Szklarska Poręba – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Thu, 27 Sep 2018 08:33:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Kulturverein feiert Jubiläum http://talderschloesser.de/kulturverein-feiert-jubilaeum/ http://talderschloesser.de/kulturverein-feiert-jubilaeum/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:12:43 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2046 Mit einem Festakt im ehemaligen Schaffgottschen Palais in Cieplice (Bad Warmbrunn) feiert der Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) am 6. Oktober sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein wir zu diesem Anlass auch seinen im vergangenen Jahr gestifteten Denkmalschutzpreis verleihen, mit dem die Pflege von Objekten mit historischer oder kunsthistorischer Bedeutung im Hirschberger Tal […]

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Mit einem Festakt im ehemaligen Schaffgottschen Palais in Cieplice (Bad Warmbrunn) feiert der Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) am 6. Oktober sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein wir zu diesem Anlass auch seinen im vergangenen Jahr gestifteten Denkmalschutzpreis verleihen, mit dem die Pflege von Objekten mit historischer oder kunsthistorischer Bedeutung im Hirschberger Tal und im westlichen Niederschlesien gefördert werden soll.
Seit 25 Jahren widmen sich die deutschen und polnischen Mitglieder des VSK der Pflege und dem Erhalt schlesischer Kulturwerte. So unterstützt der Verein den Wiederaufbau eines Bethauses in Łomnica (Lomnitz), den Wiederaufbau der Engler-Orgel in der Elisabethkirche von Wrocław (Breslau) oder die Herrichtung eines evangelischen Friedhofs in Szklarska Poręba (Schreiberhau).
Im vergangenen Jahr wurde der Denkmalschutzpreis unter dem Titel „Denkmal – denk‘ mal dran“ ins Leben gerufen, der jährlich verliehen werden soll. Bewerben können sich noch bis zum 29. September private Investoren oder Vereine, die von 2013 bis 2018 im Gebiet des Denkmalschutzamtes von Jelenia Góra (Hirschberg) ein historisches Objekt saniert haben. www.vskschleisen.de

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Kreativ im Schnee http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/ http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:21:57 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1908 Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader […]

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Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader an beiden Tagen in fantasievolle Kunstwerke verwandeln. Um den ersten Preis des Dritten Polnischen Radioprogrammes „Trójka“ wetteifern vier Teams. Sie vereinen Studierende, Absolventen und Professoren der namhaftesten Kunsthochschulen des Landes. Die fertigen Frostkunstwerke werden auf dem plac 1 Maja effektvoll mit LED-Leuchten in Szene gesetzt. Rund um den Wettbewerb findet ein Fest mit kulturellem Rahmenprogramm und kulinarischen Leckerbissen statt.

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Gault&Millau zeichnet Schlossrestaurants im Hirschberger Tal aus http://talderschloesser.de/gaultmillau-zeichnet-schlossrestaurants-im-hirschberger-tal-aus/ http://talderschloesser.de/gaultmillau-zeichnet-schlossrestaurants-im-hirschberger-tal-aus/#respond Wed, 20 Dec 2017 11:54:53 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1893 Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau mit einer Haube bedacht. In der neuen Ausgabe des renommierten Restaurantführers wurden mit Karpniki (Fischbach) sowie Wojanów (Schildau) zwei weitere Schlosshotels im Hirschberger Tal erstmals ausgezeichnet. Die Testesser lobten auch mehrere Restaurants in der Kreisstadt Jelenia Góra […]

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Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau mit einer Haube bedacht. In der neuen Ausgabe des renommierten Restaurantführers wurden mit Karpniki (Fischbach) sowie Wojanów (Schildau) zwei weitere Schlosshotels im Hirschberger Tal erstmals ausgezeichnet. Die Testesser lobten auch mehrere Restaurants in der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg) sowie in den Ferienorten des Riesengebirges.

„Es ist nach vor wie eine große Ehre für uns, dass die Kritiker von unserer Küche überzeugt sind“, erklärt Robert Szepielak stolz. Der Chefkoch des Restaurants ?Alte Bleiche“ im Schloss Wernersdorf wertet die Auszeichnung mit einer Haube und 11,5 Punkten als Beweis dafür, dass sein Team und er sich auf dem richtigen Weg befinden. Die Gourmetkritiker loben vor allem seine Fischküche. Der Seebarsch an Caponata und Tomaten-Basilikum-Couscous sei ein Gedicht.

Einen längeren Aufenthalt wert sei auch das Restaurant im Hotel Zamek Karpniki. Hier lohne sich neben den Fischgerichten vor allem Ente, Wildschwein und Lamm. Küchenchef Łukasz Rogulski erhielt für seine Kreationen zehn Punkte im gelben Kulinarikwegweiser. Erstmals vertreten ist auch das Restaurant Ogrodowa im Schloss Wojanów (Schildau). Küchenchef Ryszard Nowak und sein Team verzauberten die Gourmetkritiker mit einer Taubenbouillon sowie einer Creme aus Goldener Beete mit Garnelen und Zitronenkaviar. Für ihre Kreationen sowie das einzigartige Ambiente im weißen Märchenschloss erhielten sie insgesamt 10,5 Punkte.

Neu dabei ist auch das Restaurant Cytrynowy Pieprz (Zitronenpfeffer) in der Altstadt von Jelenia Góra. Die Restauranttester fanden bei den beiden polnischen Chefs authentische italienische Küche mit viel Liebe und Können zubereitet. Das war ihnen zwölf Punkte und eine Haube wert. Besonders empfehlenswert seien Panciotti mit einer Füllung aus Garnelen und Jakobsmuscheln in Weißweinsauce. Das Küchenteam im Hotel&Sound Bossa Nova in Szklarska Poręba (Schreiberhau) erhielt für seine innovative polnische Küche elf Punkte. Noch besser schnitt das Restaurant des Hotels Kolorowa in Karpacz (Krummhübel) mit 12,5 Punkten sowie einer Haube ab. Chefkoch Wojciech Piasecki überzeugte mit seiner innovativen Autorenküche, welche die Gaumen der Gäste auch mal mit einer Krokodil-Consommée oder einem Straußenfilet mit Shijemi-Pilzen, Süßkartoffelstroh, Spargel und Topinamburpüree verwöhnt.

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Skispaß rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/skispass-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/skispass-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Wed, 20 Dec 2017 11:46:59 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1891 Tagsüber auf die Piste, abends Entspannung in fürstlichem Ambiente, diese Kombination bietet das Hirschberger Tal. Mehrere Skiresorts und Loipen beiderseits der polnisch-tschechischen Grenze sind von den Schlosshotels rund um Jelenia Góra (Hirschberg) schnell zu erreichen. Viele Wintersportzentren im verschneiten Riesen- und Isergebirge locken in diesem Jahr mit Neuerungen. Zu den beliebtesten Wintersportdestinationen im Südwesten Polens […]

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Tagsüber auf die Piste, abends Entspannung in fürstlichem Ambiente, diese Kombination bietet das Hirschberger Tal. Mehrere Skiresorts und Loipen beiderseits der polnisch-tschechischen Grenze sind von den Schlosshotels rund um Jelenia Góra (Hirschberg) schnell zu erreichen. Viele Wintersportzentren im verschneiten Riesen- und Isergebirge locken in diesem Jahr mit Neuerungen.

Zu den beliebtesten Wintersportdestinationen im Südwesten Polens gehört Karpacz (Krummhübel) am Fuße der Śnieżka (Schneekoppe), des höchsten Berges der polnischen Sudeten. Im Februar 2018 wird dort ein neuer Lift in Betrieb genommen. Er führt zur Spitze der Mała Kopa (Kleine Koppe) und ersetzt den 1960 eröffneten legendären Einpersonen-Sessellift „Zbyszek“. Die 2.229 Meter lange Anlage galt damals als längster Sessellift der Welt. Der neue Lift überbrückt eine Höhe von 530 Metern und verfügt über Vier-Personen-Bänke sowie zwei Gondeln für je acht Personen. Somit verdoppelt sich die Kapazität auf etwa 1.200 Personen pro Stunde im Winter. Im Wintersportzentrum Śnieżka sollen zudem neue Kunstschneeanlagen in Betrieb genommen werden.

Das unterhalb gelegene Skiresort Biały Jar wartet mit einer neuen SnowFactory auf. Die mobile Kunstschneeanlage kann in kürzester Zeit ohne den Einsatz von Chemie und unabhängig von der Außentemperatur große Mengen von Schnee herstellen. Außerdem hat der Betreiber die Gültigkeitsdauer der Mehrtages-Skipässe von sieben auf 13 Stunden täglich verlängert.

Das SkiResort Černá Hora-Pec zählt mit fünf zusammenhängenden Skigebieten auf der tschechischen Seite des Riesengebirges zu den größten und beliebtesten Wintersportzentren der Region. 44 Pistenkilometer können mit einem Skipass genutzt werden. In diesem Jahr wird ein neuer Vierer-Sessellift im Gebiet von Černý Důl (Schwarzenthal) in Betrieb genommen. Der „Family Express“ ersetzt den bisherigen Dreisitzer „U Lomu“ zum 1.001 Meter hohen Špičák (Spitzberg). Mit ihren breiten und sanften Hängen ist die Anlage vor allem für Familien und Anfänger geeignet. Im benachbarten Pec pod Sněžkou (Petzer) wird eine weitere Abfahrtstrecke eröffnet. Über 600 Meter führt sie von den bestehenden Pisten am Javor (Urlasskoppe) ins Tal zum Javoří Důl (Urlassgrund). Neu sind auch die LIVE-Parks in Černý Důl und in Velká Úpa (Großaupe). Bereits im vergangenen Jahr wurden die Skischulen in den beiden Hauptanlagen Černá Hora (Schwarzenberg) und Pec pod Sněžkou komplett erneuert und in LIVE-Parks umbenannt. Zum Konzept zählen seitdem verschiedene Erlebnis- und Wettkampfangebote für Groß und Klein, ein Babysitterdienst und ein komplett erneuerter Verleih von Ski- und Snowboardausrüstung.

Die Grenzregion zwischen dem tschechischen Harrachov (Harrachsdorf) und dem polnischen Jakuszyce (Jakobsthal) ist berühmt für ihre Langlaufloipen. Die Isergebirgsmagistrale ist mit einer Länge von 180 Kilometern die größte und bekannteste Loipe in Tschechien, rund um die Jakobsthaler Lichtung erstrecken sich gut präparierte Loipen mit einer Gesamtlänge von etwa 100 Kilometern. Vor Ort kann man sich die Ausrüstung leihen. Jedes Jahr ziehen sportliche Events mehrere Tausend Sportler aus aller Welt an. Der Isergebirgslauf ist die größte Ski-Langlaufveranstaltung Tschechiens. Die 51. Auflage mit Rennen über 50 Kilometer und kürzere Distanzen findet vom 16. bis 18. Februar 2018 statt. Der 42. polnische Piastenlauf folgt vom 2. bis 4. März 2018.Erwartet werden rund 6.000 Athletinnen und Athleten aus aller Welt. Rund um die Hauptrennen über 25, 30 und 50 Kilometer finden zahlreiche Sport- und Spaßläufe für alle Alters- und Fitnessklassen statt.

Informationen zu den Wintersportzentren in Karpacz unter www.karpacz.pl, zum SkiResort unter www.skiresort.cz, zum Piastenlauf unter www.bieg-piastow.pl sowie zum Isergebirgslauf unter www.jiz50.cz. Informationen über Schlossurlaub im Hirschberger Tal unter www.talderschloesser.de

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Nostalgiefahrt auf der Zackenbahn http://talderschloesser.de/nostalgiefahrt-auf-der-zackenbahn/ http://talderschloesser.de/nostalgiefahrt-auf-der-zackenbahn/#respond Tue, 27 Jun 2017 09:36:00 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1788 Verbindung von Polen nach Tschechien feiert Geburtstag Die Zackenbahn, die Szklarska Poręba (Schreiberhau) mit der Region Liberec (Reichenbach) in Tschechien verbindet, feiert ihren 115. Geburtstag. Der als böhmische Zahnradbahn bekannte Abschnitt zwischen Tanvald (Tannwald) und Kořenov (Bad Wurzelsdorf) wurde im Juni 1902 eröffnet. Aus diesem Anlass findet rund um das kleine Museum im Bahnhof von […]

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Verbindung von Polen nach Tschechien feiert Geburtstag
Widok_z_Gór_IzerskichDie Zackenbahn, die Szklarska Poręba (Schreiberhau) mit der Region Liberec (Reichenbach) in Tschechien verbindet, feiert ihren 115. Geburtstag. Der als böhmische Zahnradbahn bekannte Abschnitt zwischen Tanvald (Tannwald) und Kořenov (Bad Wurzelsdorf) wurde im Juni 1902 eröffnet. Aus diesem Anlass findet rund um das kleine Museum im Bahnhof von Kořenov am 1. und 2. Juli ein großes Fest statt. Historische Sonderzüge laden zur Nostalgiefahrt ein. Fahrgäste können sich fühlen, wie vor mehr als 100 Jahren. Die Schaffner tragen originalgetreue Bahnuniformen aus der Habsburgerzeit, die liebevoll restaurierten Passagier- und Speisewagen werden von einer Dampflok gezogen.
Eigens für das Fest wird der 1989 eingestellte Zahnradbetrieb wieder aufgenommen. Die in Wien produzierte T426.0 war nach 15-jähriger Pause 1961 die erste Bahn auf der Strecke. Beim Fest wird sie vom Schienenbus „Singrovka“ unterstützt. Von Kořenov nach Harrachov (Harrachsdorf) verkehrt zudem eine 1917 erbaute Dampflok mit historischen Wagen aus den 1920er und 1930er Jahren. Im Seitenflügel des Bahnhofs von Kořenov lädt das Museum der Zahnradbahn zum Besuch ein. Im wiederaufgebauten Bahnschuppen werden historische Lokomotiven und Waggons ausgestellt. Zudem verkehren historische Busse zu beliebten Ausflugszielen im Isergebirge.
Die gesamte Zackenbahn wurde am 20. Oktober 1902 als Lückenschluss zwischen den beiderseits der preußisch-böhmischen Grenze kurz zuvor entstandenen Stichbahnen erbaut. So war erstmals ein durchgehender Bahnverkehr von Reichenbach über das schwierige Gelände von Iser- und Riesengebirge bis nach Hirschberg möglich. Von diesen beiden Endhalten ging es jeweils weiter in Richtung Dresden und Breslau. Benannt wurde die Trasse nach dem Fluss Zacken, dessen Verlauf sie über weite Strecken folgt. Seit 2010 verkehren erstmals nach 1945 wieder regelmäßige Züge zwischen den benachbarten Ferienorten Szklarska Poręba und Harrachov. Seit 2015 wurde die Direktverbindung nach Liberec verlängert.
Kořenov liegt direkt an der polnisch-tschechischen Grenze. Gäste des Fünf-Sterne-Schlosshotels in Wernersdorf erreichen den Ort vom nahe gelegenen Bahnhof Piechowice Dolne (Niederpetersdorf) mit Umstieg in Szklarska Poręba in rund einer Stunde und zehn Minuten. Gäste der Schlosshotels in Łomnica (Lomnitz) oder Staniszów (Stonsdorf) fahren direkt ab Jelenia Góra und benötigen von dort etwa 15 Minuten länger. Kurz hinter Petersdorf beginnt der Aufstieg der Strecke in einer weit gezogenen Schleife, beim Höhenstadtteil Jakuszyce (Jakobsthal) hat sie ihren Scheitelpunkt erreicht und führt nach der Staatsgrenze wieder abwärts. Zwischen Tanvald und Kořenov ist auf kurzer Strecke ein Höhenunterschied von 235 Metern zu überwinden. Die dortige Zahnradbahn steht seit 1992 unter Denkmalschutz und ist eine der letzten funktionstüchtigen ihrer Art in ganz Europa.
Info unter www.zubacka.cz.

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Konzerte und Straßentheater http://talderschloesser.de/konzerte-und-strassentheater/ http://talderschloesser.de/konzerte-und-strassentheater/#respond Tue, 27 Jun 2017 09:02:53 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1786 Sommerliche Kulturevents im Hirschberger Tal Die Sommermonate sind im Tal der Schlösser und Gärten rund um Jelenia Góra (Hirschberg) eine Zeit des Kunstgenusses. Zu den Höhepunkten gehört das Opernfestival „Rübezahls musikalischer Garten“. In Jelenia Góra treffen sich im Juli bereits zum 35. Mal Straßentheater aus verschiedenen Teilen der Welt. Zwar muss das renommierte Festival dell‘ […]

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Sommerliche Kulturevents im Hirschberger Tal
Die Sommermonate sind im Tal der Schlösser und Gärten rund um Jelenia Góra (Hirschberg) eine Zeit des Kunstgenusses. Zu den Höhepunkten gehört das Opernfestival „Rübezahls musikalischer Garten“. In Jelenia Góra treffen sich im Juli bereits zum 35. Mal Straßentheater aus verschiedenen Teilen der Welt.
IMG_9976Zwar muss das renommierte Festival dell‘ arte in diesem Jahr mangels öffentlicher Förderung ausfallen, doch andere Veranstaltungen bieten Musikfreunden einen würdigen Ersatz. So lädt die Stiftung der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal vom 7. bis 9. Juli zu den „Buchwalder Träumereien“ ein. Die dreitägige Veranstaltung will den Geist der „Poezja Śpiewana“ in den Landschaftspark von Bukowiec (Buchwald) bringen. Die „gesungene Poesie“ ist eine seit den 1970er Jahren in Polen sehr beliebte Kunstform, die von gefühlvollen bis energetischen Vertonungen bekannter und weniger bekannter Gedichte lebt.
Den Anfang macht ein Konzert von John Porter. Der aus England stammende Gitarrist und Songwriter ist in Polen eine lebende Legende. 1976 noch zu Zeiten des Kalten Krieges, zog er an die Weichsel und prägte seitdem die Rock- und Songwriterszene des Landes entscheidend mit. Seit 2016 bringt er mit dem Death-Metal-Sänger Nergal als „Me and the man“ Folk- und Indierocklieder auf die Bühne. Am folgenden Tag wird die Gruppe „U studni“ in der Kulturscheune auftreten. Am 9. Juli stellt der bekannte Songwriter und Kabarettist Piotr Bukartyk sein neues Album vor.
Vom 10. bis 27. August findet in Bukowiec und anderen Orten das 14. Opernfestival „Rübezahls musikalischer Garten“ (Muzyczny Ogród Liczyrzepy) statt. Die Veranstaltung ist eine Mischung aus hochwertigen Auftritten, Nachwuchsförderung und Wettbewerb. Das offizielle Eröffnungskonzert ist am 12. August auf dem Rathausplatz von Kowary (Schmiedeberg). Junge Solisten aus der ganzen Welt präsentieren Arien, Lieder und Romanzen. Im Anschluss nehmen sie auf Schloss Buchwald vom 13. bis 24. August an verschiedenen Meisterklassen teil. Am 14. August findet in der Philharmonie von Jelenia Góra der 12. Internationale Wettbewerb mit Arien aus Opern über den berühmten Berggeist statt. Am folgenden Tag können Besucher dort ein Konzert mit Sakralmusik erleben.
Nach einem Auftritt unter dem Motto „Der Berggeist, Wein und Gesang“ am 18. August in Görlitz, finden am 19. und 20. August Musiknächte mit Musical-, Operetten- und Opernmelodien im Hirschberger Tal statt. Am 25. August gibt es eine Opern- und Operettengala in der Philharmonie von Jelenia Góra. Das große Abschlusskonzert in Buchwald steht unter dem Motto „Von der Oper bis zum Musical – Von Wien nach Moskau“.
Bereits zum 35. Mal findet vom 21. bis 23. Juli in Jelenia Góra das Internationale Festival des Straßentheaters statt. Als Kulisse dient der Altstadtmarkt. Los geht es am 21. Juli mit der Show „The Black Blues Brothers“. Die fünf athletischen Männer aus Afrika präsentieren für das italienische Theater „Circo e dintorni“ eine athletische Show mit Witz und Publikumsanimation. Weiter geht es mit dem vielfach preisgekrönten Teatr Biuro Podróży aus Poznań (Posen). Ihr Spektakel setzt sich kritisch mit dem Thema Krieg und Flucht auseinander.
Am zweiten Tag sind unter anderem der polnische Marionettenspieler Krzysztof Falkowski, die italienischen Truppe Eccentrici Dadaro sowie das tschechische Theater Kvelb mit einem Feuerpuppenspektakel zu erleben. Mit der Berliner Gruppe „Grotest Maru“ tritt am 23. Juli unter anderem ein Straßentheater aus Deutschland auf. Den Abschluss liefert die römische Straßentheatergruppe Ondadur Teatro. Mit der traumartigen Inszenierung von „Felliniana“ will das für seine aufwendigen Bühnenbilder bekannte Ensemble eine Hommage an den großen italienischen Regisseur Federico Fellini liefern.

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Welterbestätten und Naturparadiese  http://talderschloesser.de/welterbestaetten-und-naturparadiese/ http://talderschloesser.de/welterbestaetten-und-naturparadiese/#respond Wed, 22 Mar 2017 15:45:26 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1775 Touren vom Hirschberger Tal durch das Dreiländereck  Die Schlosshotels im Hirschberger Tal bieten sich nicht nur für ein romantisches Wellness-Wochenende an, sie sind auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Dreiländereck zwischen Polen, Deutschland und Tschechien zu entdecken. Faszinierende Berge, historische Städte, Nationalparks und UNESCO-Welterbestätten sind von dort leicht zu erreichen. Einige davon auch ohne Auto. […]

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Touren vom Hirschberger Tal durch das Dreiländereck 

Die Schlosshotels im Hirschberger Tal bieten sich nicht nur für ein romantisches Wellness-Wochenende an, sie sind auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Dreiländereck zwischen Polen, Deutschland und Tschechien zu entdecken. Faszinierende Berge, historische Städte, Nationalparks und UNESCO-Welterbestätten sind von dort leicht zu erreichen. Einige davon auch ohne Auto.

Die Spitze der 1.602 Meter hohen Schneekoppe bestimmt das Panorama des Riesengebirges und faszinierte schon im 19. Jahrhundert die Künstler und Adeligen, die sich im Hirschberger Tal niederließen. Eine Sichtachse zur Schneekoppe war für Schlösser wie Łomnica (Lomnitz) oder Staniszów (Stonsdorf) ein Muss. Bis heute hat der Gipfel nichts von seiner Faszination eingebüßt und ist das Ziel vieler Wanderer, die in den Sommermonaten den tschechischen und polnischen Riesengebirgs-Nationalpark bevölkern. Hunderte Kilometer gut ausgeschilderter Wanderwege führen durch die romantische Berglandschaft. Zu den schönsten Abschnitten gehört der 28 Kilometer lange Kammweg entlang der polnisch-tschechischen Grenze.

Wer den schweißtreibenden Aufstieg vermeiden möchte, kürzt mit dem betagten Sessellift ab, der seit den 1950er Jahren von Karpacz (Krummhübel) zur Kleinen Koppe führt oder nimmt einen kleinen Umweg ins tschechische Pec pod Sněžkou (Petzer) in Kauf. Von dort führt eine moderne Gondelbahn bis zur Spitze der Schneekoppe, die einen grandiosen Panoramablick bietet. Unweit der Talstation in Petzer lockt der Relaxpark junge Besucher mit Sommerrodelbahn, Seilrutsche, Klettermöglichkeiten, Trampolinen und extremen Rutschen.

Einen erhöhten Adrenalinpegel garantieren die Mountainbike-Trassen der Region. Zu den wichtigsten Destinationen für Mountainbiker zählt der „Singltrek pod Smrkem“ (Singletrail an der Tafelfichte) im Isergebirge. Der vom walisischen Designer Dafydd Davis eingerichtete Komplex bietet insgesamt zwölf Strecken mit einer Gesamtlänge von fast 80 Kilometern. Die zwischen dem tschechischen Nové Město pod Smrkem (Neustadt an der Tafelfichte) und dem polnischen Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg) gelegenen Trassen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades sind für Kinder wie für Profis geeignet. Ein Portal für Mountainbiker kürte die etwa 40 Kilometer von Jelenia Góra gelegene Destination kürzlich zu einem der sechs Traumspots weltweit für Mountainbiker.

Nicht nur die Schloss- und Parkensembles des Hirschberger Tals sind eine Reise wert. Das Dreiländereck verfügt über sehenswerte historische Städte, Architekturschätze und sogar Welterbestätten der UNESCO. Einige von ihnen sind auch ohne Auto gut zu erreichen, denn die Bahnverbindungen wurden in den vergangenen Jahren modernisiert und ausgebaut. So verkehrt seit vergangenem Dezember fünfmal täglich ein moderner Regionalzug von Jelenia Góra nach Görlitz. Rund anderthalb Stunden dauert die Fahrt, so bleibt genügend Zeit, bei einem Tagesausflug die liebevoll restaurierte Altstadt von Görlitz zu erleben und einen Ausflug über die Fußgängerbrücke in die polnische Schwesterstadt Zgorzelec zu unternehmen. Dort wurde die Uferpromenade mit ihren kleinen Kneipen und Cafés erst vor wenigen Jahren neu angelegt.

Vom Palast in Pakoszów (Wernersdorf) ist es nur ein Katzensprung in den polnischen Ferienort Szklarska Poręba (Schreiberhau). Von dort fährt ein Regionalzug in weniger als zwei Stunden ins tschechische Liberec (Reichenberg). Auf der romantischen Bergstrecke liegt die Glasbläserstadt Jablonec nad Nisou (Gablonz an der Neiße) mit seinem bedeutenden Glas- und Schmuckmuseum. Liberec ist mit mehr als 100.000 Einwohnern die größte Stadt Nordböhmens. Mittelpunkt der historischen Altstadt ist das eindrucksvolle Rathaus im Stil der Neorenaissance. Etwas außerhalb des Zentrums befindet sich der Botanische Garten, die älteste Anlage ihrer Art in Tschechien. Im Stadtteil Vratislavice (Maffersdorf) eröffnete unlängst im restaurierten Geburtshaus von Ferdinand Porsche eine Ausstellung über Leben und Wirken des Auto-Pioniers. Wissenschaft zum Anfassen bietet das 2014 eröffnete Science Centre „iQLANDIA“.Besucher können in dem unweit der Altstadt gelegenen futuristischen Gebäude Mensch, Natur und Kosmos auf spielerische Art und mit modernsten Mitteln entdecken. Neben Hunderten von Mitmachstationen bietet iQLANDIA auch humorvolle ScienceShows und ein 3D-Planetarium.

Die zum UNESCO-Welterbe gehörenden barocken Friedenskirchen von Jawor (Jauer) und Świdnica (Schweidnitz) lassen sich gut im Rahmen einer Rundtour mit dem Auto vom Hirschberger Tal aus erkunden. Sie gelten als größte hölzerne Fachwerkkirchen Europas. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Krzyżowa (Kreisau) mit dem ehemaligen Gut von Helmuth James Graf von Moltke. Im Schloss ist eine Ausstellung zum Widerstand des Kreisauer Kreises gegen den Nationalsozialismus zu sehen. Die Geschichte über einen angeblichen Goldzug der Nazis machte das nahegelegene Wałbrzych (Waldenburg) in aller Welt bekannt. Während man danach bisher vergeblich suchte, sind andere touristische Schätze in der ehemaligen Bergarbeiterstadt real zu erleben. So das neue Wissenschafts- und Kulturzentrum „Stara Kopalnia“, das auf dem Gelände eines alten Bergwerks entstand und ein Museum zur Bergwerksgeschichte sowie Ausstellungsräume für moderne Kunst beherbergt. Schlesiens größte Adelsresidenz, das Schloss Książ (Fürstenstein), das Geburtshaus des Literatur-Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann im Kurort Szczawnica (Bad Salzbrunn) und das barocke Zisterzienserkloster von Krzeszów (Grüssau) sind weitere Stationen einer Tagestour durch Niederschlesien.

Die Schlosshotels in Pakoszów, Staniszów oder Łomnica geben Ihren Gästen Tipps für Ausflüge und organisieren auf Wunsch auch Transfers zu den nächstgelegenen Bahnhöfen.

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Sport und Spaß im Isergebirge http://talderschloesser.de/sport-und-spass-im-isergebirge/ http://talderschloesser.de/sport-und-spass-im-isergebirge/#respond Mon, 23 Jan 2017 17:20:20 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1761 Schnee satt wartet derzeit auf Besucher im Iser- und Riesengebirge. Die weiße Pracht beschert Wintersportlern in den Bergen rund um das Hirschberger Tal der Schlösser derzeit traumhafte Bedingungen auf Pisten und gesicherten Loipen. Aktivurlauber erwarten einige interessante Veranstaltungen vom Spaß-Event über Kunstfestivals bis zum Massenlauf. Besonders beliebt ist das Retrofestival in Szklarska Poręba (Schreiberhau). Die […]

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SONY DSCSchnee satt wartet derzeit auf Besucher im Iser- und Riesengebirge. Die weiße Pracht beschert Wintersportlern in den Bergen rund um das Hirschberger Tal der Schlösser derzeit traumhafte Bedingungen auf Pisten und gesicherten Loipen. Aktivurlauber erwarten einige interessante Veranstaltungen vom Spaß-Event über Kunstfestivals bis zum Massenlauf.
Besonders beliebt ist das Retrofestival in Szklarska Poręba (Schreiberhau). Die Kostümveranstaltungsreihe lässt Wintersportbräuche und das Outfit aus Urgroßmutters Zeiten wieder aufleben. Am 4. Februar laden die Veranstalter zum großen ?Ball auf dem Eis“ im Familienfreizeitzentrum Esplanada ein. Höhepunkt ist der 14. „Bieg Retro“, der Retro-Langlauf am 11. März, bei dem vor allem die Originalität von Kostüm und Darbietung bewertet werden. Um das sportliche Ergebnis geht es hingegen beim zeitgleich stattfindenden 20. „Bieg Izerski“ (Isergebirgslauf), einem Massenlauf rund um Polens Skilanglaufzentrum in Jakuszyce (Jakobsthal).
Bei den Meisterschaften der Eisskulpturen vom 17. bis 18. Februar wollen die besten polnischen Eisbildhauer im Zentrum von Szklarska Poręba ihr Können unter Beweis stellen. Die vier Profimannschaften aus Studierenden und Dozenten der führenden Kunstakademien des Landes müssen jeweils einen Eisblock mit einer Kantenlänge von drei Metern bearbeiten, die vier Amateurmannschaften haben es mit Blöcken vom halben Ausmaß etwas leichter.
Sportlicher Höhepunkt sind die großen Massenlaufevents im Isergebirge beiderseits der polnisch-tschechischen Grenze. Vom 25. Februar bis 5. März 2017 findet in Jakuszyce der 41. Bieg Piastów (Piastenlauf) mit mehr als 5.000 Athleten aus ganz Europa statt. Neben den Hauptläufen über 30 und 50 Kilometer finden kürzere Rennen für alle Altersklassen statt, darunter ein Lauf für Vorschulkinder, die Meisterschaften der Staatlichen Polnischen Feuerwehr und der Lauf der Zahnärzte. Bereits vom 17. bis 19. Februar 2017 findet auf tschechischer Seite ein weiterer Langlaufklassiker statt: Die Jizerská padesátka (Isergebirgslauf) in Bedřichov (Friedrichswald) bei Liberec (Reichenberg) feiert in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum. Zu dem Rennen werden bis zu 7.000 Teilnehmer erwartet.
Die Wintersportzentren des Riesen- und Isergebirges sind von den Schlössern im Hirschberger Tal leicht zu erreichen.

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Langlauf-Massenevent feiert Jubiläum http://talderschloesser.de/langlauf-massenevent-feiert-jubilaeum/ http://talderschloesser.de/langlauf-massenevent-feiert-jubilaeum/#respond Sun, 27 Dec 2015 19:08:16 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1662 Der größte Massenskilauf Mitteleuropas feiert einen runden Geburtstag. Vom 27. Februar bis 6. März findet die 40. Ausgabe des Bieg Piastów (Piastenlauf) in Jakuszyce (Jakobsthal) im Isergebirge statt. Erwartet mehr als 6.000 Läuferinnen und Läufer aus 27 Ländern. Die renommierte Veranstaltung gehört seit einigen Jahren zu den offiziellen Skimarathons der Worldloppet-Serie. Gelaufen wird über 26 […]

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(Bildquelle: www.bieg-piastow.pl)

Der größte Massenskilauf Mitteleuropas feiert einen runden Geburtstag. Vom 27. Februar bis 6. März findet die 40. Ausgabe des Bieg Piastów (Piastenlauf) in Jakuszyce (Jakobsthal) im Isergebirge statt. Erwartet mehr als 6.000 Läuferinnen und Läufer aus 27 Ländern. Die renommierte Veranstaltung gehört seit einigen Jahren zu den offiziellen Skimarathons der Worldloppet-Serie. Gelaufen wird über 26 und 50 Kilometer im klassischen sowie über 30 Kilometer im freien Stil.

Die unmittelbar an der polnisch-tschechischen Grenze gelegene Jakobsthaler Lichtung ist Polens größtes Zentrum für Skilangläufer. Mehr als 100 Kilometer präparierte Loipen stehen dort zur Verfügung, Ausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden. Gute Schneebedingungen herrschen oft bis zum April. Das Skigebiet ist auch Austragungsort weiterer sportlicher Wettkämpfe. So findet dort vom 2. bis 5. Februar 2016 eines der größten Hundeschlittenrennen Polens statt. Beim ?Border Rush“ gehen mehr als 80 Musher aus acht europäischen Ländern mit rund 500 Hunden an den Start.

Jakuszyce liegt nur wenige Kilometer entfernt vom Hirschberger Tal mit seinen Schlosshotels. Von Jelenia Góra gibt es eine direkte Bahnverbindung dorthin. Infos zum Piastenlauf und dem Langlaufzentrum unter www.bieg-piastow.pl

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Riesengebirgs-Nationalpark wird vergrößert http://talderschloesser.de/riesengebirgs-nationalpark-wird-vergroessert/ http://talderschloesser.de/riesengebirgs-nationalpark-wird-vergroessert/#respond Mon, 14 Dec 2015 13:41:58 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1654 Neuer Sitz der Verwaltung entsteht im Schaffgottschen Palais Erstmals in seiner Geschichte wird der Riesengebirgs-Nationalpark in Polen jetzt vergrößert. Die bisherige Enklave rund um den Berg Chojnik (Kynast) wird ab 1. Januar 2016 mit der restlichen Kernzone verbunden. Auch die Pufferzone des Karkonoski Park Narodowy (KPN) wurde erweitert. Im Schaffgottschen Palais in Sobieszów (Hermsdorf unterm […]

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Neuer Sitz der Verwaltung entsteht im Schaffgottschen Palais
SchneekoppeErstmals in seiner Geschichte wird der Riesengebirgs-Nationalpark in Polen jetzt vergrößert. Die bisherige Enklave rund um den Berg Chojnik (Kynast) wird ab 1. Januar 2016 mit der restlichen Kernzone verbunden. Auch die Pufferzone des Karkonoski Park Narodowy (KPN) wurde erweitert. Im Schaffgottschen Palais in Sobieszów (Hermsdorf unterm Kynast) soll der neue Sitz des KPN mit Bildungs- und Informationszentrum entstehen.
Der Nationalpark wurde bereits 1959 eingerichtet und schützt die wertvollsten Teile des Riesengebirges in Polen. Seit 1963 gibt es auch einen Nationalpark auf der tschechischen Seite des Gebirges. Die Fläche in Polen wird zum 1. Januar 2016 um über 370 Hektar auf rund 6.000 Hektar anwachsen. Den Naturschützern ging es dabei vor allem um den Lückenschluss zwischen der derzeitigen Enklave um Berg und Burg Kynast sowie der Kernzone, die beim südlich davon gelegenen Jagniątków (Agnetendorf) endet. Das Gebiet ist aufgrund des Auftretens von Seeadler und Uhu, zweier in Polen vom Aussterben bedrohter Arten, besonders schützenswert. Darüber hinaus handelt es sich um ein sehr wertvolles Waldbiotop.
Für Touristen ändert sich in den neu ausgewiesenen Nationalparkgebieten wenig. Die Verwaltung hat bereits zugesichert, dass bestehende Fuß- und Radwanderwege erhalten bleiben. Sie will weniger gut erhaltene Routen zudem von Grund auf ausbessern. Für Pilz- und Waldfrüchtesammler soll das Gebiet am südlichen Stadtrand von Jelenia Góra (Hirschberg), zu dem Jagniątków und Sobieszów gehören, weiterhin geöffnet bleiben. Wer hingegen jagen möchte, der muss künftig einen großen Bogen um die neuen Schutzgebiete machen.
Die Vergrößerung umfasst nicht nur die schützenswertesten Teile, sondern auch die sogenannte Pufferzone. Dort gab es Zuwachs am Rande verschiedener Gemeinden wie etwa Michałowice (Kiesewald) oder Piechowice (Petersdorf). Das größte zusammenhängende Gebiet wurde südöstlich von Karpacz (Karpacz) ausgewiesen und umfasst große Teile der Gemeinden Jarkowice (Hermsdorf), Opawa (Oppau) und Niedamirów (Kunzendorf). Bereits in der Pufferzone des Nationalparks gelten strenge Schutzregeln, um so die wertvollsten Areale in der Kernzone weitestgehend vor den negativen Folgen menschlichen Eingreifens in die Natur zu bewahren.
Bereits vor zwei Jahren hatte die Nationalparkverwaltung das ehemalige Schaffgottsche Palais in Sobieszów erworben. Nach archäologischen Arbeiten wurde nun ein Restaurierungs- und Umnutzungskonzept erarbeitet. In insgesamt drei Bauabschnitten soll dort bis spätestens 2019 das neue Bildungs- und Informationszentrum als Hauptsitz des Nationalparks Riesengebirge entstehen. Der erste Abschnitt widmet sich der Restaurierung des Adelssitzes aus dem 18. Jahrhundert sowie dem Wiederaufbau der historischen Stallungen. Später wird die Anlage für ihren künftigen Zweck ausgebaut werden. Im Schloss sollen die Büros des KPN untergebracht und die repräsentativen Räume für den Besucherverkehr geöffnet werden. Der ehemalige Gutshof soll unter anderem eine Ausstellung zu den Waldökosystemen der westlichen Sudeten beherbergen.
Die Kernzone des Nationalparks zieht sich entlang der polnisch-tschechischen Grenze von Szklarska Poręba (Schreiberhau) im Westen bis hinter Karpacz im Osten mit einem Ausläufer zur Burgruine Kynast nach Norden sowie einer Enklave zwischen Szklarska Poręba und Michałowice. Sie umfasst hauptsächlich die alpinen Lagen des Gebirgszuges mit dem höchsten Gipfel, der Śnieżka (Schneekoppe). Gemeinsam mit dem tschechischen Nationalpark ist der KPN seit 1992 als UNESCO-Biosphärenreservat zusätzlich geschützt. Zudem wurde er 2010 in den Kreis der wenigen nationalen Geoparks Polens aufgenommen. Das derzeitige Informationszentrum befindet sich in der ul. Leśna 9 in Karpacz. In Szklarska Poręba betreibt der Nationalpark zudem das Ökobildungszentrum „Wirtualne Karkonosze“. Aktivtouristen stehen über 110 Kilometer ausgeschilderte Wander- und Langlaufwege zur Verfügung. Zudem gibt es etwa 17 Kilometer Abfahrtpisten. Von den Schlosshotels im Hirschberger Tal sind es nur wenige Kilometer dorthin.
Mehr Informationen in deutscher Sprache auf der Homepage des Informationszentrums Nationalpark Riesengebirge unter 
www.ckipn.kpnmab.pl/de

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