Jelenia Góra – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Sat, 23 Mar 2019 13:01:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 Neues Museum auf Schloss Lomnitz eröffnet http://talderschloesser.de/neues-museum-auf-schloss-lomnitz-eroeffnet/ http://talderschloesser.de/neues-museum-auf-schloss-lomnitz-eroeffnet/#respond Sat, 23 Mar 2019 12:58:56 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2103 Multimediale Ausstellung führt durch drei Jahrhunderte Auf drei Etagen des barocken Schlosses von Łomnica (Lomnitz) können Besucher eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte unternehmen. Dabei tauchen sie ein in die Lebensgeschichten der früheren Besitzer, ihrer Familien und der Bediensteten und erleben die Veränderungen im Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten. Das als deutsch-polnisches Projekt mit finanzieller […]

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Multimediale Ausstellung führt durch drei Jahrhunderte

Auf drei Etagen des barocken Schlosses von Łomnica (Lomnitz) können Besucher eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte unternehmen. Dabei tauchen sie ein in die Lebensgeschichten der früheren Besitzer, ihrer Familien und der Bediensteten und erleben die Veränderungen im Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten. Das als deutsch-polnisches Projekt mit finanzieller Unterstützung der EU entstandene neue Schlossmuseum wurde am 17. März 2019 offiziell eröffnet.

Das im Jahre 1720 erbaute Barockschloss von Lomnitz gehörte über mehrere Generationen im 18. Jahrhundert einer Dynastie reicher Leinenhändler. Deren große Zeit endete, als billige Baumwolle und industriell gefertigte Waren den Markt überschwemmten. Doch Lomnitz erlebt bald danach eine neue Blüte, als im Laufe des 19. Jahrhunderts die preußische Königsfamilie im Hirschberger Tal ihre Sommerresidenzen bauen lässt und mit ihr viele Adelige und Künstler die romantische Landschaft am Rande des Riesengebirges für sich entdecken. Der preußische Gesandte Carl Gustav Ernst von Küster übernimmt das Anwesen, lässt das Schloss im Stil der damaligen Zeit klassizistisch umbauen, bringt von seinem Aufenthalt am Hof von Neapel ein wenig italienisches Flair mit nach Lomnitz und baut dort eine moderne Landwirtschaft auf.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bleibt das Anwesen im Besitz der Familie von Küster, dann wird Lomnitz zu Łomnica und eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft übernimmt den Gutshof. In das Schloss zieht später eine Schule, im Sommer wird der Park zum Ferienlager. Mit der Zeit verfällt das Anwesen, die Schule zieht nach einem Brand aus, das Schloss verkommt zur Ruine. So finden es Elisabeth und Ulrich von Küster vor, als sie 1991 zum ersten Mal das ehemalige Familienanwesen besuchen. Beherzt greift das junge Paar bei einer Auktion zu, schafft Schritt für Schritt, was anfangs kaum einer für möglich gehalten hat. Lomnitz wird gerettet, Schloss und Gut sind heute eine der größten Touristenattraktionen im Südwesten Polens. Das Beispiel machte Schule und so hauchten auch andere deutsche und polnische Idealisten den alten Schlossruinen im Hirschberger Tal neues Leben ein.

Von dieser wechselhaften Geschichte erzählt die neue Dauerausstellung über „Drei Jahrhunderte Leben in Schloss Lomnitz“. 18 Räume sind dort mit zeitgenössischem Mobiliar im Stil unterschiedlicher Epochen ausgestattet. Der Rundgang führt in das Büro eines reichen Leinenhändlers, das sizilianische Kabinett oder den Teesalon aus der Zeit des Biedermeiers, in die historische Schlossküche im Gewölbekeller und ein Schulzimmer aus den Zeiten der polnischen Volksrepublik. Moderne Technik lässt die Geschichte lebendig werden. So sind Besucher mit ihrem Tablet oder Smartphone bei den Geschäften des Leinenhändlers Mentzel oder den Festen der Familie von Küster dabei, tauchen ein in den Alltag der Küchenmädchen oder erleben eine Schulstunde mit.

Monatelang haben die Macherinnen der Ausstellung Archive gewälzt, nach passender Garderobe gesucht, Details zusammengetragen. Herausgekommen sind dabei mehr als 60 Filmsequenzen, in denen professionelle Schauspieler und Laien Szenen aus den vergangenen drei Jahrhunderten nachspielen. Ein Teil der Filme ist eigens für Kinder und Jugendliche vorbereitet worden. In ihnen führen sechs Mädchen und Jungen durch die verschiedenen Epochen und lüften dabei allerlei Schloss-Geheimnisse. Besucher können ihren Rundgang individuell gestalten und die Szenen einzeln in polnischer, deutscher oder englischer Sprache abrufen. Für Gruppen gibt es zudem geführte Touren durch die Räume mit einem Überblicksfilm zur Schlossgeschichte.

In Lomnitz wurde bereits vor Jahren das kleinere Witwenschlösschen in ein familiäres Hotel verwandelt, der Schlosspark wieder in die Zeiten des berühmten preußischen Gartenbaumeisters Peter-Joseph Lenné zurückversetzt und der historische Küchengarten neu belebt. Der einstige Gutshof bietet heute Platz für Ställe, Schauwerkstätten, einen Leinenladen und ein Restaurant. Regionalmärkte auf dem Hof und in der Scheune ziehen regelmäßig Tausende Besucher aus Polen und Deutschland an. Das neue Schlossmuseum ergänzt dieses touristische Angebot.

Doch damit ist die Entwicklung noch nicht zu Ende. Denn bereits vor einigen Jahren beteiligte sich Schlossherrin Elisabeth von Küster an der Rettung der Ruine eines ehemaligen Bethauses in der Umgebung. Solche evangelischen Gotteshäuser waren früher in der Region sehr verbreitet. Die Reste des Fachwerkbaus wurden abgetragen, sorgsam restauriert und inzwischen auf dem Gelände von Schloss Lomnitz wiederaufgebaut. Im kommenden Jahr soll dort eine weitere Ausstellung entstehen, die sich der Kirchengeschichte in der Region widmet.

Informationen:
Schloss Lomnitz liegt im Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten, etwa eine Autostunde von Görlitz entfernt. Die neue Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Tablets können für die Rundgang ausgeliehen werden.

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Schloss Wernersdorf erhält neues Seehaus http://talderschloesser.de/schloss-wernersdorf-erhaelt-neues-seehaus/ http://talderschloesser.de/schloss-wernersdorf-erhaelt-neues-seehaus/#respond Tue, 19 Mar 2019 12:28:35 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2099 5-Sterne-Hotel verdoppelt sein Zimmerangebot Am Barockschloss Pakoszów (Wernersdorf), dem bisher einzigen 5-Sterne-Hotel im Hirschberger Tal, wurde mit dem Bau eines neuen Seehauses begonnen. Zu den 19 Zimmern im Schloss kommen weitere 23 Luxuszimmer, zwei Appartements sowie ein multifunktional nutzbarer Restaurant- und Bankettsaal. Der Architekt Christopher Schmidt-Münzberg, der bereits den Wiederaufbau des Schlosses verantwortete, plant nun […]

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5-Sterne-Hotel verdoppelt sein Zimmerangebot

Am Barockschloss Pakoszów (Wernersdorf), dem bisher einzigen 5-Sterne-Hotel im Hirschberger Tal, wurde mit dem Bau eines neuen Seehauses begonnen. Zu den 19 Zimmern im Schloss kommen weitere 23 Luxuszimmer, zwei Appartements sowie ein multifunktional nutzbarer Restaurant- und Bankettsaal.

Der Architekt Christopher Schmidt-Münzberg, der bereits den Wiederaufbau des Schlosses verantwortete, plant nun einen Anbau, der sich völlig von den barocken Formen des Hauptgebäudes unterscheidet. Der zweigeschossige moderne Neubau soll so nicht in Konkurrenz zu dem bisherigen Gebäude treten, sondern einen eigenen Charakter bekommen.

In einem leichten Bogen schmiegt sich das Gebäude mit seinen klaren Formen dicht an das Ufer des Schlossteichs. Dieser wird vergrößert und soll nach den Vorstellungen des Architekten künftig auch zum Baden mit einzigartigem Blick auf das Riesengebirge und die nahegelegene Ruine von Burg Chojnik (Kynast) einladen.

Die Korridore des neuen Gebäudes dienen nicht nur als Verbindung zu den Zimmern, sondern werden in Nischen zu beiden Seiten Platz für Kunstwerke bieten. Schmidt-Münzberg ließ sich hierfür von Le Corbussiers Idee der „promenade architecturale“ inspirieren. Anders als im historischen Gebäude werden die Gästezimmer im Neubau alle den gleichen Grundriss haben, sollen aber ebenfalls einen 5-Sterne-Standard aufweisen und zudem über große Terrassen oder Balkone zur Seeseite verfügen.

Der neue Multifunktionsraum schließt an das bestehende Gourmetrestaurant an, kann aber auch separat als Restaurant, für Feste oder Veranstaltungen genutzt werden. Einige der mächtigen Stützpfeiler des Schlossgebäudes werden in den neuen Raum integriert. Unter dem Fußboden fließt der Mühlgraben, der die ehemalige Leinenbleiche von Wernersdorf mit Wasser versorgte. Er wird durch eine Verglasung für die Gäste erlebbar bleiben.

Mit dem Neubau verdoppelt Schloss Wernersdorf nicht nur seine Übernachtungskapazitäten, sondern bietet auch neue Möglichkeiten für Tagungen, Veranstaltungen und Feiern. Mit der Herstellung der Fundamente wurde bereits begonnen, bis Herbst 2020 soll das neue Seehaus fertiggestellt werden. Auf die Gäste wirkten sich die Bauarbeiten so gut wie gar nicht aus, da die Zufahrt von der Rückseite erfolge und die bisherigen Zimmer zur anderen Seite ausgerichtet seien, versichert der Architekt.

Schloss Wernersdorf, das einst berühmte Gäste wie Friedrich II. und den US-Präsidenten Quincy Adams beherbergte, war 2005 von Nachfahren der letzten deutschen Besitzer erworben worden. Das Ärzte-Ehepaar aus dem Saarland verwandelte die Ruinen in das erste 5-Sterne-Hotel im Hirschberger Tal. Wernersdorf liegt am Rande des Riesengebirges, eine gute Autostunde von Görlitz entfernt.

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Gault&Millau zeichnet Schlossrestaurants im Hirschberger Tal aus http://talderschloesser.de/gaultmillau-zeichnet-schlossrestaurants-im-hirschberger-tal-aus-2/ http://talderschloesser.de/gaultmillau-zeichnet-schlossrestaurants-im-hirschberger-tal-aus-2/#respond Mon, 04 Feb 2019 12:45:03 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2090 Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau mit einer Haube bedacht. In der neuen Ausgabe des renommierten Restaurantführers wurden mit Karpniki (Fischbach) sowie Wojanów (Schildau) zwei weitere Schlosshotels im Hirschberger Tal ausgezeichnet. Die Testesser lobten auch mehrere Restaurants in der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg) […]

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Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau mit einer Haube bedacht. In der neuen Ausgabe des renommierten Restaurantführers wurden mit Karpniki (Fischbach) sowie Wojanów (Schildau) zwei weitere Schlosshotels im Hirschberger Tal ausgezeichnet. Die Testesser lobten auch mehrere Restaurants in der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg) sowie in den Ferienorten des Riesengebirges.

Solide im Spitzenbereich der Gourmettempel des Hirschberger Tales positioniert sich das Schlossrestaurant „Alte Bleiche“ in Wernersdorf in der neuesten Ausgabe des Gault&Millau. Für die gelungene Mischung aus Ambiente und innovativer Autorenküche erhielt Küchenchef Robert Szepielak auch in diesem Jahr 11,5 Punkte und eine Kochhaube. Das Ambiente vereint die barocken Ursprünge mit modernen Designelementen, die Küche setzt auf regionale Produkte, die kreativ und innovativ im Geiste der Haute Cuisine zu kulinarischen Kunstwerken verarbeitet werden. Besonders erwähnenswert war den Testern in diesem Jahr die Champagnersuppe.

Das Restaurant im Hotel Zamek Karpniki erhielt zehn Punkte im Gourmetführer. Die Karte von Łukasz Rogulski sei zwar „überschaubar“, habe es aber so richtig in sich. Die ständig wechselnden und international inspirierten Speisen basieren auf regionalen und polnischen Saisonprodukten. Die exzellente Entenbrust auf gestampfter Petersilienwurzel mit Beluga-Linsen sei als „Flaggschiffprodukt“ aber ganzjährig zu haben.

Bereits zum zweiten Mal erhielt das Restaurant Ogrodowa im Schloss Wojanów mit Küchenchef Ryszard Nowak 10,5 Punkte im Gourmetführer. Neben dem beeindruckenden Flair von Märchenschloss und Landschaftspark überzeugten die beiden Karten mit regionalen und europäischen Spezialitäten. Eine Empfehlung erhielt in diesem Jahr vor allem die Fischgerichte mit Pürées aus verschiedenen Wurzelgemüsen.

Wieder vertreten ist das Restaurant Cytrynowy Pieprz (Zitronenpfeffer) in der Altstadt von Jelenia Góra. Die Restauranttester fanden bei den beiden polnischen Chefs authentische italienische Küche mit viel Liebe und Können zubereitet. Das war ihnen zwölf Punkte und eine Haube wert. Neu dabei ist das „Kobe Grill House“ am Marktplatz von Jelenia Góra. Das schlicht-moderne und lässige Haus ist auf Grillgerichte und insbesondere auf Burger spezialisiert und wurde mit 10,5 Punkten bedacht.

Das Küchenteam im Hotel&Sound Bossa Nova in Szklarska Poręba (Schreiberhau) erhielt für seine innovative polnische Küche elf Punkte und eine Haube. Diskrete Atmosphäre, die gute internationale Küche mit italienischem Schwerpunkt und die Präsenz von Küchenchef Wojciech Piasecki brachten dem Restaurant des Hotels Kolorowa in Karpacz (Krummhübel) 2019 erneut 12,5 Punkten sowie eine Haube ein.

Etwas weiter entfernt aber auf jeden Fall eine Reise wert sind die Restaurants in den Hotels Biały Kamień im Isergebirgsort Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg) und Fado in Świdnica (Schweidnitz), die beide je 10,5 Punkte erhielten. Das Fado ist auf Businessgäste spezialisiert und bietet polnische Küche mit mediterranem Touch. Im Biały Kamień herrscht dagegen lockere Atmosphäre und die Bandbreite der Speisen richtet sich dort sowohl an Gäste, die nach dem Tag auf der benachbarten Abfahrtpiste etwas Bodenständiges brauchen, wie auch an diejenigen, die auf frische und leichte Küche setzen.

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Verliebt im Tal der Schlösser http://talderschloesser.de/verliebt-im-tal-der-schloesser/ http://talderschloesser.de/verliebt-im-tal-der-schloesser/#respond Mon, 04 Feb 2019 12:27:29 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2085 Die romantischen Schlösser im Hirschberger Tal sind mit ihrem geschichtsträchtigen Ambiente, dem kulinarischen und Wellnessangebot sowie ihren weitläufigen Landschaftsparks ein ideales Ziel für Verliebte. Zum Valentinstag locken die alten Adelssitze rund um Jelenia Góra (Hirschberg) mit besonderen Arrangements und Veranstaltungen. Das Tanzbein schwingen können Paare beim Valentinskonzert im Schlosshotel Karpniki (Fischbach). Ihr Brot verdienen die […]

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Die romantischen Schlösser im Hirschberger Tal sind mit ihrem geschichtsträchtigen Ambiente, dem kulinarischen und Wellnessangebot sowie ihren weitläufigen Landschaftsparks ein ideales Ziel für Verliebte. Zum Valentinstag locken die alten Adelssitze rund um Jelenia Góra (Hirschberg) mit besonderen Arrangements und Veranstaltungen.

Das Tanzbein schwingen können Paare beim Valentinskonzert im Schlosshotel Karpniki (Fischbach). Ihr Brot verdienen die Musiker der Sax-Band im Philharmonischen Orchester von Jelenia Góra. In ihrer Freizeit spielen die Profis polnische und internationale Hits, bei denen keiner sitzen bleibt. Die Veranstaltung am 16. Februar ist Teil eines viertägigen Valentinsarrangements. Neben einem romantischen Vier-Gänge-Menü am Konzertabend erwartet die Gäste auch eine entspannende Massage für Zwei sowie ein Bad mit Thermalwasser im Zedernzuber unter freiem Himmel.

Zum romantischen Tanzabend lädt auch das Schlosshotel in Łomnica (Lomnitz) ein. Gäste erwartet dort ein Paketangebot mit romantischem Candle-Light-Dinner sowie Abendveranstaltung am 14. Februar mit Live-Musik sowie ein Menü mit aphrodisierenden Speisen. Musik gehört auch zum Programm des Valentins-Specials im Schlosshotel Staniszów (Stonsdorf). Verliebte können dort einen zweitägigen Aufenthalt mit romantischem Abendessen zum Valentinskonzert buchen. Zur Begrüßung gibt es zudem eine Flasche Sekt.

Am 15. Februar lädt die Philharmonie von Jelenia Góra zum großen Valentinskonzert ein. Das Trio „Sopranissimo“, bestehend aus Agnieszka Adamczak-Hutek, Joanna Horodko und Agnieszka Sokolnicka, präsentiert die schönsten Liebeslieder aus Oper, Operette sowie Musical und Film. Unterstützt vom Hausensemble interpretieren sie Arien von Puccini und Verdi ebenso wie „Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany“ oder ABBAs „Dancing Queen“. Der Eintritt kostet 70 Złoty (ca. 17 Euro).

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Winterakademie auf Schloss Wernersdorf http://talderschloesser.de/winterakademie-auf-schloss-wernersdorf-2/ http://talderschloesser.de/winterakademie-auf-schloss-wernersdorf-2/#respond Wed, 19 Dec 2018 19:23:30 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2082 Zu einer festen Größe für Schlesien-Freunde entwickelt sich die Winterakademie auf Schloss Pakoszów (Wernersdorf). Die vierte Auflage findet vom 16. bis 24. Februar 2019 in dem Barockschloss statt. Zu der hochkarätig besetzten Runde von Gesprächspartnern aus Deutschland und Polen gehört auch der polnische Botschafter in Berlin, Dr. Andrzej Przyłebski. Er wird am Sonnabend, den 23. […]

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Zu einer festen Größe für Schlesien-Freunde entwickelt sich die Winterakademie auf Schloss Pakoszów (Wernersdorf). Die vierte Auflage findet vom 16. bis 24. Februar 2019 in dem Barockschloss statt. Zu der hochkarätig besetzten Runde von Gesprächspartnern aus Deutschland und Polen gehört auch der polnische Botschafter in Berlin, Dr. Andrzej Przyłebski. Er wird am Sonnabend, den 23. Februar, zu einer Gesprächsrunde unter dem Titel „Quo vadis, Polen?“ erwartet.

Ein Vortrag von Dr. Eckard Hoffmann widmet sich dem schlesischen Sprachgenie Emil Krebs. Der Sinologe, Diplomat und Dolmetscher beherrschte 68 Sprachen. In der Villa Wiesenstein, dem Wohnhaus des Schriftstellers Gerhart Hauptmann in Jagniątków (Agnetendorf) besuchen die Teilnehmer eine Ausstellung, die Emil Krebs gewidmet ist. Ein weiteres Thema der diesjährigen Tagung sind die Zisterzienser. Eine ganztägige Exkursion führt zu mehreren Zisterzienserklöstern der Region, unter anderem nach Krzeszów (Grüssau).

Im Jahr 2019 wird an den 200. Geburtstag von Theodor Fontane erinnert, der häufig in der Region weilte. Gerhard Weiduschat widmet sich Fontanes Beziehungen zu Schlesien und Polen. Prof. Arno Herzig wird im Rahmen der Akademie sein neues Buch über „900 Jahre jüdisches Leben in Schlesien“ vorstellen. Fester Bestandteil der Winterakademie ist eine Fahrt zu einigen der Adelssitzen im Hirschberger Tal. In Bukowiec (Buchwald) wird die Schriftstellerin und Journalistin Urte von Berg ihr neues Buch über die früheren Besitzer, die Familie von Reden, vorstellen. Auf Schloss und Gut von Łomnica (Lomnitz) wird Besitzerin Elisabeth von Küster die neue Dauerausstellung über 300 Jahre Leben auf dem Schloss vorstellen. Mit einem festlichen Konzert im Barocksaal von Schloss Wernersdorf klingt das achttägige Programm aus.

Den Teilnehmern bleibt neben den Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen noch Zeit zur Entspannung im SPA des 5-Sterne-Hotels. Im Preis von 1250 Euro sind neben dem Programm, Abendessen und Exkursionen auch ein Transfer ab und bis Görlitz eingeschlossen. Anmeldungen sind bis zum 31.12.2018 bei SenfkornReisen in Görlitz, [email protected], möglich.

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Gänsewochen im Schlössertal http://talderschloesser.de/gaensewochen-im-schloessertal/ http://talderschloesser.de/gaensewochen-im-schloessertal/#respond Wed, 31 Oct 2018 11:30:51 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2070 Seit einigen Jahren entdecken die Polen die Tradition des Martinstages aufs Neue. Nicht fehlen darf da natürlich die Martinsgans. Im Hirschberger Tal rund um Jelenia Góra laden im November zwei Schlosshotels zu „Polnischen Gänsewochen“ ein. Gänsebouillon mit Fleischravioli, mit Honig gebackene Gänsekeule an dunkler Sauce mit glasierter Roter Beete sowie Hefeknödel und zum Dessert ein […]

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Seit einigen Jahren entdecken die Polen die Tradition des Martinstages aufs Neue. Nicht fehlen darf da natürlich die Martinsgans. Im Hirschberger Tal rund um Jelenia Góra laden im November zwei Schlosshotels zu „Polnischen Gänsewochen“ ein.

Gänsebouillon mit Fleischravioli, mit Honig gebackene Gänsekeule an dunkler Sauce mit glasierter Roter Beete sowie Hefeknödel und zum Dessert ein Bratapfel mit Johannisbeergelee und Vanillesauce. Das Menü im Schlosshotel von Łomnica (Lomnitz) lässt Liebhabern ländlich-aristokratischer Gastronomie das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Rezepte stammen aus alten höfischen Kochbüchern. Besonderen Wert legt Schlossherrin Elisabeth von Küster auf die Verwendung frischer Gemüse, Kräuter und Obstsorten. Die stammen zum großen Teil aus dem eigenen Küchengarten oder von lokalen Produzenten.

Auch in der Heimat des berühmten Stonsdorfer Kräuterlikörs gibt es zu St. Martin traditionell Speisen mit Gänsefleisch. Das Restaurant auf Schloss Staniszów kredenzt als Vorspeisen Gans auf toskanische Art mit Pinienkernen, Salbei und Rosinen sowie eine Gänsebouillon mit polnischen Spätzle. Als Hauptgang gibt es eine Gänsekeule mit Rotkohl, Zuckerschoten, Sahnespätzle und Kümmelsoße. Zum Verdauungsspaziergang lädt der verwunschen anmutende Landschaftspark ein.

Auch wenn der Martinstag erst seit wenigen Jahren wieder im Kommen ist, kann die Gänsezucht in Polen auf eine ungebrochene Tradition zurückblicken. Die Mehrzahl des großen Federviehs wird noch wie zu Omas Zeiten im Freien gehalten. Polen ist zudem nach wie vor Europas größter Produzent und Lieferant für Gänsefleischprodukte. In Niederschlesien sind beispielsweise die Einwohner des unweit von Zgorzelec gelegenen Dörfchens Spytków (Wanscha) auf Gänsezucht spezialisiert.

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Veranstaltungen zum 100. Geburtstag http://talderschloesser.de/veranstaltungen-zum-100-geburtstag/ http://talderschloesser.de/veranstaltungen-zum-100-geburtstag/#respond Wed, 31 Oct 2018 11:10:10 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2067 Ganz Polen feiert am 11. November 2018 den 100. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit. Auch in der Region rund um das Hirschberger Tal finden anlässlich des runden Jahrestages zahlreiche Veranstaltungen statt. Die zentralen Feierlichkeiten finden am 11. November auf den schönsten Plätzen von Jelenia Góra (Hirschberg) statt. Besucher erwartet dort ein großes Volksfest mit verschiedenen Performances […]

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Ganz Polen feiert am 11. November 2018 den 100. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit. Auch in der Region rund um das Hirschberger Tal finden anlässlich des runden Jahrestages zahlreiche Veranstaltungen statt.

Die zentralen Feierlichkeiten finden am 11. November auf den schönsten Plätzen von Jelenia Góra (Hirschberg) statt. Besucher erwartet dort ein großes Volksfest mit verschiedenen Performances und Musikdarbietungen. Die Kreisstadt lädt zudem gleich zu mehreren Ausstellungen und Konzertveranstaltungen ein.

Das dortige Riesengebirgsmuseum zeigt vom 27. Oktober bis zum 31. Januar 2019 eine Ausstellung mit dem Titel „W hołdzie Niepodległej“ (Hommage an das unabhängige Polen). Gezeigt werden Leihgaben der Katholischen Universität Lublin mit Bezug zum Freiheitskampf der Polen sowie Werke der bekanntesten Künstler der jungen Zweiten Republik. Darunter sind so bedeutende Maler wie Piotr Michałowski, Jan Matejko oder Jacek und Rafał Malczewski.

Die Niederschlesische Philharmonie in Jelenia Góra lädt an drei Abenden zu Festkonzerten ein. Am 7. November präsentiert die Städtische Musikschule Interpretationen bekannter Lieder und Kompositionen rund um die polnische Staatlichkeit. Am 9. November wird das Symphonische Orchester unter Leitung von Szymon Makowski Werke von Witold Lutosławski, Antoni Szałowski und Zygmunt Noskowski auf die Bühne bringen. Am 15. November wird ein Bläserquintett mit dem Sänger und Rezitator Krzysztof Pachołek das Publikum auf eine Reise durch 200 Jahre polnischer Musikgeschichte mitnehmen, von Fryderyk Chopin und Stanisław Moniuszko bis hin zum Chansonnier Marek Grechuta und dem Protestsänger der Solidarność-Bewegung, Jacek Kaczmarski.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Polen nach 120 Jahren der Teilung und Fremdherrschaft wieder ein eigener Staat. An dieses Ereignis wird auch in den Landesteilen erinnert, die erst nach 1945 zu Polen gelangten.</p>

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Lebkuchenfest in Lomnitz http://talderschloesser.de/lebkuchenfest-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/lebkuchenfest-in-lomnitz/#respond Wed, 31 Oct 2018 11:00:29 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2065 Gut und Schloss Lomnitz laden am 10. und 11. November zum großen Lebkuchenfest mit Live-Musik ein. Rund um den polnischen Nationalfeiertag können Besucher die würzige Winterspezialität nicht nur in allen erdenklichen Formen kosten. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr haben sie in der Schauküche des Gutshofes auch die Möglichkeit sich selbst in die […]

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Gut und Schloss Lomnitz laden am 10. und 11. November zum großen Lebkuchenfest mit Live-Musik ein. Rund um den polnischen Nationalfeiertag können Besucher die würzige Winterspezialität nicht nur in allen erdenklichen Formen kosten. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr haben sie in der Schauküche des Gutshofes auch die Möglichkeit sich selbst in die Kunst des Lebkuchenbackens und -verzierens einführen zu lassen. An den Marktständen können Besucher zudem zahlreiche andere lokale Produkte probieren. Die Gutsküche von Lomnitz wartet mit neuen Leckereien auf. Verkauft wird dort zum Beispiel frischer Ingwersirup, der gerade in der kalten Jahreszeit die Abwehrkräfte stärkt. Zum Angebot gehören darüber hinaus neue Lebkuchen und Kekse sowie Marmeladen und Konfitüren aus dem schlosseigenen Küchengarten. Zudem sind im Gutsladen neue Kollektionen der berühmten Bunzlauer Keramik mit winterlichen Motiven erhältlich.

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Drei Jahrhunderte Leben auf Schloss Lomnitz http://talderschloesser.de/drei-jahrhunderte-leben-auf-schloss-lomnitz/ http://talderschloesser.de/drei-jahrhunderte-leben-auf-schloss-lomnitz/#respond Thu, 27 Sep 2018 08:30:52 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2059 Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) eröffnet 2019 eine multimediale Ausstellung zu drei Jahrhunderten Leben auf Schloss und Gut. Hier der Teaser!  

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Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) eröffnet 2019 eine multimediale Ausstellung zu drei Jahrhunderten Leben auf Schloss und Gut. Hier der Teaser!

 

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Auf Rübezahls Spuren rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:45:22 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2053 Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. […]

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Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. Dem Herrn der Berge begegnet man nicht nur auf den Gipfeln, sondern auch unten im Hirschberger Tal.

Eine ganz besondere Geschichte verbindet Rübezahl mit Fischbach, dem heutigen Karpniki. Der Berggeist soll dort dem Ritter Prótzko die Gründung einer neuen Residenz ermöglicht haben. Der Raubritter pflegte einst einen Kaufmann. Als er später von seiner Burg Falkenstein vertrieben wird, trifft er jenen geheimnisvollen Alten als verarmten Fischer wieder. Auch Prótzko beginnt mit dem Fischfang, erlegt einen goldenen Karpfen und kann so im Tal eine neue Burg bauen lassen. Sein rätselhafter Gönner soll Rübezahl gewesen sein. Historisch lässt sich freilich der Zusammenhang von Prótzko, der im 12. Jahrhundert gelebt haben soll, und einer ersten Burg in Fischbach nicht belegen.

Rübezahl, auf Polnisch Liczyrzepa genannt, ist bekannt als der launische Herr des Riesengebirges. Die erste schriftliche Sammlung von Geschichten über ihn stammt von Johannes Prätorius aus den Jahren 1662 bis 1665. Rübezahl tritt darin in vielerlei Gestalt auf. Wanderern ist er mal freundlich gewogen, mal spielt er ihnen Streiche. Er hat Macht über das Wetter sowie über die Tiere des Riesengebirges. In den folgenden Jahrhunderten kamen unzählige neue Geschichten hinzu. In denen folgt Rübezahl den Menschen auch ins Tal, mal unsichtbar mal in deren Gestalt. Dabei betritt er nicht nur die Stadt Jelenia Góra, das einstige Hirschberg. Auch kleinere Orte wie Podgórzyn (Giersdorf) und Karpacz (Krummhübel) oder Orte mit Adelsresidenzen wie Staniszów (Stonsdorf) und Łomnica (Lomnitz) spielen eine Rolle.

Ihren Ursprung hat die Sagengestalt wahrscheinlich in den Alltagserzählungen der sogenannten Wallonen. Die romanischsprachigen Siedler aus dem Gebiet des heutigen Belgien kamen im Mittelalter vor allem auf der Suche nach Edelsteinen in das Sudetenland. Als Bergleute verbrachten sie den großen Teil ihres Lebens unter gefährlichsten Bedingungen im Gebirge. Ihnen ist seit 2010 ein eigener Wanderweg gewidmet, der sich teilweise mit dem „Magischen Weg des Berggeistes“ überschneidet.

Der Rübezahl-Wanderweg beginnt an der Touristeninformation in Szklarska Poręba und kann in drei jeweils rund fünfstündigen Teiletappen gemeistert werden. Er entführt zu insgesamt 33 Punkten, sowohl in die tiefergelegenen Gebiete des Riesengebirges, als auch in den schroffen und unwirtlicheren alpinen Teil der faszinierenden Bergwelt. An 13 dieser Orte finden Wanderer einen Findling mit dem Namen der Station und einem Relief. Sie sind Teil eines Geländespiels, das in der Touristeninformation erhältlich ist.

Mit der Rübezahlsage sind einige der Stationen eng verbunden. So wähnten die Einwohner früherer Jahrhunderte am Chybotek, der Zuckerschale, den Eingang in die Unterwelt des Berggeistes. Für die Wallonen soll es ein heiliger Ort gewesen sein. Am Rübezahlgrab zwischen Zuckerschale und der Goldenen Aussicht in Schreiberhau soll er ein grausames Ende gefunden haben. Die 1.497 Meter hohe „Rübezahlkanzel“ soll dem Berggeist als Aussichtspunkt über sein Reich gedient haben. Die Trasse vereint weitere natürliche Sehenswürdigkeiten wie den Wodospad Szklarki (Kochelfall) oder den 1.362 Meter hohen Hausberg von Szklarska Poręba Szrenica (Reifträger). Auf der Strecke befinden sich das private Mineralogische Museum, das Bildungszentrum des Nationalparks Riesengebirge sowie die bis heute aktive Glasbläserei in der „Leśna Huta“ (Waldhütte).

Mehr über die sagenumwobenen Wallonen erfährt man im Freilichtmuseum „Żelazny Tygiel Waloński“ (Eisener Wallonentiegel) in Szklarska Poręba. Besucher können sich dort von Fachkräften in originalgetreuen Gewändern in das Arbeits- und Alltagsleben der Wallonen einführen lassen. Ebenfalls den Wallonen und dem Berggeist gewidmet ist das eher kurzweilig daherkommende Museum „Karkonoskie Tajemnice“ (Geheimnisse des Riesengebirges) in Karpacz. Die multimediale Ausstellung wurde von renommierten Künstlern aus der Region geschaffen. Sie nehmen die Besucher mit auf eine fantasievolle Reise durch die Sagen und Mythen des Riesengebirges und des Hirschberger Tals, die Klang- und Lichtwelten miteinander vereint. Dabei spielen Alchemie, Kräuterwissen sowie technologischer und handwerklicher Fortschritt früherer Jahrhunderte eine große Rolle.

Informationen zum Rübezahl- und Wallonenwanderweg unter www.szklarskaporeba.pl. Die multimediale Ausstellung „Geheimnisse des Riesengebirges“ präsentiert sich unter www.karkonoskietajemnice.pl. Infos über das heutige Schlosshotel in Karpniki unter www.zamekkarpniki.pl

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