließ das Ehepaar das historische Anwesen um einen modernen Flügel erweitern. Das am Schlossteich gelegene Seehaus bietet 23 weitere Zimmern und Appartements. Im vergangenen Jahr wurde der Anbau eröffnet und im gleichen Jahr feierten die Eheleute Hartmann gemeinsam ihre 80. Geburtstage. Ans Aufhören dachten beide noch längst nicht. Doch dann verstarb Hagen Hartmann Anfang 2022 plötzlich. Ingrid Hartmann führt das Hotel seitdem mit Unterstützung ihrer Familie weiter.

Hagen Hartmann, der nach vielen Jahrzehnten zu den Stätten seiner Kindheit zurückgekehrt ist, wird dort für immer bleiben. Auf dem Gnadenkirchhof im nahen Jelenia Góra (Hirschberg) ruhen in einem der prächtigen Grufthäuser bereits seine Vorfahren. Dort wurde auch seine Urne Ende September beigesetzt. Vorangegangen waren monatelange Gespräche mit den örtlichen Behörden, da auf der Anlage rund um die Gnadenkirche schon seit Langem keine Bestattungen mehr stattfanden.

Der Barocksaal von Schloss Wernersdorf wurde nach alten Vorlagen wiederhergestellt.

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Die „Kunst der Erholung“ im Seehaus https://talderschloesser.de/die-kunst-der-erholung-im-seehaus/ https://talderschloesser.de/die-kunst-der-erholung-im-seehaus/#respond Wed, 06 Jul 2022 06:30:40 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2824 Gäste des neu eröffneten Seehauses im Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf (Pakoszów) können seit kurzem eine neue Ausstellung entdecken. Sie zeigt Skulpturen der Künstler Stanisław Wysocki und Jacek Opała, die dem Haus als Dauerleihgabe übergeben wurden. Mit dem Seehaus will die Familie Hartmann die bereits im restaurierten Schloss und Park eingegangene Verbindung von Hotelaufenthalt im historischen Ambiente [...]

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Gäste des neu eröffneten Seehauses im Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf (Pakoszów) können seit kurzem eine neue Ausstellung entdecken. Sie zeigt Skulpturen der Künstler Stanisław Wysocki und Jacek Opała, die dem Haus als Dauerleihgabe übergeben wurden. Mit dem Seehaus will die Familie Hartmann die bereits im restaurierten Schloss und Park eingegangene Verbindung von Hotelaufenthalt im historischen Ambiente mit moderner Kunst und Design weiter intensivieren.

Kunstwerk von Jacek Opala. Foto: Palac Pakoszow

Stanisław Wysocki ist für seine klare Formensprache bekannt. Er widmet sich vor allem dem menschlichen Körper, abstrahiert ihn, pointiert Details und löst ihn zuweilen in seiner Morphologie auf. 1949 in Ełk geboren, studierte er Kunst in Poznań (Posen) sowie Berlin. Dort war er auch an der renommierten Bildgießerei Hermann Noack beschäftigt und begann in den 1980er Jahren eine Zusammenarbeit mit dem britischen Bildhauer Henry Moore. Wysocki lebt und arbeitet heute in der niederschlesischen Hauptstadt Wrocław (Breslau).

Tiere und menschliche Körper gehen bei den Skulpturen Jacek Opałas fantastische Synthesen mit Dingen und abstrakten Gegenständen ein. Ton und Keramik sind als Material nicht zufällig gewählt, stammt der 1970 geborene Autodidakt doch aus Polens Keramikhauptstadt Bolesławiec (Bunzlau), wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine Inspiration holt sich das Mitglied des Polnischen Keramikerverbandes bei antiken Grabungsstücken wie etwa aus Pompeji sowie im Magischen Realismus, wie er in der Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts bis heute immer wieder präsent ist.

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Großes Oldtimertreffen auf Schloss Wernersdorf https://talderschloesser.de/grosses-oldtimertreffen-auf-schloss-wernersdorf/ https://talderschloesser.de/grosses-oldtimertreffen-auf-schloss-wernersdorf/#respond Mon, 04 Jul 2022 06:30:13 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2821 Glänzendes Blech, schnurrende Motoren und der Duft von Schmieröl erwartet Besucher Anfang September im Schlosshotel von Pakoszów (Wernersdorf) im Hirschberger Tal. Dann findet dort das zweite Europäische Ford-T-Treffen statt. Die Teilnehmer der viertägigen Veranstaltung messen sich in verschiedenen Renn- und Geschicklichkeitswettbewerben. Zum krönenden Abschluss gibt es am 4. September eine große Oldtimer-Party auf dem historischen [...]

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Glänzendes Blech, schnurrende Motoren und der Duft von Schmieröl erwartet Besucher Anfang September im Schlosshotel von Pakoszów (Wernersdorf) im Hirschberger Tal. Dann findet dort das zweite Europäische Ford-T-Treffen statt. Die Teilnehmer der viertägigen Veranstaltung messen sich in verschiedenen Renn- und Geschicklichkeitswettbewerben. Zum krönenden Abschluss gibt es am 4. September eine große Oldtimer-Party auf dem historischen Schlossgelände.

Fans nennen sie liebevoll Tin Lizzie. Bei der Veranstaltung der Königlichen Automobilgesellschaft Jelenia Góra (Hirschberg) und des Ford T-Clubs Polen dreht sich alles um das erste in Massenproduktion gefertigte Automobil der Geschichte. Doch auch Besitzer anderer vor 1930 hergestellter Karossen sind gern gesehen.

Ohne die T-Serie wäre das Automobil wohl ein luxuriöses Nischenprodukt geblieben. Henry Ford konnte mit der Verbesserung der Fließbandtechnik die Fertigung seiner Kraftfahrzeuge von 1908 bis 1914 so extrem steigern, dass sein Unternehmen schon kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges mehr als alle anderen Automobilhersteller produzierte. Während anfangs noch viel Holz verwendet wurde und die ersten Modelle eher an Kutschen erinnerten, wandelte sich das Design bis zum letzten Ford-T von 1927 stark. Bis dahin waren 15 Millionen Exemplare vom Band gerollt, hatte sich der Preis durch die Massenfertigung so stark verringert, dass sich nun auch Angehörige der Mittelklasse ein eigenes Auto leisten konnten.

Tin Lizzy auf Tour im Hirschberger Tal. Foto: Palac Pakoszów

Teilnehmer und Besucher des Treffens, das vom 1. bis 4. September auf dem Gelände des Schlosshotels stattfindet, erwartet ein aufregendes und informatives Programm. Dazu gehört ein Orientierungsrennen durch die umliegenden Berglandschaften am 2. September. Tags darauf präsentieren sich die Oldtimer auf dem historischen Marktplatz von Jelenia Góra. Zudem wird es ein Geschicklichkeitsrennen und einen Schönheitswettbewerb geben. Zum Abschluss findet am 4. September eine große Oldtimer-Party in Wernersdorf statt. Während Besitzer, Experten und Besucher über die historischen Fahrzeuge fachsimpeln können, bieten die Veranstalter verschiedene zusätzliche Attraktionen und Wettbewerbe an.

Für Teilnehmer des Fort-T-Treffens bietet Schloss Wernersdorf Pauschalpakete mit Unterkunft und Verpflegung an. Das Fünf-Sterne-Hotel liegt am Rande des Riesengebirges, etwa eine Autostunde vom Grenzübergang in Görlitz entfernt.

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Mit dem E-Bike rund um Karpniki https://talderschloesser.de/mit-dem-e-bike-rund-um-karpniki/ https://talderschloesser.de/mit-dem-e-bike-rund-um-karpniki/#respond Fri, 01 Jul 2022 10:36:58 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2819 Das Schlosshotel in Karpniki (Fischbach) lockt mit einem neuen Angebot für Aktivtouristen. Das neogotische Wasserschloss liegt idyllisch von Fischteichen umgeben am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie) und auch zum Riesengebirge (Karkonosze) sind es nur wenige Kilometer. Besucher können die einzigartige Umgebung auf zahlreichen attraktiven Radwanderwegen erleben. Damit auch Gäste mit weniger guter Kondition entspannt [...]

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Das Schlosshotel in Karpniki (Fischbach) lockt mit einem neuen Angebot für Aktivtouristen. Das neogotische Wasserschloss liegt idyllisch von Fischteichen umgeben am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie) und auch zum Riesengebirge (Karkonosze) sind es nur wenige Kilometer. Besucher können die einzigartige Umgebung auf zahlreichen attraktiven Radwanderwegen erleben.

Damit auch Gäste mit weniger guter Kondition entspannt die umliegende Naturlandschaft aktiv genießen können, bietet ihnen das Schlosshotel ein neues Arrangement unter dem Motto „Aufenthalt + E-Bike“. Der Preis für ein Der Preis für ein Doppelzimmer umfasst neben zwei Übernachtungen mit Frühstück die Miete zweier komfortabler und leistungsstarker E-Bikes der Marke Haibike sowie eine Karte mit den Fahrradrouten der Region. Gäste können zudem den Wellnessbereich des Hideaways nutzen, ein Bad im Zedernzuber unter freiem Himmel genießen und sich über ein exklusives Vier-Gänge-Menü freuen. Das luxuriöse Wasserschloss, das einst der preußischen Königsfamilie gehörte, liegt im Hirschberger Tal bei Jelenia Góra (Hirschberg), etwa eine Autostunde von Görlitz entfernt.

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Likör-Stube auf Schloss Stonsdorf eröffnet https://talderschloesser.de/likoer-stube-auf-schloss-stonsdorf-eroeffnet/ https://talderschloesser.de/likoer-stube-auf-schloss-stonsdorf-eroeffnet/#respond Fri, 01 Jul 2022 10:34:11 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2816 Schlossbesitzer Wacław Dzida belebte gemeinsam mit seinen beiden Söhnen eine jahrhundertealte Tradition in Staniszów (Stonsdorf) neu. Nun hat ihr Stonsdorfer Likör eine neue Heimat auf dem Gelände des Schlosses gefunden. Die kleine Manufaktur zog in das Anfang des Jahres neu eröffnete Tirolerhaus ein. Dort gibt es seit kurzem auch ein Probierstübchen für Gäste und Besucher. [...]

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Schlossbesitzer Wacław Dzida belebte gemeinsam mit seinen beiden Söhnen eine jahrhundertealte Tradition in Staniszów (Stonsdorf) neu. Nun hat ihr Stonsdorfer Likör eine neue Heimat auf dem Gelände des Schlosses gefunden. Die kleine Manufaktur zog in das Anfang des Jahres neu eröffnete Tirolerhaus ein. Dort gibt es seit kurzem auch ein Probierstübchen für Gäste und Besucher.

Diese können dort nicht nur den mit regionalen Kräutern und Waldfrüchten produzierten Likör probieren und kaufen, sondern erfahren auch allerlei Interessantes aus Geschichte des Kräutersammelns und der Likörherstellung in Stonsdorf. Schon 1810 hatte dort der Brauereigeselle Christian Gottlieb Koerner seinen ersten Likör produziert, der später als „Echt Stonsdorfer“ weltbekannt wurde. Noch älter ist die Geschichte der Kräutersammler im Riesengebirge, der sogenannten Laboranten. Sie stellten Arzneimittel aus den von ihnen gesammelten Kräutern und Wurzeln her.

Nun sammelt Dzida mit seinen beiden Söhnen Kräuter und Waldfrüchte für ihren Likör, mit dem sie an diese Tradition anknüpfen. Auch Sternanis trägt zum Geschmack des tiefroten Likörs bei, der sich mit seinem intensiven Fruchtgeschmack und einer leicht herben Note deutlich von dem heute noch industriell hergestellten Stonsdorfer absetzt. Für Gäste und Besucher des Schlosses sind die kleinen Flaschen des Likier Staniszowsiki längst ein beliebtes Mitbringsel aus dem Urlaub.

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Viel Zuversicht nach der Corona-Zeit https://talderschloesser.de/viel-zuversicht-nach-der-corona-zeit/ https://talderschloesser.de/viel-zuversicht-nach-der-corona-zeit/#respond Sun, 01 May 2022 04:56:20 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2812 Schlosshotels im Hirschberger Tal starten in die neue Saison Selten war die Vorfreude auf den Saisonstart im Hirschberger Tal so groß wie jetzt. Denn seit die polnische Regierung Anfang April sämtliche Corona-Beschränkungen aufgehoben hat, können Touristen ihren Urlaub nun wieder vollkommen genießen. Dennoch setzen die Hotelbetreiber rund um Jelenia Góra (Hirschberg) weiterhin auf einen Urlaub [...]

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Schlosshotels im Hirschberger Tal starten in die neue Saison

Selten war die Vorfreude auf den Saisonstart im Hirschberger Tal so groß wie jetzt. Denn seit die polnische Regierung Anfang April sämtliche Corona-Beschränkungen aufgehoben hat, können Touristen ihren Urlaub nun wieder vollkommen genießen. Dennoch setzen die Hotelbetreiber rund um Jelenia Góra (Hirschberg) weiterhin auf einen Urlaub mit Abstand. Doch zugleich locken sie mit neuen Programmen für Familien, Gruppen und kulturellen Angeboten.

Auch wenn die Ukraine weit weg ist, bleibt auch das idyllische Hirschberger Tal von der Weltpolitik nicht verschont. „Wir hoffen, dass dieser schreckliche Krieg so schnell wie möglich durch einen Frieden beendet wird“, erklärt Wacław Dzida. Allerorten zeige sich die Solidarität mit den Geflüchteten aus der Ukraine. Der Besitzer des Schlosshotels in Staniszów (Stonsdorf) ist aber fest davon überzeugt, dass das Tal der Schlösser als Region im äußersten Südwesten Polens weiterhin ein sicheres Urlaubsziel ist. „Wir sind weit weg von der ukrainischen Grenze, aber nur einen Steinwurf von der Haustür unserer deutschen Gäste“, bekräftigt er. Bis nach Görlitz oder Zittau brauche man nur eine gute Stunde mit dem Auto. Viele Menschen in Polen und Deutschland seien nach zwei Jahren der Einschränkungen Corona-müde und wollten ihre Batterien dringend auftanken. „Das Hirschberger Tal ist dafür wie geschaffen.“ In den Schlossparks, in den SPAs oder bei Wanderungen im Gebirge könne man bestens abschalten.


An die Tradition der Tiroler im Hirschberger Tal knüpft das Tirolerhaus auf Schloss Stonsdorf an. Foto: Schloss Stonsdorf

Gemessen an den Corona-Beschränkungen blickt der Schlossherr auf eine gelungene Wintersaison zurück. „Wir haben das vergangene Jahr vor allem genutzt, um unser Tirolerhaus fertigzustellen und unsere neue Likörmanufaktur vorzubereiten“, so Dzida. Die neuen Zimmer im Obergeschoss des nach historischen Vorbildern umgebauten ehemaligen Wirtschaftsgebäudes seien bei den Gästen besonders beliebt. Im Mai wird Familie Dzida im Untergeschoss des Hauses die neue Manufaktur für den eigenen Stonsdorfer Likör eröffnen. „Den können unsere Gäste und Besucher vor Ort auch gleich verkosten und mit nach Hause nehmen“, schwärmt Wacław Dzida.

Restaurant mit Blick aufs Wasser im neuen Seehaus von Wernersdorf. Foto: Klaus Klöppel

Mit dem neuen Seehaus hat das einzige Fünf-Sterne-Hotel im Tal, das Schlosshotel in Pakoszów (Wernersdorf), bereits im vergangenen Jahr das Übernachtungsangebot mehr als verdoppelt. „Mit seinen 25 zusätzlichen Zimmern mit Seeblick kommt es bei unseren Gästen sehr gut an“, erklärt Christoph Hartmann. Das erweiterte Restaurant sei nicht nur wegen der erstklassigen Küche einen Besuch wert. „Von beiden Seiten lichtdurchflutet, ist es mit Blick zum See mit seinen Schwänen und verschiedenen Entenarten ein echtes Highlight“, so Hartmann weiter. Die direkt am Schloss gelegenen Teiche seien ein wahres Vogelparadies und mit ein wenig Glück könne man in aller Ruhe von seiner Terrasse Eisvögel, Kraniche, Schwarzstörche oder Reiherenten beobachten.

Nach einem durchwachsenen Corona-Winter zeigt sich der Schlossherr zuversichtlich, dass dem Haus eine gute Frühjahrs- und Sommersaison bevorstehen. Seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen sei die Zahl der Reservierungen deutlich gestiegen. Dennoch sehe das Team von Schloss Wernersdorf keinen Grund, sich auszuruhen. „Wir arbeiten weiter an Verbesserungen für unsere Gäste, so etwa an der Aufwertung des Frühstücks, der Verbesserung der Weinkarte und den Möglichkeiten für Events, Konferenzen und Business-Meetings“, erläutert Christoph Hartmann.

Dass bei deutlichen gesunkenen Inzidenzen die Menschen wieder Lust haben, sich zu treffen, zeigt sich auf dem Gut und Schloss von Łomnica (Lomnitz). Der große Ostermarkt dort erwies sich als Publikumsmagnet. „Wir hatten wegen Corona gar nicht mehr mit einem so großen Zuspruch gerechnet“, erklärt Marketingchefin Gabriela Duma. Das zeige aber, dass die Menschen nach zwei Jahren der Einschränkungen und Lockdowns wieder ein besonderes Bedürfnis nach zwanglosen Kulturveranstaltungen hätten. „Deswegen bieten wir neben unseren bewährten Jahreszeitenmärkten dieses Jahr mit dem Musikalischen Biergarten von Mai bis September auch ein neues Format an“, so Duma weiter.

Nachhaltige Mode von jungen polnischen Designern im Leinenladen von Lomnitz. Foto: Schloss Lomnitz

Die Corona-Zeit hat man in Lomnitz für Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten genutzt. Im Kleinen Schloss wurden sämtliche Zimmer modernisiert und nach den Ideen von Schlossherrin Elisabeth von Küster im modernen Landhausstil umgestaltet. Die beiden Restaurants im Schloss und auf den Gutshof wurden nicht nur erneuert, auch die Speisekarten wurden durch saisonale und regionale Gerichte aufgewertet. Der historische Küchengarten soll nach der Neubepflanzung bald wieder frische Zutaten für die beiden Restaurants liefern. Der Leinenladen des Gutshofs wurde zudem um neue Kollektionen junger polnischer Designer ergänzt, die auf lässig-elegante und gleichzeitig nachhaltige Mode setzen.

In den vergangenen Monaten hätten sich weitere Trends herauskristallisiert. So seien flexiblere Buchungs- und Stornierungsmechanismen angesichts der durch die Corona-Pandemie unsicherer gewordenen Urlaubsplanung ein notwendiges Muss für alle Seiten. „Wir beobachten auch ein zunehmendes Bedürfnis unserer Gäste, Aufenthalte und Veranstaltungen im Familienkreis zu organisieren“, erklärt Marketingchefin Gabriela Duma. Speziell für diesen Kundenkreis würde das Schlosshotel in der nächsten Zukunft neue Angebote entwickeln.


Blick auf das Wasserschloss in Fischbach. Foto: Zamek Karpniki

Paulina Serdyńska vom Hotel Zamek Karpniki im früheren Fischbach hat ebenfalls Erfreuliches zu berichten: „Wir hatten im Winter alle Hände zu tun. Anders als während der Zeit vor Corona gab es nicht einen Tag ohne Gäste bei uns im Hotel.“ Derzeit freue sich das Team, endlich wieder große Hochzeitsgesellschaften empfangen zu können. Doch wolle man sich in Zukunft mehr den Individualkunden zuwenden und das Standardangebot weiter optimieren. Im Sommer wird auf Schloss Fischbach zudem, wie auch anderen Schlösser, wieder als Kulisse für die eine oder andere Veranstaltung des großen Festival dell’Arte dienen.

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Lomnitz lädt zum musikalischen Freiluftvergnügen ein https://talderschloesser.de/lomnitz-laedt-zum-musikalischen-freiluftvergnuegen-ein/ https://talderschloesser.de/lomnitz-laedt-zum-musikalischen-freiluftvergnuegen-ein/#respond Sat, 30 Apr 2022 10:50:16 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2809 Rechtzeitig zum Auftakt der ersten Open-Air-Saison ohne Corona-Einschränkungen lockt der Gutshof des Schlosses Łomnica (Lomnitz) seine Gäste mit einem neuen Veranstaltungsformat. Am 1. Mai lädt Schlossherrin Elisabeth von Küster erstmals beim „Biergarten mit Musik“ zum beschwingt-gemütlichen Beisammensein ein. Bis zum 25. September können Besucher an je zwei Sonntagen im Monat die besten Biere der Region [...]

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Rechtzeitig zum Auftakt der ersten Open-Air-Saison ohne Corona-Einschränkungen lockt der Gutshof des Schlosses Łomnica (Lomnitz) seine Gäste mit einem neuen Veranstaltungsformat. Am 1. Mai lädt Schlossherrin Elisabeth von Küster erstmals beim „Biergarten mit Musik“ zum beschwingt-gemütlichen Beisammensein ein. Bis zum 25. September können Besucher an je zwei Sonntagen im Monat die besten Biere der Region sowie Köstlichkeiten vom Grill und aus dem Gutsrestaurant „Stara Stajnia“ (Alter Stall) genießen. Für fröhliche Stimmung sorgt die passende Live-Musik. Der Biergarten ist in der Zeit von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

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St. Valentin lockt Verliebte ins Tal der Schlösser https://talderschloesser.de/st-valentin-lockt-verliebte-ins-tal-der-schloesser/ https://talderschloesser.de/st-valentin-lockt-verliebte-ins-tal-der-schloesser/#respond Thu, 03 Feb 2022 11:44:03 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2805 Wer seiner großen Liebe zum Valentinstag etwas Besonderes schenken möchte, ist im Hirschberger Tal der Schlösser genau richtig. Die Hotels in den alten Adelsresidenzen locken mit romantischen Arrangements und Sonderveranstaltungen. "Jede Liebe ist eine Reise" lautet das Motto des Valentinskonzertes am 12. Februar im Schlosshotel Staniszów. Sopranistin Karolina Maczek-Rynkowska entführt die Gäste im bezaubernden Barocksaal [...]

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Wer seiner großen Liebe zum Valentinstag etwas Besonderes schenken möchte, ist im Hirschberger Tal der Schlösser genau richtig. Die Hotels in den alten Adelsresidenzen locken mit romantischen Arrangements und Sonderveranstaltungen.

“Jede Liebe ist eine Reise” lautet das Motto des Valentinskonzertes am 12. Februar im Schlosshotel Staniszów. Sopranistin Karolina Maczek-Rynkowska entführt die Gäste im bezaubernden Barocksaal ganz wörtlich auf eine Reise durch die Musik der Liebe. So präsentiert die Absolventin der Kunstakademie Bydgoszcz und des Salzburger Mozarteums Werke von Astor Piazolla ebenso wie polnische Chansons, Lieder von Edith Piaf und Broadway-Songs. Passend dazu bietet das Schlosshotel ein Arrangement mit Vier-Gänge-Menü und passendem Wein sowie anschließendem Konzertbesuch, Wohlfühlmassage und Nutzung des SPA-Bereichs.

Ebenfalls am 12. Februar lädt Schlossherrin Elisabeth von Küster zum Valentinsabend ins Restaurant “Stara Stajnia” auf dem Gutshof in Łomnica ein. Zu romantischer Musik können Besucher im “Alten Stall” stundenlang das Tanzbein schwingen. Dazu gibt es ein aphrodisierendes Menü. Der Eintrittspreis ist im Valentins-Paket ebenso inbegriffen wie zwei Übernachtungen mit Frühstück und eine entspannende Massage. Ein romantisches Valentinsarrangement bietet zudem das Fünf-Sterne-Schlosshotel in Pakoszów. Zur Übernachtung mit Frühstück gibt es einen Begrüßungsdrink, ein Candle-Light-Diner mit fünf Gängen und freien Eintritt in die Wellnesslandschaft.

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Sechste Winterakademie im Hirschberger Tal https://talderschloesser.de/sechste-winterakademie-im-hirschberger-tal/ https://talderschloesser.de/sechste-winterakademie-im-hirschberger-tal/#respond Thu, 03 Feb 2022 10:30:23 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2802 Ex-Ministerpräsident Tillich referiert auf dem Schloss Nach einer Corona-bedingten Pause 2021 veranstaltet das Schlosshotel in Pakoszów (Wernersdorf) in diesem Jahr wieder eine Winterakademie. Im Rahmen der sechsten Ausgabe diskutieren hochkarätige Referenten mit den Teilnehmern über die Bedeutung von wirtschaftlichen Aktivitäten für das Hirschberger Tal. Zu den Gästen der einwöchigen Veranstaltung vom 27. Februar bis 05. [...]

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Ex-Ministerpräsident Tillich referiert auf dem Schloss

Nach einer Corona-bedingten Pause 2021 veranstaltet das Schlosshotel in Pakoszów (Wernersdorf) in diesem Jahr wieder eine Winterakademie. Im Rahmen der sechsten Ausgabe diskutieren hochkarätige Referenten mit den Teilnehmern über die Bedeutung von wirtschaftlichen Aktivitäten für das Hirschberger Tal. Zu den Gästen der einwöchigen Veranstaltung vom 27. Februar bis 05. März gehören der ehemalige sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Direktor des Willy Brandt Zentrums der Universität Wrocław (Breslau), Prof. Krzysztof Ruchniewicz.

Am Anfang steht die Frage nach der Bedeutung der “Schleierherren”  für die wirtschaftliche Entwicklung der Region am Fuße des Riesengebirges. Diese Textilhändler vertrieben im 17. und 18. Jh. das besonders edle Schleierleinen, das vor allem an Adlige und betuchte Bürger verkauft wurde. Einer von ihnen war Christian Menzel, dessen Schwiegersohn Johann Martin Gottfried Schloss Wernersdorf 1725 barock umbauen ließ.  Neben Besichtigungen der Schleierherren-Schlösser in Łomnica, Maciejowiec und Stara Kamienica wird es auch einen Vortrag zum eindrucksvollen Kachelzimmer von Schloss Wernersdorf geben. Zudem führt ein Ausflug ins Webereimuseum von Kamienna Góra und zu den “Zwölf Aposteln”, einer Gruppe hölzerner Weberhäuser in Chełmno Śląskie.

Auf dem Programm stehen aber auch aktuelle Themen. Soe widmet sich Ex-Ministerpräsident Tillich etwa der Energieversorgung in Deutschland, Polen und Europa. Zudem führt ein weiterer Ausflug ins nahegelegene Breslau. Dort werden der Leiter des Willy Brandt Zentrums Krzysztof Ruchniewicz zur Zukunft Polens sowie der deutsche Honorarkonsul Hans Jörg Neumann zum Stand der deutsch-polnischen Beziehungen sprechen.

Die Winterakademie im barocken Schlosshotel Wernersdorf hat sich seit 2016 zu einer festen Institution entwickelt, in der sich deutsche und polnische Experten der Geschichte und Kultur Schlesiens widmen. Das luxuriöse Schlosshotel spiegelt selbst die wechselhafte Geschichte der Region wider. Einst im Besitz reicher Leinenhändler aus Hirschberg, war es nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr verfallen, bevor das Gebäude von Nachfahren der letzten deutschen Besitzer, einem Ärztepaar aus dem Saarland, übernommen und wiederaufgebaut wurde.

Die Teilnehmer der Winterakademie werden im 5-Sterne-Hotel übernachten. Das Programm umfasst die Nutzung des SPA-Bereichs mit Schwimmbad, Frühstück und Abendessen, ein festliches Galadinner im Barocksaal des Schlosses sowie alle Ausflüge und Eintritte. Schloss Wernersdorf liegt am Rande des Riesengebirges, nur wenige Kilometer von dem Kurort Cieplice (Bad Warmbrunn) entfernt.

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Joanna Bator erhält Riesengebirgs-Literaturpreis https://talderschloesser.de/joanna-bator-erhaelt-riesengebirgs-literaturpreis/ https://talderschloesser.de/joanna-bator-erhaelt-riesengebirgs-literaturpreis/#respond Tue, 09 Nov 2021 10:22:37 +0000 https://talderschloesser.de/?p=2799 Die polnische Schriftstellerin Joanna Bator ist diesjährige Preisträgerin des Riesengebirgspreises für Literatur, der vom Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur e.V. (VSK) mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministerium des Inneren, der Staatlichen Riesengebirgsschule sowie des Riesengebirgsmuseums in Jelenia Góra (Hirschberg) vergeben wird. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis wird am 12. Dezember in [...]

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Die polnische Schriftstellerin Joanna Bator ist diesjährige Preisträgerin des Riesengebirgspreises für Literatur, der vom Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur e.V. (VSK) mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministerium des Inneren, der Staatlichen Riesengebirgsschule sowie des Riesengebirgsmuseums in Jelenia Góra (Hirschberg) vergeben wird. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis wird am 12. Dezember in Jelenia Góra verliehen. Schirmherren sind der Sächsische Ministerpräsident, Michael Kretschmer, sowie der Marschall der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien, Cezary Przybylski.

Joanna Bator wurde 1968 in Wałbrzych (Waldenburg) geboren und lebt heute am Rande von Warschau. 2013 wurde sie für ihren Roman “Ciemno, prawie noc” mit dem wichtigsten polnischen Literaturpreis, Nike, geehrt. Der Roman wurde unter dem Titel “Dunkel, fast nacht” wie auch einige andere Werke der Autorin ins Deutsche übersetzt. Die deutsch-polnische Jury des Riesengebirgspreises hat bei ihrer Sitzung auf Schloss Pakoszów (Wernersdorf) zudem Małgorzata Lutowska und Marcin Wawrzyńczak als Preisträger der beiden Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro benannt. Beide befassen sich in ihren Arbeiten mit der Region Niederschlesien. Der VSK will mit dem Riesengebirgspreis herausragende Leistungen auf dem Geblet der Literatur würdigen, die sich durch besondere humane Gesinnung auszeichnen und dem Geist der Verständigung dienen.
www.vskschlesien.de

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