Stonsdorf – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Thu, 27 Sep 2018 08:33:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Auf Rübezahls Spuren rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:45:22 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2053 Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. […]

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Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. Dem Herrn der Berge begegnet man nicht nur auf den Gipfeln, sondern auch unten im Hirschberger Tal.

Eine ganz besondere Geschichte verbindet Rübezahl mit Fischbach, dem heutigen Karpniki. Der Berggeist soll dort dem Ritter Prótzko die Gründung einer neuen Residenz ermöglicht haben. Der Raubritter pflegte einst einen Kaufmann. Als er später von seiner Burg Falkenstein vertrieben wird, trifft er jenen geheimnisvollen Alten als verarmten Fischer wieder. Auch Prótzko beginnt mit dem Fischfang, erlegt einen goldenen Karpfen und kann so im Tal eine neue Burg bauen lassen. Sein rätselhafter Gönner soll Rübezahl gewesen sein. Historisch lässt sich freilich der Zusammenhang von Prótzko, der im 12. Jahrhundert gelebt haben soll, und einer ersten Burg in Fischbach nicht belegen.

Rübezahl, auf Polnisch Liczyrzepa genannt, ist bekannt als der launische Herr des Riesengebirges. Die erste schriftliche Sammlung von Geschichten über ihn stammt von Johannes Prätorius aus den Jahren 1662 bis 1665. Rübezahl tritt darin in vielerlei Gestalt auf. Wanderern ist er mal freundlich gewogen, mal spielt er ihnen Streiche. Er hat Macht über das Wetter sowie über die Tiere des Riesengebirges. In den folgenden Jahrhunderten kamen unzählige neue Geschichten hinzu. In denen folgt Rübezahl den Menschen auch ins Tal, mal unsichtbar mal in deren Gestalt. Dabei betritt er nicht nur die Stadt Jelenia Góra, das einstige Hirschberg. Auch kleinere Orte wie Podgórzyn (Giersdorf) und Karpacz (Krummhübel) oder Orte mit Adelsresidenzen wie Staniszów (Stonsdorf) und Łomnica (Lomnitz) spielen eine Rolle.

Ihren Ursprung hat die Sagengestalt wahrscheinlich in den Alltagserzählungen der sogenannten Wallonen. Die romanischsprachigen Siedler aus dem Gebiet des heutigen Belgien kamen im Mittelalter vor allem auf der Suche nach Edelsteinen in das Sudetenland. Als Bergleute verbrachten sie den großen Teil ihres Lebens unter gefährlichsten Bedingungen im Gebirge. Ihnen ist seit 2010 ein eigener Wanderweg gewidmet, der sich teilweise mit dem „Magischen Weg des Berggeistes“ überschneidet.

Der Rübezahl-Wanderweg beginnt an der Touristeninformation in Szklarska Poręba und kann in drei jeweils rund fünfstündigen Teiletappen gemeistert werden. Er entführt zu insgesamt 33 Punkten, sowohl in die tiefergelegenen Gebiete des Riesengebirges, als auch in den schroffen und unwirtlicheren alpinen Teil der faszinierenden Bergwelt. An 13 dieser Orte finden Wanderer einen Findling mit dem Namen der Station und einem Relief. Sie sind Teil eines Geländespiels, das in der Touristeninformation erhältlich ist.

Mit der Rübezahlsage sind einige der Stationen eng verbunden. So wähnten die Einwohner früherer Jahrhunderte am Chybotek, der Zuckerschale, den Eingang in die Unterwelt des Berggeistes. Für die Wallonen soll es ein heiliger Ort gewesen sein. Am Rübezahlgrab zwischen Zuckerschale und der Goldenen Aussicht in Schreiberhau soll er ein grausames Ende gefunden haben. Die 1.497 Meter hohe „Rübezahlkanzel“ soll dem Berggeist als Aussichtspunkt über sein Reich gedient haben. Die Trasse vereint weitere natürliche Sehenswürdigkeiten wie den Wodospad Szklarki (Kochelfall) oder den 1.362 Meter hohen Hausberg von Szklarska Poręba Szrenica (Reifträger). Auf der Strecke befinden sich das private Mineralogische Museum, das Bildungszentrum des Nationalparks Riesengebirge sowie die bis heute aktive Glasbläserei in der „Leśna Huta“ (Waldhütte).

Mehr über die sagenumwobenen Wallonen erfährt man im Freilichtmuseum „Żelazny Tygiel Waloński“ (Eisener Wallonentiegel) in Szklarska Poręba. Besucher können sich dort von Fachkräften in originalgetreuen Gewändern in das Arbeits- und Alltagsleben der Wallonen einführen lassen. Ebenfalls den Wallonen und dem Berggeist gewidmet ist das eher kurzweilig daherkommende Museum „Karkonoskie Tajemnice“ (Geheimnisse des Riesengebirges) in Karpacz. Die multimediale Ausstellung wurde von renommierten Künstlern aus der Region geschaffen. Sie nehmen die Besucher mit auf eine fantasievolle Reise durch die Sagen und Mythen des Riesengebirges und des Hirschberger Tals, die Klang- und Lichtwelten miteinander vereint. Dabei spielen Alchemie, Kräuterwissen sowie technologischer und handwerklicher Fortschritt früherer Jahrhunderte eine große Rolle.

Informationen zum Rübezahl- und Wallonenwanderweg unter www.szklarskaporeba.pl. Die multimediale Ausstellung „Geheimnisse des Riesengebirges“ präsentiert sich unter www.karkonoskietajemnice.pl. Infos über das heutige Schlosshotel in Karpniki unter www.zamekkarpniki.pl

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Valentinstag im Tal der Schlösser http://talderschloesser.de/valentinstag-im-tal-der-schloesser/ http://talderschloesser.de/valentinstag-im-tal-der-schloesser/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:25:48 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1904 Die Schlösser im Hirschberger Tal bilden romantische Kulissen für Verliebte. Rund um dem Valentinstag locken sie mit Candlelight-Diner, Wohlfühl-Arrangements und passender Livemusik in die Region rund um Jelenia Góra (Hirschberg). Energie, Improvisation und Exotik verspricht das Valentinskonzert am 10. Februar auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Trio der Nachwuchssängerin Karolina Lipska präsentiert ab 18 Uhr jazzige […]

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Die Schlösser im Hirschberger Tal bilden romantische Kulissen für Verliebte. Rund um dem Valentinstag locken sie mit Candlelight-Diner, Wohlfühl-Arrangements und passender Livemusik in die Region rund um Jelenia Góra (Hirschberg).
Energie, Improvisation und Exotik verspricht das Valentinskonzert am 10. Februar auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Trio der Nachwuchssängerin Karolina Lipska präsentiert ab 18 Uhr jazzige Songs aus aller Welt. Passend dazu wartet auf Besucher ein zweitägiges Aufenthaltspaket mit Konzerteintritt und Wellnessangebot. Gäste von außerhalb können einen Tisch zum Essen buchen und anschließend das Konzert erleben.

Sehnsuchtsvolle Klänge erwarten Verliebte am 17. Februar im barocken Ballsaal von Schloss Staniszów (Stonsdorf). Kinga Rataj, Polens erste Vollblut-Fadosängerin, präsentiert klassische Fado-Lieder angereichert mit Jazz-, Tango- und Flamencoelementen. Für ihre Interpretation des traditionellen portugiesischen Liedguts wurde sie auch im Heimatland des Fados ausgezeichnet. Rund um das Konzert bietet das Schlosshotel ein romantisches Valentinsarrangement mit SPA-Genuss, Konzerteintritt und dem passenden iberischen Abendmenü.

Mit viel „Pasión“ will auch das Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf in Pakoszów Verliebte am 11. Februar verwöhnen. Im Rahmen des Valentinskonzerts präsentiert das Ensemble „A Quattro“ Melodien von Carlos Gardél über Astor Piazzolli bis George Gershwin. Das Quintett setzt sich aus namhaften Musikern der Hirschberger Philharmonie zusammen. Um vorherige Reservierung wird gebeten. Passend zum Konzert bietet das mehrfach ausgezeichnete Restaurant ein romantisches Menü. Valentinsbesucher können den Konzertbesuch auch mit einem dreitägigen Romantik-Arrangement kombinieren.

Das Schloss in Łomnica (Lomnitz) lädt am 10. Februar zum Tanzabend ein. Verliebte können den Abend auf dem Parkett verbringen und dazu aphrodisierende Speisen genießen. Auf sie wartet zudem ein Wochenend-Paket mit Rosenbouquet, Drei-Gang-Menü und einer Flasche Sekt zur Begrüßung.

Ganz im Sinne Franz Léhars heißt es am 13. Februar in der Philharmonie von Jelenia Góra „Usta milczą – Lippen schweigen“. Sein berühmtes Duett aus der „Lustigen Witwe“ sowie andere große Liebeslieder der Operetten- und Opernwelt präsentieren die Sopranistin Joanna Horodko und der Tenor Tomasz Janczak beim offiziellen Valentinskonzert des Musikspielhauses.

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Kreativ im Schnee http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/ http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:21:57 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1908 Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader […]

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Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader an beiden Tagen in fantasievolle Kunstwerke verwandeln. Um den ersten Preis des Dritten Polnischen Radioprogrammes „Trójka“ wetteifern vier Teams. Sie vereinen Studierende, Absolventen und Professoren der namhaftesten Kunsthochschulen des Landes. Die fertigen Frostkunstwerke werden auf dem plac 1 Maja effektvoll mit LED-Leuchten in Szene gesetzt. Rund um den Wettbewerb findet ein Fest mit kulturellem Rahmenprogramm und kulinarischen Leckerbissen statt.

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Weihnachtskonzert auf Schloss Stonsdorf http://talderschloesser.de/weihnachtskonzert-auf-schloss-stonsdorf/ http://talderschloesser.de/weihnachtskonzert-auf-schloss-stonsdorf/#respond Wed, 20 Dec 2017 11:30:36 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1887 Kurzentschlossene können im barocken Schloss von Staniszów (Stonsdorf) am 26. Dezember ein außergewöhnliches Weihnachtskonzert erleben und die Feiertage im romantischen Hirschberger Tal verbringen. Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages spielt die Gruppe Vołosi auf und bringt die traditionelle Musik der polnischen Bergbewohner, der Góralen, mit der technischen Versiertheit klassischer Musiker auf die Bühne. Stimmungsvolle Kulisse für […]

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Kurzentschlossene können im barocken Schloss von Staniszów (Stonsdorf) am 26. Dezember ein außergewöhnliches Weihnachtskonzert erleben und die Feiertage im romantischen Hirschberger Tal verbringen. Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages spielt die Gruppe Vołosi auf und bringt die traditionelle Musik der polnischen Bergbewohner, der Góralen, mit der technischen Versiertheit klassischer Musiker auf die Bühne. Stimmungsvolle Kulisse für die Veranstaltung der Stiftung „Forum Staniszów“ ist der Barocksaal des Schlosses. Vołosi bestehen aus einer traditionellen Góralenkapelle sowie den klassischen Musikern Stanisław und Krzysztof Lasoń. Für ihre energetische Mischung aus Folk, Jazz und Klassik erhielten sie 2011 den Grand Prix der Europäischen Rundfunkunion in der Kategorie Weltmusik. Die Eintrittskarten für das Konzert am Ursprungsort des bekannten Stonsdorfer Likörs kosten 60 Złoty (ca. 14 Euro), eine telefonische Reservierung über das Schlosshotel ist erforderlich. Besucher können während der Feiertage aus verschiedenen Romantik- und SPA-Paketen auswählen. www.schlossstonsdorf.de

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Feiertagsstimmung im Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/feiertagsstimmung-im-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/feiertagsstimmung-im-hirschberger-tal/#respond Wed, 25 Oct 2017 12:52:10 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1825 Mit opulenten Festessen und rauschenden Bällen verwöhnen die Schlösser im Hirschberger Tal ihre Gäste zum Jahreswechsel. Auch die Termine für die großen Weihnachtsmärkte der Region stehen bereits fest. Wer sich zu den Festtagen ein besonderes Geschenk machen möchte, muss sich beeilen. Denn der Kurzurlaub in geschichtsträchtigen Gemäuern wird immer beliebter. In Staniszów (Stonsdorf) laden Agata […]

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Mit opulenten Festessen und rauschenden Bällen verwöhnen die Schlösser im Hirschberger Tal ihre Gäste zum Jahreswechsel. Auch die Termine für die großen Weihnachtsmärkte der Region stehen bereits fest. Wer sich zu den Festtagen ein besonderes Geschenk machen möchte, muss sich beeilen. Denn der Kurzurlaub in geschichtsträchtigen Gemäuern wird immer beliebter.

In Staniszów (Stonsdorf) laden Agata und Wacław Dzida zu einem rauschenden Silvesterball im historischen Ballsaal ihres Barockschlosses ein. Gäste erwartet an diesem Abend ein erlesenes Vier-Gänge-Menü, Tanzmusik sowie ein Neujahrskonzert. Den Jahreswechsel läutet ein Höhenfeuerwerk im englischen Landschaftsgarten ein. Ein fünftägiges Sonderpaket enthält neben dem Silvesterball noch einige weitere Leckerbissen. Wer lieber Heiligabend im exquisiten Ambiente verbringen möchte, der kann im Schlosshotel im Rahmen eines Arrangements ein traditionelles polnisches Weihnachtsessen mit zwölf Speisen und Weihnachtskonzert erleben.

Weihnachtliche Atmosphäre erwartet Besucher von Schloss und Gut in Łomnica (Lomnitz) bereits zum ersten Adventwochenende. Dann lädt Schlossherrin Elisabeth von Küster zum besinnlichen Adventsmarkt ein. An diesem und den beiden folgenden Wochenenden können Groß und Klein leckere Weihnachtsspezialitäten aus Polen und Deutschland kosten, sich im Bemalen von Weihnachtskugeln versuchen, ausgefallene Geschenke kaufen oder einfach nur beim Glühwein entspannen. Untermalt wird das Markttreiben von festlicher Musik und traditionellen Weihnachtsgesängen. Der Adventsmarkt auf Lomnitz hat sich zu einer der größten und bekanntesten Veranstaltungen dieser Art im Dreiländereck entwickelt. Verschiedene Reiseunternehmen bieten Kurztouren zum Lomnitzer Markt aus Deutschland an.

Ein sechstägiges Arrangement für die Festtage umfasst einen weihnachtlichen Kochkurs, einen Workshop im Christbaumkugelverzieren sowie ein feierliches polnisch-schlesisches Festtagsdinner am 24. Dezember. Hoch her geht es in Lomnitz zum Jahresausklang. Am 31. Dezember findet im Restaurant „Stara Stajnia“ (Alter Pferdestall) ein Silvesterball mit Live-Musik und exquisitem Buffet statt.

In festlicher Stimmung präsentiert sich die Altstadt von Jelenia Góra (Hirschberg) beim traditionellen Weihnachtsmarkt am 16. und 17. Dezember. Im rund eine Stunde entfernten Świdnica (Schweidnitz) findet vom 14. bis 22. das ?Schweidnitzer Weihnachtssingen“ statt. Auf dem historischen Marktplatz warten rund 50 weihnachtliche Stände auf Besucher. Weihnachtskonzerte, Tanzvorführungen sowie eine große Parade der Engel bilden das kulturelle Rahmenprogramm. Die niederschlesische Hauptstadt Wrocław (Breslau) veranstaltet vom 17. November bis 22. Dezember einen der schönsten und größten Weihnachtsmärkte des ganzen Landes.

Einen märchenhaften musikalischen Jahresausklang bietet die Niederschlesische Philharmonie in Jelenia Góra ihren Gästen. Das Ensemble präsentiert am 29. Dezember eine Silvestergala im „venezianischen Stil“. Ensemble und Solisten des Hauses präsentieren bekannte Opernarien, Operettenlieder und Chansons. Die Bandbreite reicht von Giacomo Puccinis „O mio babino caro“ über Jacques Offenbachs „Barcarole“ bis hin zu Rudi Schurickes „O mia bella Napoli“. Das ganze Konzert wird am 5. Januar nochmals wiederholt. Der Eintritt beträgt jeweils 80 Złoty (ca. 20 Euro).

 

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Musik im Schloss Stonsdorf http://talderschloesser.de/musik-im-schloss-stonsdorf/ http://talderschloesser.de/musik-im-schloss-stonsdorf/#respond Wed, 13 Sep 2017 10:38:12 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1804 Zum klassischen Klavierkonzert lädt am 30. September die Stiftung Forum Staniszów (Stonsdorf) ein. Ab 19 Uhr können Musikliebhaber im Ballsaal des Stonsdorfer Schlosses den Nachwuchskünstler Michał Michalski am Flügel erleben. Der mehrfach ausgezeichnete Niederschlesier ist seit 2016 Stipendiat des renommierten Nationalen Chopin-Institutes in Warschau. Im Hirschberger Tal wird er seinem Publikum Werke von Johann Sebastian Bach, […]

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Zum klassischen Klavierkonzert lädt am 30. September die Stiftung Forum Staniszów (Stonsdorf) ein. Ab 19 Uhr können Musikliebhaber im Ballsaal des Stonsdorfer Schlosses den Nachwuchskünstler Michał Michalski am Flügel erleben. Der mehrfach ausgezeichnete Niederschlesier ist seit 2016 Stipendiat des renommierten Nationalen Chopin-Institutes in Warschau. Im Hirschberger Tal wird er seinem Publikum Werke von Johann Sebastian Bach, Sergei Rachmaninow, Franz Schubert und Fryderyk Chopin präsentieren. Im Anschluss daran lädt das Schlossrestaurant zum kulinarischen Abendausklang ein. Am 2. November finden auf dem Schloss die ?Zaduszki muzyczne“ statt. Das Musikgedenken zu Allerseelen ist all jenen Musikern gewidmet, die im aktuellen Kalenderjahr verstorben sind. Ganz im Sinne des Mottos „In unseren Herzen spielen sie weiter“ erwartet Besucher keine Trauermusik, sondern ein mal beschwingtes, mal nachdenkliches Konzert des Jascha Lieberman-Trios. Der Geiger und Bratschist studierte beim berühmten Klarinettisten Giora Feidman. Gemeinsam mit Konrad Ligas am Akkordeon und Roman Ślazyk am Kontrabass bewegt er sich im Spannungsfeld von Klezmer, Jazz und Balkanmusik.

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Nostalgiefahrt auf der Zackenbahn http://talderschloesser.de/nostalgiefahrt-auf-der-zackenbahn/ http://talderschloesser.de/nostalgiefahrt-auf-der-zackenbahn/#respond Tue, 27 Jun 2017 09:36:00 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1788 Verbindung von Polen nach Tschechien feiert Geburtstag Die Zackenbahn, die Szklarska Poręba (Schreiberhau) mit der Region Liberec (Reichenbach) in Tschechien verbindet, feiert ihren 115. Geburtstag. Der als böhmische Zahnradbahn bekannte Abschnitt zwischen Tanvald (Tannwald) und Kořenov (Bad Wurzelsdorf) wurde im Juni 1902 eröffnet. Aus diesem Anlass findet rund um das kleine Museum im Bahnhof von […]

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Verbindung von Polen nach Tschechien feiert Geburtstag
Widok_z_Gór_IzerskichDie Zackenbahn, die Szklarska Poręba (Schreiberhau) mit der Region Liberec (Reichenbach) in Tschechien verbindet, feiert ihren 115. Geburtstag. Der als böhmische Zahnradbahn bekannte Abschnitt zwischen Tanvald (Tannwald) und Kořenov (Bad Wurzelsdorf) wurde im Juni 1902 eröffnet. Aus diesem Anlass findet rund um das kleine Museum im Bahnhof von Kořenov am 1. und 2. Juli ein großes Fest statt. Historische Sonderzüge laden zur Nostalgiefahrt ein. Fahrgäste können sich fühlen, wie vor mehr als 100 Jahren. Die Schaffner tragen originalgetreue Bahnuniformen aus der Habsburgerzeit, die liebevoll restaurierten Passagier- und Speisewagen werden von einer Dampflok gezogen.
Eigens für das Fest wird der 1989 eingestellte Zahnradbetrieb wieder aufgenommen. Die in Wien produzierte T426.0 war nach 15-jähriger Pause 1961 die erste Bahn auf der Strecke. Beim Fest wird sie vom Schienenbus „Singrovka“ unterstützt. Von Kořenov nach Harrachov (Harrachsdorf) verkehrt zudem eine 1917 erbaute Dampflok mit historischen Wagen aus den 1920er und 1930er Jahren. Im Seitenflügel des Bahnhofs von Kořenov lädt das Museum der Zahnradbahn zum Besuch ein. Im wiederaufgebauten Bahnschuppen werden historische Lokomotiven und Waggons ausgestellt. Zudem verkehren historische Busse zu beliebten Ausflugszielen im Isergebirge.
Die gesamte Zackenbahn wurde am 20. Oktober 1902 als Lückenschluss zwischen den beiderseits der preußisch-böhmischen Grenze kurz zuvor entstandenen Stichbahnen erbaut. So war erstmals ein durchgehender Bahnverkehr von Reichenbach über das schwierige Gelände von Iser- und Riesengebirge bis nach Hirschberg möglich. Von diesen beiden Endhalten ging es jeweils weiter in Richtung Dresden und Breslau. Benannt wurde die Trasse nach dem Fluss Zacken, dessen Verlauf sie über weite Strecken folgt. Seit 2010 verkehren erstmals nach 1945 wieder regelmäßige Züge zwischen den benachbarten Ferienorten Szklarska Poręba und Harrachov. Seit 2015 wurde die Direktverbindung nach Liberec verlängert.
Kořenov liegt direkt an der polnisch-tschechischen Grenze. Gäste des Fünf-Sterne-Schlosshotels in Wernersdorf erreichen den Ort vom nahe gelegenen Bahnhof Piechowice Dolne (Niederpetersdorf) mit Umstieg in Szklarska Poręba in rund einer Stunde und zehn Minuten. Gäste der Schlosshotels in Łomnica (Lomnitz) oder Staniszów (Stonsdorf) fahren direkt ab Jelenia Góra und benötigen von dort etwa 15 Minuten länger. Kurz hinter Petersdorf beginnt der Aufstieg der Strecke in einer weit gezogenen Schleife, beim Höhenstadtteil Jakuszyce (Jakobsthal) hat sie ihren Scheitelpunkt erreicht und führt nach der Staatsgrenze wieder abwärts. Zwischen Tanvald und Kořenov ist auf kurzer Strecke ein Höhenunterschied von 235 Metern zu überwinden. Die dortige Zahnradbahn steht seit 1992 unter Denkmalschutz und ist eine der letzten funktionstüchtigen ihrer Art in ganz Europa.
Info unter www.zubacka.cz.

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Modernisierung am Bahnhof abgeschlossen http://talderschloesser.de/modernisierung-am-bahnhof-abgeschlossen/ http://talderschloesser.de/modernisierung-am-bahnhof-abgeschlossen/#respond Tue, 27 Jun 2017 07:39:06 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1792 Kaum wiederzuerkennen ist der Bahnhof von Jelenia Góra (Hirschberg). Moderne digitale Anzeigetafeln, komfortable Aufzüge und viele andere Neuerungen erwarten Reisende dort nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten an dem 1866 eröffneten Gebäude. Viel Wert wurde darauf gelegt, so viel Historisches wie möglich zu erhalten, auch auf den Bahnsteigen. Um Fahrgästen ein sicheres sowie komfortables Zu- und Aussteigen […]

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jelenia-gora-2155854__480Kaum wiederzuerkennen ist der Bahnhof von Jelenia Góra (Hirschberg). Moderne digitale Anzeigetafeln, komfortable Aufzüge und viele andere Neuerungen erwarten Reisende dort nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten an dem 1866 eröffneten Gebäude.
Viel Wert wurde darauf gelegt, so viel Historisches wie möglich zu erhalten, auch auf den Bahnsteigen. Um Fahrgästen ein sicheres sowie komfortables Zu- und Aussteigen zu ermöglichen, wurden diese erhöht. Die eleganten hölzernen Sitzbänke wurden historisierend erneuert, ebenso die analogen Bahnhofsuhren. Erhalten blieben zudem einige der eleganten schmiedeeisernen Geländer an den Unterführungen sowie die Überdachungen an den Bahnsteigen.
Hinzugekommen sind neue Unterstände mit Sitzgelegenheiten. Die Unterführung zwischen Bahnsteigen und Empfangsgebäude wurde komplett mit neuen Wänden und Bodenbelag versehen und strahlt nun freundlich in hellen Farben. Die Arbeiten kosteten rund 7,2 Millionen Euro.
Mit dem Abschluss der Investition setzen Stadt, Woiwodschaft und Bahngesellschaften ein weiteres Zeichen im Rahmen der Aufwertung des Schienenverkehrs. So ist Jelenia Góra seit 2015 erstmals seit 1945 wieder direkt mit Görlitz verbunden. Seit dem letzten Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember gibt es insgesamt fünf tägliche Verbindungen zwischen beiden Kreisstädten. Die Fahrzeit beträgt rund anderthalb Stunden. Ebenfalls 2015 ging zudem eine Verbindung mit dem Hochgeschwindigkeitszug Pendolino von und in die polnische Hauptstadt Warszawa (Warschau) an den Start.

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Märkte und Konzerte im Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/maerkte-und-konzerte-im-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/maerkte-und-konzerte-im-hirschberger-tal/#respond Wed, 22 Mar 2017 15:57:40 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1779 Zahlreiche Aktivitäten rund um das Osterfest Mit kulturellen Programmen und besonderen Arrangements locken die Schlosshotels bei Jelenia Góra (Hirschberg) ihre Gäste während der Osterfeiertage Mitte April. Bereits Anfang des Monats lädt man in Łomnica (Lomnitz) zum Ostermarkt ein. Die Ostersaison im Hirschberger Tal wird mit einem traditionellen Markt am 1. und 2. April auf Gut […]

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Schloss_u_Park_LomnitzK_Foto_SchlossZahlreiche Aktivitäten rund um das Osterfest
Mit kulturellen Programmen und besonderen Arrangements locken die Schlosshotels bei Jelenia Góra (Hirschberg) ihre Gäste während der Osterfeiertage Mitte April. Bereits Anfang des Monats lädt man in Łomnica (Lomnitz) zum Ostermarkt ein.
Die Ostersaison im Hirschberger Tal wird mit einem traditionellen Markt am 1. und 2. April auf Gut und Schloss (Lomnitz) eingeläutet. Von 11 bis 17 Uhr können Besucher in die dekorative und kulinarische Fülle polnischer und niederschlesischer Ostertraditionen eintauchen. Die passende Kulisse für die kunstvoll hergestellten Ostereier, die traditionellen Osterpalmen sowie österliches Kunsthandwerk bieten die barocken Formen des Gutshofes und des Hauptschlosses. In dessen restaurierten Sälen können Interessierte traditionelle und moderne Ostertische bewundern. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Mitmachaktionen sowie Livemusik von Jazz- und Folkbands.
Die Stiftung Forum Staniszów lädt am 14. April zum großen Passionskonzert ins Schlosshotel Stonsdorf ein. Um 18 Uhr treffen im Ballsaal des Barockschlosses Sacrum und Profanum, also Heiliges und Weltliches, aufeinander. Sopranistin Marzena Lubaszka wird zunächst Kunstlieder von Franz Schubert, Alma Mahler-Werfel, Karol Szymanowski und anderen bedeutenden Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts interpretieren. Im Anschluss folgen geistliche Lieder und Passions-Arien aus der Feder Johann Sebastian Bachs. Begleitet wird die Absolventin der Musikakademie Wrocław (Breslau) von Mariusz Klimsiak am Flügel, einem vielfach ausgezeichneten Absolventen der Musikakademie Bydgoszcz (Bromberg). Kulturinteressierte können den Konzertbesuch mit einem Gourmetaufenthalt im Schlosshotel kombinieren. Das Paket beinhaltet drei Übernachtungen mit einem Enten-Menü sowie einem Feinschmeckermenü bei Kerzenlicht.
Ein Passionskonzert erwartet Kulturtouristen am 14. April ab 20.30 Uhr auch in der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg). Das Ensemble der Riesengebirgsphilharmonie wird gemeinsam mit den Chören der Polytechnischen Hochschulen von Gliwice (Gleiwitz) und Wrocław das Stabat Mater des böhmischen Komponisten Antonín Dvořák zur Aufführung bringen. Als Kulisse dient die barocke Kreuzkirche, ein imposantes Gotteshaus mit wertvollen Fresken in Kirchenschiff und Kuppel sowie einem eindrucksvollen Ensemble aus Hauptaltar und Orgelprospekt. Ein Konzert im Rahmen der Reihe „Concerti Pasquali“ findet am Ostersonntag, dem 16. April, ab 18 Uhr im Barocksaal von Schloss Pakoszów (Wernersdorf) statt. Weitere Konzerte der von der Stiftung Tal der Schlösser und Gärten organisierten Reihe finden am 15. und 17. April in den Schlössern von Karpniki (Fischbach) und Wojanów (Schildau) statt. Eine Woche nach Ostern veranstaltet Schloss Lomnitz seinen Frühjahrsmarkt. Wer dekorative Ideen, Werkzeug oder Pflanzen für seinen Garten sucht, kann dort am 21. und 22. April fündig werden. Dazu gibt es an beiden Tagen heiße Rhythmen von einer Latinoband.
Informationen zu Schloss Lomnitz unter www.schloss-lomnitz.pl, zu Schloss Stonsdorf unter www.schlossstonsdorf.de und zu Schloss Wernersdorf unter www.schlosshotel-wernersdorf.de

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Welterbestätten und Naturparadiese  http://talderschloesser.de/welterbestaetten-und-naturparadiese/ http://talderschloesser.de/welterbestaetten-und-naturparadiese/#respond Wed, 22 Mar 2017 15:45:26 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1775 Touren vom Hirschberger Tal durch das Dreiländereck  Die Schlosshotels im Hirschberger Tal bieten sich nicht nur für ein romantisches Wellness-Wochenende an, sie sind auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Dreiländereck zwischen Polen, Deutschland und Tschechien zu entdecken. Faszinierende Berge, historische Städte, Nationalparks und UNESCO-Welterbestätten sind von dort leicht zu erreichen. Einige davon auch ohne Auto. […]

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Touren vom Hirschberger Tal durch das Dreiländereck 

Die Schlosshotels im Hirschberger Tal bieten sich nicht nur für ein romantisches Wellness-Wochenende an, sie sind auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Dreiländereck zwischen Polen, Deutschland und Tschechien zu entdecken. Faszinierende Berge, historische Städte, Nationalparks und UNESCO-Welterbestätten sind von dort leicht zu erreichen. Einige davon auch ohne Auto.

Die Spitze der 1.602 Meter hohen Schneekoppe bestimmt das Panorama des Riesengebirges und faszinierte schon im 19. Jahrhundert die Künstler und Adeligen, die sich im Hirschberger Tal niederließen. Eine Sichtachse zur Schneekoppe war für Schlösser wie Łomnica (Lomnitz) oder Staniszów (Stonsdorf) ein Muss. Bis heute hat der Gipfel nichts von seiner Faszination eingebüßt und ist das Ziel vieler Wanderer, die in den Sommermonaten den tschechischen und polnischen Riesengebirgs-Nationalpark bevölkern. Hunderte Kilometer gut ausgeschilderter Wanderwege führen durch die romantische Berglandschaft. Zu den schönsten Abschnitten gehört der 28 Kilometer lange Kammweg entlang der polnisch-tschechischen Grenze.

Wer den schweißtreibenden Aufstieg vermeiden möchte, kürzt mit dem betagten Sessellift ab, der seit den 1950er Jahren von Karpacz (Krummhübel) zur Kleinen Koppe führt oder nimmt einen kleinen Umweg ins tschechische Pec pod Sněžkou (Petzer) in Kauf. Von dort führt eine moderne Gondelbahn bis zur Spitze der Schneekoppe, die einen grandiosen Panoramablick bietet. Unweit der Talstation in Petzer lockt der Relaxpark junge Besucher mit Sommerrodelbahn, Seilrutsche, Klettermöglichkeiten, Trampolinen und extremen Rutschen.

Einen erhöhten Adrenalinpegel garantieren die Mountainbike-Trassen der Region. Zu den wichtigsten Destinationen für Mountainbiker zählt der „Singltrek pod Smrkem“ (Singletrail an der Tafelfichte) im Isergebirge. Der vom walisischen Designer Dafydd Davis eingerichtete Komplex bietet insgesamt zwölf Strecken mit einer Gesamtlänge von fast 80 Kilometern. Die zwischen dem tschechischen Nové Město pod Smrkem (Neustadt an der Tafelfichte) und dem polnischen Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg) gelegenen Trassen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades sind für Kinder wie für Profis geeignet. Ein Portal für Mountainbiker kürte die etwa 40 Kilometer von Jelenia Góra gelegene Destination kürzlich zu einem der sechs Traumspots weltweit für Mountainbiker.

Nicht nur die Schloss- und Parkensembles des Hirschberger Tals sind eine Reise wert. Das Dreiländereck verfügt über sehenswerte historische Städte, Architekturschätze und sogar Welterbestätten der UNESCO. Einige von ihnen sind auch ohne Auto gut zu erreichen, denn die Bahnverbindungen wurden in den vergangenen Jahren modernisiert und ausgebaut. So verkehrt seit vergangenem Dezember fünfmal täglich ein moderner Regionalzug von Jelenia Góra nach Görlitz. Rund anderthalb Stunden dauert die Fahrt, so bleibt genügend Zeit, bei einem Tagesausflug die liebevoll restaurierte Altstadt von Görlitz zu erleben und einen Ausflug über die Fußgängerbrücke in die polnische Schwesterstadt Zgorzelec zu unternehmen. Dort wurde die Uferpromenade mit ihren kleinen Kneipen und Cafés erst vor wenigen Jahren neu angelegt.

Vom Palast in Pakoszów (Wernersdorf) ist es nur ein Katzensprung in den polnischen Ferienort Szklarska Poręba (Schreiberhau). Von dort fährt ein Regionalzug in weniger als zwei Stunden ins tschechische Liberec (Reichenberg). Auf der romantischen Bergstrecke liegt die Glasbläserstadt Jablonec nad Nisou (Gablonz an der Neiße) mit seinem bedeutenden Glas- und Schmuckmuseum. Liberec ist mit mehr als 100.000 Einwohnern die größte Stadt Nordböhmens. Mittelpunkt der historischen Altstadt ist das eindrucksvolle Rathaus im Stil der Neorenaissance. Etwas außerhalb des Zentrums befindet sich der Botanische Garten, die älteste Anlage ihrer Art in Tschechien. Im Stadtteil Vratislavice (Maffersdorf) eröffnete unlängst im restaurierten Geburtshaus von Ferdinand Porsche eine Ausstellung über Leben und Wirken des Auto-Pioniers. Wissenschaft zum Anfassen bietet das 2014 eröffnete Science Centre „iQLANDIA“.Besucher können in dem unweit der Altstadt gelegenen futuristischen Gebäude Mensch, Natur und Kosmos auf spielerische Art und mit modernsten Mitteln entdecken. Neben Hunderten von Mitmachstationen bietet iQLANDIA auch humorvolle ScienceShows und ein 3D-Planetarium.

Die zum UNESCO-Welterbe gehörenden barocken Friedenskirchen von Jawor (Jauer) und Świdnica (Schweidnitz) lassen sich gut im Rahmen einer Rundtour mit dem Auto vom Hirschberger Tal aus erkunden. Sie gelten als größte hölzerne Fachwerkkirchen Europas. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Krzyżowa (Kreisau) mit dem ehemaligen Gut von Helmuth James Graf von Moltke. Im Schloss ist eine Ausstellung zum Widerstand des Kreisauer Kreises gegen den Nationalsozialismus zu sehen. Die Geschichte über einen angeblichen Goldzug der Nazis machte das nahegelegene Wałbrzych (Waldenburg) in aller Welt bekannt. Während man danach bisher vergeblich suchte, sind andere touristische Schätze in der ehemaligen Bergarbeiterstadt real zu erleben. So das neue Wissenschafts- und Kulturzentrum „Stara Kopalnia“, das auf dem Gelände eines alten Bergwerks entstand und ein Museum zur Bergwerksgeschichte sowie Ausstellungsräume für moderne Kunst beherbergt. Schlesiens größte Adelsresidenz, das Schloss Książ (Fürstenstein), das Geburtshaus des Literatur-Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann im Kurort Szczawnica (Bad Salzbrunn) und das barocke Zisterzienserkloster von Krzeszów (Grüssau) sind weitere Stationen einer Tagestour durch Niederschlesien.

Die Schlosshotels in Pakoszów, Staniszów oder Łomnica geben Ihren Gästen Tipps für Ausflüge und organisieren auf Wunsch auch Transfers zu den nächstgelegenen Bahnhöfen.

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