Schlösser – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Thu, 27 Sep 2018 08:33:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Auf Rübezahls Spuren rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:45:22 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2053 Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. […]

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Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. Dem Herrn der Berge begegnet man nicht nur auf den Gipfeln, sondern auch unten im Hirschberger Tal.

Eine ganz besondere Geschichte verbindet Rübezahl mit Fischbach, dem heutigen Karpniki. Der Berggeist soll dort dem Ritter Prótzko die Gründung einer neuen Residenz ermöglicht haben. Der Raubritter pflegte einst einen Kaufmann. Als er später von seiner Burg Falkenstein vertrieben wird, trifft er jenen geheimnisvollen Alten als verarmten Fischer wieder. Auch Prótzko beginnt mit dem Fischfang, erlegt einen goldenen Karpfen und kann so im Tal eine neue Burg bauen lassen. Sein rätselhafter Gönner soll Rübezahl gewesen sein. Historisch lässt sich freilich der Zusammenhang von Prótzko, der im 12. Jahrhundert gelebt haben soll, und einer ersten Burg in Fischbach nicht belegen.

Rübezahl, auf Polnisch Liczyrzepa genannt, ist bekannt als der launische Herr des Riesengebirges. Die erste schriftliche Sammlung von Geschichten über ihn stammt von Johannes Prätorius aus den Jahren 1662 bis 1665. Rübezahl tritt darin in vielerlei Gestalt auf. Wanderern ist er mal freundlich gewogen, mal spielt er ihnen Streiche. Er hat Macht über das Wetter sowie über die Tiere des Riesengebirges. In den folgenden Jahrhunderten kamen unzählige neue Geschichten hinzu. In denen folgt Rübezahl den Menschen auch ins Tal, mal unsichtbar mal in deren Gestalt. Dabei betritt er nicht nur die Stadt Jelenia Góra, das einstige Hirschberg. Auch kleinere Orte wie Podgórzyn (Giersdorf) und Karpacz (Krummhübel) oder Orte mit Adelsresidenzen wie Staniszów (Stonsdorf) und Łomnica (Lomnitz) spielen eine Rolle.

Ihren Ursprung hat die Sagengestalt wahrscheinlich in den Alltagserzählungen der sogenannten Wallonen. Die romanischsprachigen Siedler aus dem Gebiet des heutigen Belgien kamen im Mittelalter vor allem auf der Suche nach Edelsteinen in das Sudetenland. Als Bergleute verbrachten sie den großen Teil ihres Lebens unter gefährlichsten Bedingungen im Gebirge. Ihnen ist seit 2010 ein eigener Wanderweg gewidmet, der sich teilweise mit dem „Magischen Weg des Berggeistes“ überschneidet.

Der Rübezahl-Wanderweg beginnt an der Touristeninformation in Szklarska Poręba und kann in drei jeweils rund fünfstündigen Teiletappen gemeistert werden. Er entführt zu insgesamt 33 Punkten, sowohl in die tiefergelegenen Gebiete des Riesengebirges, als auch in den schroffen und unwirtlicheren alpinen Teil der faszinierenden Bergwelt. An 13 dieser Orte finden Wanderer einen Findling mit dem Namen der Station und einem Relief. Sie sind Teil eines Geländespiels, das in der Touristeninformation erhältlich ist.

Mit der Rübezahlsage sind einige der Stationen eng verbunden. So wähnten die Einwohner früherer Jahrhunderte am Chybotek, der Zuckerschale, den Eingang in die Unterwelt des Berggeistes. Für die Wallonen soll es ein heiliger Ort gewesen sein. Am Rübezahlgrab zwischen Zuckerschale und der Goldenen Aussicht in Schreiberhau soll er ein grausames Ende gefunden haben. Die 1.497 Meter hohe „Rübezahlkanzel“ soll dem Berggeist als Aussichtspunkt über sein Reich gedient haben. Die Trasse vereint weitere natürliche Sehenswürdigkeiten wie den Wodospad Szklarki (Kochelfall) oder den 1.362 Meter hohen Hausberg von Szklarska Poręba Szrenica (Reifträger). Auf der Strecke befinden sich das private Mineralogische Museum, das Bildungszentrum des Nationalparks Riesengebirge sowie die bis heute aktive Glasbläserei in der „Leśna Huta“ (Waldhütte).

Mehr über die sagenumwobenen Wallonen erfährt man im Freilichtmuseum „Żelazny Tygiel Waloński“ (Eisener Wallonentiegel) in Szklarska Poręba. Besucher können sich dort von Fachkräften in originalgetreuen Gewändern in das Arbeits- und Alltagsleben der Wallonen einführen lassen. Ebenfalls den Wallonen und dem Berggeist gewidmet ist das eher kurzweilig daherkommende Museum „Karkonoskie Tajemnice“ (Geheimnisse des Riesengebirges) in Karpacz. Die multimediale Ausstellung wurde von renommierten Künstlern aus der Region geschaffen. Sie nehmen die Besucher mit auf eine fantasievolle Reise durch die Sagen und Mythen des Riesengebirges und des Hirschberger Tals, die Klang- und Lichtwelten miteinander vereint. Dabei spielen Alchemie, Kräuterwissen sowie technologischer und handwerklicher Fortschritt früherer Jahrhunderte eine große Rolle.

Informationen zum Rübezahl- und Wallonenwanderweg unter www.szklarskaporeba.pl. Die multimediale Ausstellung „Geheimnisse des Riesengebirges“ präsentiert sich unter www.karkonoskietajemnice.pl. Infos über das heutige Schlosshotel in Karpniki unter www.zamekkarpniki.pl

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Richtfest für Bethaus in Lomnitz http://talderschloesser.de/richtfest-fuer-bethaus-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/richtfest-fuer-bethaus-in-lomnitz/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:25:53 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2048 Das Ensemble von Schloss und Gut von Łomnica (Lomnitz) ist um ein neues Gebäude reicher. Vor dem barocken Hauptschloss wurde kürzlich Richtfest für ein wiederaufgebautes schlesisches Bethaus gefeiert. Ab Herbst 2019 soll dort eine Ausstellung über die Geschichte dieser für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren. Mehr als 200 schlicht gehaltene Bethäuser für die evangelischen Christen […]

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Das Ensemble von Schloss und Gut von Łomnica (Lomnitz) ist um ein neues Gebäude reicher. Vor dem barocken Hauptschloss wurde kürzlich Richtfest für ein wiederaufgebautes schlesisches Bethaus gefeiert. Ab Herbst 2019 soll dort eine Ausstellung über die Geschichte dieser für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren.

Mehr als 200 schlicht gehaltene Bethäuser für die evangelischen Christen waren nach 1742 in Schlesien errichtet worden, allein rund 30 im ehemaligen Herzogtum Jauer, zu dem auch Lomnitz gehörte. Die meisten der kleinen Fachwerkkirchen wurden später durch steinerne Bauten ersetzt, andere verfielen mit der Zeit.

Auch dem schon stark verfallenen Bethaus in Rzaśnik (Schönwaldau) bei Złotoryja (Goldberg) wäre fast das Schicksal der vollständigen Zerstörung beschieden gewesen. 2000 sollte sie einer Maistrocknungsanlage weichen. Auf Initiative des Vereins zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) und mit Unterstützung von Familie von Küster, den Schlossbesitzern von Lomnitz wurden die Reste des Fachwerkbaus abgetragen und konserviert. Im Park von Lomnitz wurde es mit Unterstützung der Bundesregierung und von privaten Sponsoren in seiner ursprünglichen Form wiederaufgebaut.

Das Bethaus soll künftig als Ausstellungsraum genutzt werden und über die Geschichte der für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren. Nach dem 30-jährigen Krieg entstanden, der auch ein Krieg der Religionen war, soll es auch eine Erinnerung an die danach in Schlesien praktizierte religiöse Toleranz sein. Eine interaktive Ausstellung in dem Gebäude soll ab Herbst 2019 die Standorte der kleinen Gotteshäuser zeigen. Per Tablet oder Smartphone können Besucher dann Informationen und Fotos zu den einzelnen Bauwerken abrufen.

Unterdessen schreitet einige Schritte entfernt, im barocken Hauptschloss, der Aufbau einer großen interaktiven Dauerausstellung voran, die auf drei Etagen drei Jahrhunderte Leben im Schloss darstellen soll. Sie soll bereits im Herbst 2018 fertiggestellt sein. Infos unter www.schloss-lomnitz.pl

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Oktoberfest in Lomnitz http://talderschloesser.de/oktoberfest-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/oktoberfest-in-lomnitz/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:08:49 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2044 Biere aus mehreren kleinen Privatbrauereien der Region können Besucher beim „Kleinen Oktoberfest“ mit Erntedankmarkt auf dem Gutshof von Łomnica (Lomnitz) erleben. Auf dem Hof und in der sanierten Festscheune präsentieren sich am Wochenende vom 6. bis 7. Oktober zahlreiche ländliche Produzenten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es Mitmachangebote zum Beispiel in der Bastelwerkstatt. Dazu erklingt von […]

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Biere aus mehreren kleinen Privatbrauereien der Region können Besucher beim „Kleinen Oktoberfest“ mit Erntedankmarkt auf dem Gutshof von Łomnica (Lomnitz) erleben. Auf dem Hof und in der sanierten Festscheune präsentieren sich am Wochenende vom 6. bis 7. Oktober zahlreiche ländliche Produzenten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es Mitmachangebote zum Beispiel in der Bastelwerkstatt. Dazu erklingt von 11 bis 18 Uhr Livemusik.

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Mozart und Beethoven im Kulturherbst http://talderschloesser.de/mozart-und-beethoven-im-kulturherbst/ http://talderschloesser.de/mozart-und-beethoven-im-kulturherbst/#respond Thu, 30 Aug 2018 18:20:33 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2056 Am Sonnabend, den 8. September, steht im Landschaftspark von Bukowiec (Buchwald) alles im Zeichen des großen Musiktheaters. Dann können Besucher im Rahmen des Buchwalder Kulturherbstes ab 17 Uhr Ludwig van Beethovens einzige Oper „Fidelio“ in der dortigen Kulturscheune erleben. Die hochkarätige Produktion wird gemeinsam vom Orchester der renommierten Oper in Wrocław (Breslau) und dem Ensemble […]

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Am Sonnabend, den 8. September, steht im Landschaftspark von Bukowiec (Buchwald) alles im Zeichen des großen Musiktheaters. Dann können Besucher im Rahmen des Buchwalder Kulturherbstes ab 17 Uhr Ludwig van Beethovens einzige Oper „Fidelio“ in der dortigen Kulturscheune erleben. Die hochkarätige Produktion wird gemeinsam vom Orchester der renommierten Oper in Wrocław (Breslau) und dem Ensemble der Slowenischen Staatsoper von Ljubljana bestritten.

Der Buchwalder Kulturherbst bringt jedes Jahr namhafte Künstler an die Wiege der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal. Zum Auftakt findet am Sonnabend um 14 Uhr ein auch in die deutsche Sprache übersetzter Bürgerdialog der Europäischen Union zu den Themen Regionen, Identitäten und Durchdringung der Kulturen statt. Am Abend gibt es ein Freiluftkonzert vor der Kulisse der Buchwalder Teiche mit dem Vokal- und Instrumentalduett Paralusia. Am Sonntagabend erwartet Besucher dort ein Konzert mit tibetischen Klangschalen. Tagsüber stehen Führungen durch den romantischen Landschaftspark von Buchwald und Kutschtouren auf dem Programm. Im Schloss der Familie von Reden ist eine Ausstellung über zeitgenössische Künstlerkolonien im Riesen- und Isergebirge zu sehen.

Ein hochkarätiges Kulturprogramm erwartet die Besucher bereits am Abend des 7. September auf dem nahegelegenen Schloss von Staniszów (Stonsdorf). Die Stiftung „Forum Staniszów“ lädt zum deutsch-polnischen Kammerkonzert. Daniel Bollinger, vielfach ausgezeichneter Solo-Klarinettist der Badischen Staatskapelle in Karlsruhe, tritt gemeinsam mit dem polnischen Streicherensemble „Airis Quartet“ im barocken Festsaal auf. Das Konzert mit dem Titel „Mozart trifft Lutosławski“ beginnt um 18 Uhr. Der 1994 verstorbene Witold Lutosławski zählt zu den wichtigsten polnischen Gegenwartskomponisten.

Schloss Stonsdorf sowie das Schloss- und Parkensemble von Buchwald gehören zum Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten, das etwa eine Autostunde von Görlitz entfernt im Südwesten Polens liegt. Mehr Informationen unter www.talderschloesser.de Infos zu Schloss Stonsdorf unter www.schlossstonsdorf.de

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Multimediale Ausstellung in Lomnitz http://talderschloesser.de/multimediale-ausstellung-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/multimediale-ausstellung-in-lomnitz/#respond Fri, 06 Jul 2018 11:04:56 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2040 Ein Gang durch die Jahrhunderte im Barockschloss Auf drei Etagen des Hauptschlosses von Łomnica (Lomnitz) im Hirschberger Tal ist ab Herbst eine multimediale Dauerausstellung zu sehen. Sie will die Geschichte der Bewohner von Schloss und Gut Lomnitz in den vergangenen drei Jahrhunderten erzählen. Die barocken Schlossräume werden derzeit dafür hergerichtet. Die neue Ausstellung widmet sich […]

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Ein Gang durch die Jahrhunderte im Barockschloss
Auf drei Etagen des Hauptschlosses von Łomnica (Lomnitz) im Hirschberger Tal ist ab Herbst eine multimediale Dauerausstellung zu sehen. Sie will die Geschichte der Bewohner von Schloss und Gut Lomnitz in den vergangenen drei Jahrhunderten erzählen. Die barocken Schlossräume werden derzeit dafür hergerichtet.
Die neue Ausstellung widmet sich nicht nur den Mitgliedern der herrschaftlichen und adeligen Familien, die in Lomnitz lebten, sondern blickt auch auf Gesinde und Dienstboten, die dort tätig waren. Besucher wandeln mit einem Smartphone oder Tablet-Computer durch die Gänge des Schlosses und bestimmen selbst ihr Programm. Sie können unterwegs etwa drei Dutzend Kurzfilme rund um das Schloss und Gut betrachten und Informationen zu den ausgestellten Exponaten abrufen.

In den vier repräsentativen Räumen des Erdgeschosses wird über die verschiedenen Eigentümerfamilien in vergangenen Jahrhunderten informiert. Dabei geht es auch um Themen wie die Bedeutung des Leinenhandels für die Region oder das gesellschaftliche Leben zur Zeit des Barocks.
Das Obergeschoss ist der Familie von Küster gewidmet. Ihr gehörte das Anwesen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nachfahren der letzten Besitzer haben die verfallenen Gebäude vor rund zwei Jahrzehnten wieder erworben und Schritt für Schritt wiederaufgebaut. In diesem Teil wird auch auf die Bedeutung des Hirschberger Tals im 19. Jahrhundert eingegangen, als Mitglieder der preußischen Königsfamilie dort ihre Sommerresidenzen erwarben.
Im Kellergeschoss, wo sich früher unter anderem die Schlossküche befand, wird dargestellt, wie ein Schloss einst funktionierte. Themen dort sind Vorratsspeicherung, Kochen oder Waschen. Dort wird auch gezeigt, unter welchen Bedingungen die Bediensteten damals lebten und arbeiteten.
Der Ausstellung sind aufwendige Recherchen über das Schloss und seine Umgebung vorangegangen, mehrere Zeitzeugen wurden dafür interviewt. In den Spielszenen treten Schauspieler in historischen Kostümen auf, um so einen authentischen Eindruck der unterschiedlichen Epochen zu vermitteln. Die Informationen sind in deutsch, englisch oder polnisch abrufbar, dazu gibt es spezielle Darstellungen mit Rätseln für jüngere Besucher. Wer kein eigenes Smartphone dabei hat, kann sich vor Ort ein Tablet für den Rundgang ausleihen. Besonders an Besuchergruppen richtet sich das Angebot von zwei Überblicksfilmen zur Geschichte von Schloss Lomnitz und dem Hirschberger Tal.
Elisabeth von Küster, Schlossherrin in Lomnitz, rechnet mit einem starken Besucherinteresse für die neue Dauerausstellung, die mit finanzieller Unterstützung der EU entstand und im November 2018 eröffnen soll: ?Besucher können hier einen unterhaltsamen Spaziergang durch die Geschichte unternehmen und erleben ein Beispiel für die Verbindung von Schloss und Gut, wie sie für diese Region typisch war.“
Bereits heute ist das Schloss mit seinem Park und Gutshof ein touristischer Magnet in der Region. Auf dem Gutshof entstanden ein Leinenladen, eine Schulküche, ein Hofladen und ein großes Selbstbedienungsrestaurant. Auf dem Gelände werden mehrmals im Jahr große Regionalmärkte veranstaltet. Schloss Lomnitz liegt eine gute Autostunde von Görlitz entfernt.

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Auf Karpfenfang am Preußenschloss http://talderschloesser.de/auf-karpfenfang-am-preussenschloss/ http://talderschloesser.de/auf-karpfenfang-am-preussenschloss/#respond Thu, 19 Apr 2018 08:02:46 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1927 Angeln und Wandern an den Fischbacher Teichen Seinen Namen hat das beschauliche Fischbach (Karpniki) nicht ohne Grund. Bis heute sind die jahrhundertealten Fischteiche das bestimmende Element des kleinen Ortes am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie). Zu ihnen gehören auch die beiden Teiche im historischen Landschaftspark von Schloss Fischbach. Hotelgäste können sich dort beim Angeln […]

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Angeln und Wandern an den Fischbacher Teichen

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Seinen Namen hat das beschauliche Fischbach (Karpniki) nicht ohne Grund. Bis heute sind die jahrhundertealten Fischteiche das bestimmende Element des kleinen Ortes am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie). Zu ihnen gehören auch die beiden Teiche im historischen Landschaftspark von Schloss Fischbach. Hotelgäste können sich dort beim Angeln entspannen. Die Teichlandschaft lädt zudem zu ausgedehnten Spaziergängen ein.


Einst waren die Karpfen aus den Fischbacher Teichen allein dem ortsansässigen Adel und seinen Gästen vorbehalten. Zu ihm zählte auch Prinz Wilhelm von Preußen, der Schloss und Park im heutigen Karpniki 1822 als Sommerresidenz erwarb. Bis heute sind die 17 erhaltenen Gewässer das bestimmende landschaftliche Element westlich von Schloss und Dorf. Mit ihren ruhigen Spiegeln und den naturbelassenen Uferzonen verleihen sie der Landschaft einen idyllischen Charakter.


Die ersten der einst 22 Teiche entstanden bereits im 15. Jahrhundert, als Schloss und Ort der wichtigen niederschlesischen Adelsfamilie Schaffgotsch gehörten. Die meisten wurden später von den Zisterziensern aus dem rund 30 Kilometer entfernten Kloster in Krzeszów (Grüssau) angelegt. Der für seine Fischzucht bekannte Orden hatte den Ort in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts übernommen.


Die Wiederherstellung der beiden zum Schloss gehörenden Teiche war für Jacek Masior eine Herzensangelegenheit. Der Unternehmer mit einem Faible für antike Möbel erweckte das gesamte Anwesen von 2010 bis 2014 aus einem Dornröschenschlaf. Im Zuge der Arbeiten ist auch der Landschaftspark neu entstanden. Die beiden Teiche wurden komplett aufgefrischt, die Uferzonen weitestgehend nach historischem Vorbild gestaltet.


Im direkt an der Schlosszufahrt gelegenen Teich wurden wieder verschiedene Fischarten angesiedelt. Zu ihnen zählen neben dem Karpfen der Flussbarsch, die Schleie, die Karausche und die Plötze. Gäste des Luxushotels Zamek Karpniki können sich nach Anmeldung entspannt ans Ufer setzen und ihre Angel auswerfen. Das Hotel verleiht den Gästen auch eine Angelausrüstung.


Die ganze Schönheit der einst von Menschenhand geschaffenen Landschaft können Besucher bei einer Wanderung zu den benachbarten Schlössern im Hirschberger Tal erleben. Bis zum Schloss- und Parkensemble in Bukowiec (Buchwald) sind es nur vier, bis zu den benachbart gelegenen Schlössern von Łomnica (Lomnitz) und Wojanów (Schildau) etwa sechs Kilometer. Die von Wäldchen und Bächen durchzogene hügelige Landschaft bietet zahlreiche kleinere und größere Wanderwege für Spaziergänger und Radfahrer. Der bekannteste ist der rund sechs Kilometer lange „Königsweg“. Er führt zunächst durch die Teichlandschaft und dann weiter durch die malerische Landschaft des Hirschberger Tals nach Mysłakowice (Zillerthal-Erdmannsdorf). Der Feldweg war für den preußischen König Friedrich Wilhelm III. die schnellste Verbindung, um von seiner dortigen Sommerresidenz zum Schloss seines Bruders in Fischbach zu gelangen.


Einige der Teiche befinden sich heute in Privatbesitz und dienen immer noch der Fischzucht. Die eine Fläche von rund 210 Hektar einnehmenden Fischteiche haben sich in vielen Bereichen zu einem äußerst wertvollen Biotop entwickelt. Sie dienen nicht nur zahlreichen Wasservogelarten als Nistplatz, sondern sind auch ein Rückzugsgebiet für so seltene und empfindliche Arten wie den Grauspecht oder den Wachtelkönig.

Schloss Fischbach liegt eine gute Autostunde von Görlitz entfernt.

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Mit Kultur in den Mai http://talderschloesser.de/mit-kultur-in-den-mai/ http://talderschloesser.de/mit-kultur-in-den-mai/#respond Thu, 19 Apr 2018 07:40:51 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1920 Die Zeit rund um den 1. Mai wird in Polen traditionell für einen Kurzurlaub genutzt, da dort auch der 2. und 3. Mai staatliche Feiertage sind. Und so startet man in dieser Zeit auch im Hirschberger Tal mit Kultur- und Unterhaltungsprogrammen in die Saison. Im romantischen Schlosspark von Bukowiec (Buchwald) im Hirschberger Tal findet vom […]

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Die Zeit rund um den 1. Mai wird in Polen traditionell für einen Kurzurlaub genutzt, da dort auch der 2. und 3. Mai staatliche Feiertage sind. Und so startet man in dieser Zeit auch im Hirschberger Tal mit Kultur- und Unterhaltungsprogrammen in die Saison.


Im romantischen Schlosspark von Bukowiec (Buchwald) im Hirschberger Tal findet vom 1. bis 6. Mai täglich von 12 bis 18 Uhr ein Markt mit Kunsthandwerk und regionalen Produkten statt. Am 1. Mai werden zudem zwei Ausstellungen im Schloss von Buchwald eröffnet. Zu sehen sind dort Malereien von Dariusz Tworka sowie das Riesengebirge in alten Karten, Gravuren und Lithografien. Ein weiterer Höhepunkt ist das Konzert der international zusammengesetzten Gruppe „Sisters in Jazz“, das am Abend des 1. Mai in der Kunstscheune von Buchwald veranstaltet wird. Besucher können zudem ab Anfang Mai eine neue Ausstellung unter dem Titel „Geheimnisvoller Wald“ erleben, die in der ehemaligen Brauerei im Vorwerk des Schlosses eröffnet wird. Sie widmet sich der Flora und Fauna der Region sowie der Geschichte der Jagd.



Im nahegelegenen Cieplice Śląskie-Zdrój (Bad Warmbrunn) beginnen bereits am 24. April die ersten Veranstaltungen der 45. Wiosna Cieplicka, des Bad Warmbrunner Frühlings. Bis 2. Mai lädt dort das Kurtheater zum Internationalen Festival für Theater- und Kulturavantgarde Pestka ein. Besucher können täglich neue Produktionen aus Polen, Deutschland und der Schweiz sehen. Ebenfalls im Kurtheater findet vom 1. bis 4. Mai das 27. Festival der Wiener Musik statt. Musikliebhaber erwarten verschiedene Veranstaltungen vom Kammermusikabend bis zum Symphonischen Konzert. Gespielt werden sowohl Werke von Mozart, Beethoven oder Brahms, als auch leichtere Operettenklänge und Stücke weniger bekannter Wiener Komponisten wie Carl Millöcker oder Rudolf Sieczyński. Zum 227. Jahrestag der Polnischen Verfassung vom 3. Mai stehen polnische Filmkomponisten wie Wojciech Kilar oder Michał Lorenc auf dem Programm.



Am 5. Mai gastiert die bekannte Punkrockband Strachy na Lachy in der Konzertmuschel im Kurpark. Bis zum 27. Mai sind dort sowie auf öffentlichen Plätzen zahlreiche andere Veranstaltungen im Rahmen des Bad Warmbrunner Frühlings geplant. Zu den Highlights gehören die Enthüllung der restaurierten Statue der polnischen Königin Marie de la Grange d‘Arquien auf dem plac Piastowski im Kurpark am 12. Mai mit großem Happening sowie das dritte internationale Festival für Tanzchoreographie „Silesian Dance Festival“ am 19. und 20. Mai in der Konzertmuschel.

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Gault&Millau zeichnet Schlossrestaurants im Hirschberger Tal aus http://talderschloesser.de/gaultmillau-zeichnet-schlossrestaurants-im-hirschberger-tal-aus/ http://talderschloesser.de/gaultmillau-zeichnet-schlossrestaurants-im-hirschberger-tal-aus/#respond Wed, 20 Dec 2017 11:54:53 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1893 Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau mit einer Haube bedacht. In der neuen Ausgabe des renommierten Restaurantführers wurden mit Karpniki (Fischbach) sowie Wojanów (Schildau) zwei weitere Schlosshotels im Hirschberger Tal erstmals ausgezeichnet. Die Testesser lobten auch mehrere Restaurants in der Kreisstadt Jelenia Góra […]

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Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau mit einer Haube bedacht. In der neuen Ausgabe des renommierten Restaurantführers wurden mit Karpniki (Fischbach) sowie Wojanów (Schildau) zwei weitere Schlosshotels im Hirschberger Tal erstmals ausgezeichnet. Die Testesser lobten auch mehrere Restaurants in der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg) sowie in den Ferienorten des Riesengebirges.

„Es ist nach vor wie eine große Ehre für uns, dass die Kritiker von unserer Küche überzeugt sind“, erklärt Robert Szepielak stolz. Der Chefkoch des Restaurants ?Alte Bleiche“ im Schloss Wernersdorf wertet die Auszeichnung mit einer Haube und 11,5 Punkten als Beweis dafür, dass sein Team und er sich auf dem richtigen Weg befinden. Die Gourmetkritiker loben vor allem seine Fischküche. Der Seebarsch an Caponata und Tomaten-Basilikum-Couscous sei ein Gedicht.

Einen längeren Aufenthalt wert sei auch das Restaurant im Hotel Zamek Karpniki. Hier lohne sich neben den Fischgerichten vor allem Ente, Wildschwein und Lamm. Küchenchef Łukasz Rogulski erhielt für seine Kreationen zehn Punkte im gelben Kulinarikwegweiser. Erstmals vertreten ist auch das Restaurant Ogrodowa im Schloss Wojanów (Schildau). Küchenchef Ryszard Nowak und sein Team verzauberten die Gourmetkritiker mit einer Taubenbouillon sowie einer Creme aus Goldener Beete mit Garnelen und Zitronenkaviar. Für ihre Kreationen sowie das einzigartige Ambiente im weißen Märchenschloss erhielten sie insgesamt 10,5 Punkte.

Neu dabei ist auch das Restaurant Cytrynowy Pieprz (Zitronenpfeffer) in der Altstadt von Jelenia Góra. Die Restauranttester fanden bei den beiden polnischen Chefs authentische italienische Küche mit viel Liebe und Können zubereitet. Das war ihnen zwölf Punkte und eine Haube wert. Besonders empfehlenswert seien Panciotti mit einer Füllung aus Garnelen und Jakobsmuscheln in Weißweinsauce. Das Küchenteam im Hotel&Sound Bossa Nova in Szklarska Poręba (Schreiberhau) erhielt für seine innovative polnische Küche elf Punkte. Noch besser schnitt das Restaurant des Hotels Kolorowa in Karpacz (Krummhübel) mit 12,5 Punkten sowie einer Haube ab. Chefkoch Wojciech Piasecki überzeugte mit seiner innovativen Autorenküche, welche die Gaumen der Gäste auch mal mit einer Krokodil-Consommée oder einem Straußenfilet mit Shijemi-Pilzen, Süßkartoffelstroh, Spargel und Topinamburpüree verwöhnt.

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Skispaß rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/skispass-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/skispass-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Wed, 20 Dec 2017 11:46:59 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1891 Tagsüber auf die Piste, abends Entspannung in fürstlichem Ambiente, diese Kombination bietet das Hirschberger Tal. Mehrere Skiresorts und Loipen beiderseits der polnisch-tschechischen Grenze sind von den Schlosshotels rund um Jelenia Góra (Hirschberg) schnell zu erreichen. Viele Wintersportzentren im verschneiten Riesen- und Isergebirge locken in diesem Jahr mit Neuerungen. Zu den beliebtesten Wintersportdestinationen im Südwesten Polens […]

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Tagsüber auf die Piste, abends Entspannung in fürstlichem Ambiente, diese Kombination bietet das Hirschberger Tal. Mehrere Skiresorts und Loipen beiderseits der polnisch-tschechischen Grenze sind von den Schlosshotels rund um Jelenia Góra (Hirschberg) schnell zu erreichen. Viele Wintersportzentren im verschneiten Riesen- und Isergebirge locken in diesem Jahr mit Neuerungen.

Zu den beliebtesten Wintersportdestinationen im Südwesten Polens gehört Karpacz (Krummhübel) am Fuße der Śnieżka (Schneekoppe), des höchsten Berges der polnischen Sudeten. Im Februar 2018 wird dort ein neuer Lift in Betrieb genommen. Er führt zur Spitze der Mała Kopa (Kleine Koppe) und ersetzt den 1960 eröffneten legendären Einpersonen-Sessellift „Zbyszek“. Die 2.229 Meter lange Anlage galt damals als längster Sessellift der Welt. Der neue Lift überbrückt eine Höhe von 530 Metern und verfügt über Vier-Personen-Bänke sowie zwei Gondeln für je acht Personen. Somit verdoppelt sich die Kapazität auf etwa 1.200 Personen pro Stunde im Winter. Im Wintersportzentrum Śnieżka sollen zudem neue Kunstschneeanlagen in Betrieb genommen werden.

Das unterhalb gelegene Skiresort Biały Jar wartet mit einer neuen SnowFactory auf. Die mobile Kunstschneeanlage kann in kürzester Zeit ohne den Einsatz von Chemie und unabhängig von der Außentemperatur große Mengen von Schnee herstellen. Außerdem hat der Betreiber die Gültigkeitsdauer der Mehrtages-Skipässe von sieben auf 13 Stunden täglich verlängert.

Das SkiResort Černá Hora-Pec zählt mit fünf zusammenhängenden Skigebieten auf der tschechischen Seite des Riesengebirges zu den größten und beliebtesten Wintersportzentren der Region. 44 Pistenkilometer können mit einem Skipass genutzt werden. In diesem Jahr wird ein neuer Vierer-Sessellift im Gebiet von Černý Důl (Schwarzenthal) in Betrieb genommen. Der „Family Express“ ersetzt den bisherigen Dreisitzer „U Lomu“ zum 1.001 Meter hohen Špičák (Spitzberg). Mit ihren breiten und sanften Hängen ist die Anlage vor allem für Familien und Anfänger geeignet. Im benachbarten Pec pod Sněžkou (Petzer) wird eine weitere Abfahrtstrecke eröffnet. Über 600 Meter führt sie von den bestehenden Pisten am Javor (Urlasskoppe) ins Tal zum Javoří Důl (Urlassgrund). Neu sind auch die LIVE-Parks in Černý Důl und in Velká Úpa (Großaupe). Bereits im vergangenen Jahr wurden die Skischulen in den beiden Hauptanlagen Černá Hora (Schwarzenberg) und Pec pod Sněžkou komplett erneuert und in LIVE-Parks umbenannt. Zum Konzept zählen seitdem verschiedene Erlebnis- und Wettkampfangebote für Groß und Klein, ein Babysitterdienst und ein komplett erneuerter Verleih von Ski- und Snowboardausrüstung.

Die Grenzregion zwischen dem tschechischen Harrachov (Harrachsdorf) und dem polnischen Jakuszyce (Jakobsthal) ist berühmt für ihre Langlaufloipen. Die Isergebirgsmagistrale ist mit einer Länge von 180 Kilometern die größte und bekannteste Loipe in Tschechien, rund um die Jakobsthaler Lichtung erstrecken sich gut präparierte Loipen mit einer Gesamtlänge von etwa 100 Kilometern. Vor Ort kann man sich die Ausrüstung leihen. Jedes Jahr ziehen sportliche Events mehrere Tausend Sportler aus aller Welt an. Der Isergebirgslauf ist die größte Ski-Langlaufveranstaltung Tschechiens. Die 51. Auflage mit Rennen über 50 Kilometer und kürzere Distanzen findet vom 16. bis 18. Februar 2018 statt. Der 42. polnische Piastenlauf folgt vom 2. bis 4. März 2018.Erwartet werden rund 6.000 Athletinnen und Athleten aus aller Welt. Rund um die Hauptrennen über 25, 30 und 50 Kilometer finden zahlreiche Sport- und Spaßläufe für alle Alters- und Fitnessklassen statt.

Informationen zu den Wintersportzentren in Karpacz unter www.karpacz.pl, zum SkiResort unter www.skiresort.cz, zum Piastenlauf unter www.bieg-piastow.pl sowie zum Isergebirgslauf unter www.jiz50.cz. Informationen über Schlossurlaub im Hirschberger Tal unter www.talderschloesser.de

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In Lomnitz wird Bethaus rekonstruiert http://talderschloesser.de/in-lomnitz-wird-bethaus-rekonstruiert/ http://talderschloesser.de/in-lomnitz-wird-bethaus-rekonstruiert/#comments Wed, 20 Dec 2017 11:39:57 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1889 Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) hat der Wiederaufbau eines historischen Bethauses begonnen. Der Fachwerkbau befand sich ursprünglich im Dorf Rzaśnik (Schönwaldau). Dort waren bereits 2008 die Reste des von der Zerstörung bedrohten Gebäudes abgetragen und konserviert worden, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Die Initiative zur Rettung war vom Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und […]

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Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) hat der Wiederaufbau eines historischen Bethauses begonnen. Der Fachwerkbau befand sich ursprünglich im Dorf Rzaśnik (Schönwaldau). Dort waren bereits 2008 die Reste des von der Zerstörung bedrohten Gebäudes abgetragen und konserviert worden, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Die Initiative zur Rettung war vom Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) ausgegangen, der auf Schloss Lomnitz sein Domizil hat. Im Park von Lomnitz, in Sichtweite zum Barockschloss wird das Gebäude nun in seiner ursprünglichen Form wiederaufgebaut. An dem Standort befand sich vor dem Zweiten Weltkrieg ein Wirtschaftsgebäude. Nachdem bereits 2011 das Fundament gelegt wurde, dauerte es einige Jahre, bis durch Spendenmittel und öffentliche Fördergelder der Wiederaufbau beginnen konnten. Dieser wird voraussichtlich bis 2019 andauern. Das Bethaus soll künftig als Ausstellungsraum genutzt werden und über die Geschichte der für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren. Mehr als 200 Bethäuser waren dort ab 1742 für die evangelischen Gemeinden entstanden und prägten lange Zeit das Bild der Landschaft mit. Einige wurden später in feste Kirchen umgewandelt, andere verfielen im Lauf der Zeit. In Rzaśnik befand sich das letzte Fachwerkgebäude.

www.schloss-lomnitz.pl

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