Łomnica – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Thu, 27 Sep 2018 08:33:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Drei Jahrhunderte Leben auf Schloss Lomnitz http://talderschloesser.de/drei-jahrhunderte-leben-auf-schloss-lomnitz/ http://talderschloesser.de/drei-jahrhunderte-leben-auf-schloss-lomnitz/#respond Thu, 27 Sep 2018 08:30:52 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2059 Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) eröffnet 2019 eine multimediale Ausstellung zu drei Jahrhunderten Leben auf Schloss und Gut. Hier der Teaser!  

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Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) eröffnet 2019 eine multimediale Ausstellung zu drei Jahrhunderten Leben auf Schloss und Gut. Hier der Teaser!

 

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Auf Rübezahls Spuren rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:45:22 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2053 Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. […]

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Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. Dem Herrn der Berge begegnet man nicht nur auf den Gipfeln, sondern auch unten im Hirschberger Tal.

Eine ganz besondere Geschichte verbindet Rübezahl mit Fischbach, dem heutigen Karpniki. Der Berggeist soll dort dem Ritter Prótzko die Gründung einer neuen Residenz ermöglicht haben. Der Raubritter pflegte einst einen Kaufmann. Als er später von seiner Burg Falkenstein vertrieben wird, trifft er jenen geheimnisvollen Alten als verarmten Fischer wieder. Auch Prótzko beginnt mit dem Fischfang, erlegt einen goldenen Karpfen und kann so im Tal eine neue Burg bauen lassen. Sein rätselhafter Gönner soll Rübezahl gewesen sein. Historisch lässt sich freilich der Zusammenhang von Prótzko, der im 12. Jahrhundert gelebt haben soll, und einer ersten Burg in Fischbach nicht belegen.

Rübezahl, auf Polnisch Liczyrzepa genannt, ist bekannt als der launische Herr des Riesengebirges. Die erste schriftliche Sammlung von Geschichten über ihn stammt von Johannes Prätorius aus den Jahren 1662 bis 1665. Rübezahl tritt darin in vielerlei Gestalt auf. Wanderern ist er mal freundlich gewogen, mal spielt er ihnen Streiche. Er hat Macht über das Wetter sowie über die Tiere des Riesengebirges. In den folgenden Jahrhunderten kamen unzählige neue Geschichten hinzu. In denen folgt Rübezahl den Menschen auch ins Tal, mal unsichtbar mal in deren Gestalt. Dabei betritt er nicht nur die Stadt Jelenia Góra, das einstige Hirschberg. Auch kleinere Orte wie Podgórzyn (Giersdorf) und Karpacz (Krummhübel) oder Orte mit Adelsresidenzen wie Staniszów (Stonsdorf) und Łomnica (Lomnitz) spielen eine Rolle.

Ihren Ursprung hat die Sagengestalt wahrscheinlich in den Alltagserzählungen der sogenannten Wallonen. Die romanischsprachigen Siedler aus dem Gebiet des heutigen Belgien kamen im Mittelalter vor allem auf der Suche nach Edelsteinen in das Sudetenland. Als Bergleute verbrachten sie den großen Teil ihres Lebens unter gefährlichsten Bedingungen im Gebirge. Ihnen ist seit 2010 ein eigener Wanderweg gewidmet, der sich teilweise mit dem „Magischen Weg des Berggeistes“ überschneidet.

Der Rübezahl-Wanderweg beginnt an der Touristeninformation in Szklarska Poręba und kann in drei jeweils rund fünfstündigen Teiletappen gemeistert werden. Er entführt zu insgesamt 33 Punkten, sowohl in die tiefergelegenen Gebiete des Riesengebirges, als auch in den schroffen und unwirtlicheren alpinen Teil der faszinierenden Bergwelt. An 13 dieser Orte finden Wanderer einen Findling mit dem Namen der Station und einem Relief. Sie sind Teil eines Geländespiels, das in der Touristeninformation erhältlich ist.

Mit der Rübezahlsage sind einige der Stationen eng verbunden. So wähnten die Einwohner früherer Jahrhunderte am Chybotek, der Zuckerschale, den Eingang in die Unterwelt des Berggeistes. Für die Wallonen soll es ein heiliger Ort gewesen sein. Am Rübezahlgrab zwischen Zuckerschale und der Goldenen Aussicht in Schreiberhau soll er ein grausames Ende gefunden haben. Die 1.497 Meter hohe „Rübezahlkanzel“ soll dem Berggeist als Aussichtspunkt über sein Reich gedient haben. Die Trasse vereint weitere natürliche Sehenswürdigkeiten wie den Wodospad Szklarki (Kochelfall) oder den 1.362 Meter hohen Hausberg von Szklarska Poręba Szrenica (Reifträger). Auf der Strecke befinden sich das private Mineralogische Museum, das Bildungszentrum des Nationalparks Riesengebirge sowie die bis heute aktive Glasbläserei in der „Leśna Huta“ (Waldhütte).

Mehr über die sagenumwobenen Wallonen erfährt man im Freilichtmuseum „Żelazny Tygiel Waloński“ (Eisener Wallonentiegel) in Szklarska Poręba. Besucher können sich dort von Fachkräften in originalgetreuen Gewändern in das Arbeits- und Alltagsleben der Wallonen einführen lassen. Ebenfalls den Wallonen und dem Berggeist gewidmet ist das eher kurzweilig daherkommende Museum „Karkonoskie Tajemnice“ (Geheimnisse des Riesengebirges) in Karpacz. Die multimediale Ausstellung wurde von renommierten Künstlern aus der Region geschaffen. Sie nehmen die Besucher mit auf eine fantasievolle Reise durch die Sagen und Mythen des Riesengebirges und des Hirschberger Tals, die Klang- und Lichtwelten miteinander vereint. Dabei spielen Alchemie, Kräuterwissen sowie technologischer und handwerklicher Fortschritt früherer Jahrhunderte eine große Rolle.

Informationen zum Rübezahl- und Wallonenwanderweg unter www.szklarskaporeba.pl. Die multimediale Ausstellung „Geheimnisse des Riesengebirges“ präsentiert sich unter www.karkonoskietajemnice.pl. Infos über das heutige Schlosshotel in Karpniki unter www.zamekkarpniki.pl

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Richtfest für Bethaus in Lomnitz http://talderschloesser.de/richtfest-fuer-bethaus-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/richtfest-fuer-bethaus-in-lomnitz/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:25:53 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2048 Das Ensemble von Schloss und Gut von Łomnica (Lomnitz) ist um ein neues Gebäude reicher. Vor dem barocken Hauptschloss wurde kürzlich Richtfest für ein wiederaufgebautes schlesisches Bethaus gefeiert. Ab Herbst 2019 soll dort eine Ausstellung über die Geschichte dieser für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren. Mehr als 200 schlicht gehaltene Bethäuser für die evangelischen Christen […]

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Das Ensemble von Schloss und Gut von Łomnica (Lomnitz) ist um ein neues Gebäude reicher. Vor dem barocken Hauptschloss wurde kürzlich Richtfest für ein wiederaufgebautes schlesisches Bethaus gefeiert. Ab Herbst 2019 soll dort eine Ausstellung über die Geschichte dieser für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren.

Mehr als 200 schlicht gehaltene Bethäuser für die evangelischen Christen waren nach 1742 in Schlesien errichtet worden, allein rund 30 im ehemaligen Herzogtum Jauer, zu dem auch Lomnitz gehörte. Die meisten der kleinen Fachwerkkirchen wurden später durch steinerne Bauten ersetzt, andere verfielen mit der Zeit.

Auch dem schon stark verfallenen Bethaus in Rzaśnik (Schönwaldau) bei Złotoryja (Goldberg) wäre fast das Schicksal der vollständigen Zerstörung beschieden gewesen. 2000 sollte sie einer Maistrocknungsanlage weichen. Auf Initiative des Vereins zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) und mit Unterstützung von Familie von Küster, den Schlossbesitzern von Lomnitz wurden die Reste des Fachwerkbaus abgetragen und konserviert. Im Park von Lomnitz wurde es mit Unterstützung der Bundesregierung und von privaten Sponsoren in seiner ursprünglichen Form wiederaufgebaut.

Das Bethaus soll künftig als Ausstellungsraum genutzt werden und über die Geschichte der für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren. Nach dem 30-jährigen Krieg entstanden, der auch ein Krieg der Religionen war, soll es auch eine Erinnerung an die danach in Schlesien praktizierte religiöse Toleranz sein. Eine interaktive Ausstellung in dem Gebäude soll ab Herbst 2019 die Standorte der kleinen Gotteshäuser zeigen. Per Tablet oder Smartphone können Besucher dann Informationen und Fotos zu den einzelnen Bauwerken abrufen.

Unterdessen schreitet einige Schritte entfernt, im barocken Hauptschloss, der Aufbau einer großen interaktiven Dauerausstellung voran, die auf drei Etagen drei Jahrhunderte Leben im Schloss darstellen soll. Sie soll bereits im Herbst 2018 fertiggestellt sein. Infos unter www.schloss-lomnitz.pl

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Kulturverein feiert Jubiläum http://talderschloesser.de/kulturverein-feiert-jubilaeum/ http://talderschloesser.de/kulturverein-feiert-jubilaeum/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:12:43 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2046 Mit einem Festakt im ehemaligen Schaffgottschen Palais in Cieplice (Bad Warmbrunn) feiert der Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) am 6. Oktober sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein wir zu diesem Anlass auch seinen im vergangenen Jahr gestifteten Denkmalschutzpreis verleihen, mit dem die Pflege von Objekten mit historischer oder kunsthistorischer Bedeutung im Hirschberger Tal […]

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Mit einem Festakt im ehemaligen Schaffgottschen Palais in Cieplice (Bad Warmbrunn) feiert der Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) am 6. Oktober sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein wir zu diesem Anlass auch seinen im vergangenen Jahr gestifteten Denkmalschutzpreis verleihen, mit dem die Pflege von Objekten mit historischer oder kunsthistorischer Bedeutung im Hirschberger Tal und im westlichen Niederschlesien gefördert werden soll.
Seit 25 Jahren widmen sich die deutschen und polnischen Mitglieder des VSK der Pflege und dem Erhalt schlesischer Kulturwerte. So unterstützt der Verein den Wiederaufbau eines Bethauses in Łomnica (Lomnitz), den Wiederaufbau der Engler-Orgel in der Elisabethkirche von Wrocław (Breslau) oder die Herrichtung eines evangelischen Friedhofs in Szklarska Poręba (Schreiberhau).
Im vergangenen Jahr wurde der Denkmalschutzpreis unter dem Titel „Denkmal – denk‘ mal dran“ ins Leben gerufen, der jährlich verliehen werden soll. Bewerben können sich noch bis zum 29. September private Investoren oder Vereine, die von 2013 bis 2018 im Gebiet des Denkmalschutzamtes von Jelenia Góra (Hirschberg) ein historisches Objekt saniert haben. www.vskschleisen.de

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Oktoberfest in Lomnitz http://talderschloesser.de/oktoberfest-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/oktoberfest-in-lomnitz/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:08:49 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2044 Biere aus mehreren kleinen Privatbrauereien der Region können Besucher beim „Kleinen Oktoberfest“ mit Erntedankmarkt auf dem Gutshof von Łomnica (Lomnitz) erleben. Auf dem Hof und in der sanierten Festscheune präsentieren sich am Wochenende vom 6. bis 7. Oktober zahlreiche ländliche Produzenten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es Mitmachangebote zum Beispiel in der Bastelwerkstatt. Dazu erklingt von […]

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Biere aus mehreren kleinen Privatbrauereien der Region können Besucher beim „Kleinen Oktoberfest“ mit Erntedankmarkt auf dem Gutshof von Łomnica (Lomnitz) erleben. Auf dem Hof und in der sanierten Festscheune präsentieren sich am Wochenende vom 6. bis 7. Oktober zahlreiche ländliche Produzenten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es Mitmachangebote zum Beispiel in der Bastelwerkstatt. Dazu erklingt von 11 bis 18 Uhr Livemusik.

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Multimediale Ausstellung in Lomnitz http://talderschloesser.de/multimediale-ausstellung-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/multimediale-ausstellung-in-lomnitz/#respond Fri, 06 Jul 2018 11:04:56 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2040 Ein Gang durch die Jahrhunderte im Barockschloss Auf drei Etagen des Hauptschlosses von Łomnica (Lomnitz) im Hirschberger Tal ist ab Herbst eine multimediale Dauerausstellung zu sehen. Sie will die Geschichte der Bewohner von Schloss und Gut Lomnitz in den vergangenen drei Jahrhunderten erzählen. Die barocken Schlossräume werden derzeit dafür hergerichtet. Die neue Ausstellung widmet sich […]

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Ein Gang durch die Jahrhunderte im Barockschloss
Auf drei Etagen des Hauptschlosses von Łomnica (Lomnitz) im Hirschberger Tal ist ab Herbst eine multimediale Dauerausstellung zu sehen. Sie will die Geschichte der Bewohner von Schloss und Gut Lomnitz in den vergangenen drei Jahrhunderten erzählen. Die barocken Schlossräume werden derzeit dafür hergerichtet.
Die neue Ausstellung widmet sich nicht nur den Mitgliedern der herrschaftlichen und adeligen Familien, die in Lomnitz lebten, sondern blickt auch auf Gesinde und Dienstboten, die dort tätig waren. Besucher wandeln mit einem Smartphone oder Tablet-Computer durch die Gänge des Schlosses und bestimmen selbst ihr Programm. Sie können unterwegs etwa drei Dutzend Kurzfilme rund um das Schloss und Gut betrachten und Informationen zu den ausgestellten Exponaten abrufen.

In den vier repräsentativen Räumen des Erdgeschosses wird über die verschiedenen Eigentümerfamilien in vergangenen Jahrhunderten informiert. Dabei geht es auch um Themen wie die Bedeutung des Leinenhandels für die Region oder das gesellschaftliche Leben zur Zeit des Barocks.
Das Obergeschoss ist der Familie von Küster gewidmet. Ihr gehörte das Anwesen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nachfahren der letzten Besitzer haben die verfallenen Gebäude vor rund zwei Jahrzehnten wieder erworben und Schritt für Schritt wiederaufgebaut. In diesem Teil wird auch auf die Bedeutung des Hirschberger Tals im 19. Jahrhundert eingegangen, als Mitglieder der preußischen Königsfamilie dort ihre Sommerresidenzen erwarben.
Im Kellergeschoss, wo sich früher unter anderem die Schlossküche befand, wird dargestellt, wie ein Schloss einst funktionierte. Themen dort sind Vorratsspeicherung, Kochen oder Waschen. Dort wird auch gezeigt, unter welchen Bedingungen die Bediensteten damals lebten und arbeiteten.
Der Ausstellung sind aufwendige Recherchen über das Schloss und seine Umgebung vorangegangen, mehrere Zeitzeugen wurden dafür interviewt. In den Spielszenen treten Schauspieler in historischen Kostümen auf, um so einen authentischen Eindruck der unterschiedlichen Epochen zu vermitteln. Die Informationen sind in deutsch, englisch oder polnisch abrufbar, dazu gibt es spezielle Darstellungen mit Rätseln für jüngere Besucher. Wer kein eigenes Smartphone dabei hat, kann sich vor Ort ein Tablet für den Rundgang ausleihen. Besonders an Besuchergruppen richtet sich das Angebot von zwei Überblicksfilmen zur Geschichte von Schloss Lomnitz und dem Hirschberger Tal.
Elisabeth von Küster, Schlossherrin in Lomnitz, rechnet mit einem starken Besucherinteresse für die neue Dauerausstellung, die mit finanzieller Unterstützung der EU entstand und im November 2018 eröffnen soll: ?Besucher können hier einen unterhaltsamen Spaziergang durch die Geschichte unternehmen und erleben ein Beispiel für die Verbindung von Schloss und Gut, wie sie für diese Region typisch war.“
Bereits heute ist das Schloss mit seinem Park und Gutshof ein touristischer Magnet in der Region. Auf dem Gutshof entstanden ein Leinenladen, eine Schulküche, ein Hofladen und ein großes Selbstbedienungsrestaurant. Auf dem Gelände werden mehrmals im Jahr große Regionalmärkte veranstaltet. Schloss Lomnitz liegt eine gute Autostunde von Görlitz entfernt.

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Auf Karpfenfang am Preußenschloss http://talderschloesser.de/auf-karpfenfang-am-preussenschloss/ http://talderschloesser.de/auf-karpfenfang-am-preussenschloss/#respond Thu, 19 Apr 2018 08:02:46 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1927 Angeln und Wandern an den Fischbacher Teichen Seinen Namen hat das beschauliche Fischbach (Karpniki) nicht ohne Grund. Bis heute sind die jahrhundertealten Fischteiche das bestimmende Element des kleinen Ortes am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie). Zu ihnen gehören auch die beiden Teiche im historischen Landschaftspark von Schloss Fischbach. Hotelgäste können sich dort beim Angeln […]

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Angeln und Wandern an den Fischbacher Teichen

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Seinen Namen hat das beschauliche Fischbach (Karpniki) nicht ohne Grund. Bis heute sind die jahrhundertealten Fischteiche das bestimmende Element des kleinen Ortes am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie). Zu ihnen gehören auch die beiden Teiche im historischen Landschaftspark von Schloss Fischbach. Hotelgäste können sich dort beim Angeln entspannen. Die Teichlandschaft lädt zudem zu ausgedehnten Spaziergängen ein.


Einst waren die Karpfen aus den Fischbacher Teichen allein dem ortsansässigen Adel und seinen Gästen vorbehalten. Zu ihm zählte auch Prinz Wilhelm von Preußen, der Schloss und Park im heutigen Karpniki 1822 als Sommerresidenz erwarb. Bis heute sind die 17 erhaltenen Gewässer das bestimmende landschaftliche Element westlich von Schloss und Dorf. Mit ihren ruhigen Spiegeln und den naturbelassenen Uferzonen verleihen sie der Landschaft einen idyllischen Charakter.


Die ersten der einst 22 Teiche entstanden bereits im 15. Jahrhundert, als Schloss und Ort der wichtigen niederschlesischen Adelsfamilie Schaffgotsch gehörten. Die meisten wurden später von den Zisterziensern aus dem rund 30 Kilometer entfernten Kloster in Krzeszów (Grüssau) angelegt. Der für seine Fischzucht bekannte Orden hatte den Ort in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts übernommen.


Die Wiederherstellung der beiden zum Schloss gehörenden Teiche war für Jacek Masior eine Herzensangelegenheit. Der Unternehmer mit einem Faible für antike Möbel erweckte das gesamte Anwesen von 2010 bis 2014 aus einem Dornröschenschlaf. Im Zuge der Arbeiten ist auch der Landschaftspark neu entstanden. Die beiden Teiche wurden komplett aufgefrischt, die Uferzonen weitestgehend nach historischem Vorbild gestaltet.


Im direkt an der Schlosszufahrt gelegenen Teich wurden wieder verschiedene Fischarten angesiedelt. Zu ihnen zählen neben dem Karpfen der Flussbarsch, die Schleie, die Karausche und die Plötze. Gäste des Luxushotels Zamek Karpniki können sich nach Anmeldung entspannt ans Ufer setzen und ihre Angel auswerfen. Das Hotel verleiht den Gästen auch eine Angelausrüstung.


Die ganze Schönheit der einst von Menschenhand geschaffenen Landschaft können Besucher bei einer Wanderung zu den benachbarten Schlössern im Hirschberger Tal erleben. Bis zum Schloss- und Parkensemble in Bukowiec (Buchwald) sind es nur vier, bis zu den benachbart gelegenen Schlössern von Łomnica (Lomnitz) und Wojanów (Schildau) etwa sechs Kilometer. Die von Wäldchen und Bächen durchzogene hügelige Landschaft bietet zahlreiche kleinere und größere Wanderwege für Spaziergänger und Radfahrer. Der bekannteste ist der rund sechs Kilometer lange „Königsweg“. Er führt zunächst durch die Teichlandschaft und dann weiter durch die malerische Landschaft des Hirschberger Tals nach Mysłakowice (Zillerthal-Erdmannsdorf). Der Feldweg war für den preußischen König Friedrich Wilhelm III. die schnellste Verbindung, um von seiner dortigen Sommerresidenz zum Schloss seines Bruders in Fischbach zu gelangen.


Einige der Teiche befinden sich heute in Privatbesitz und dienen immer noch der Fischzucht. Die eine Fläche von rund 210 Hektar einnehmenden Fischteiche haben sich in vielen Bereichen zu einem äußerst wertvollen Biotop entwickelt. Sie dienen nicht nur zahlreichen Wasservogelarten als Nistplatz, sondern sind auch ein Rückzugsgebiet für so seltene und empfindliche Arten wie den Grauspecht oder den Wachtelkönig.

Schloss Fischbach liegt eine gute Autostunde von Görlitz entfernt.

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Valentinstag im Tal der Schlösser http://talderschloesser.de/valentinstag-im-tal-der-schloesser/ http://talderschloesser.de/valentinstag-im-tal-der-schloesser/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:25:48 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1904 Die Schlösser im Hirschberger Tal bilden romantische Kulissen für Verliebte. Rund um dem Valentinstag locken sie mit Candlelight-Diner, Wohlfühl-Arrangements und passender Livemusik in die Region rund um Jelenia Góra (Hirschberg). Energie, Improvisation und Exotik verspricht das Valentinskonzert am 10. Februar auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Trio der Nachwuchssängerin Karolina Lipska präsentiert ab 18 Uhr jazzige […]

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Die Schlösser im Hirschberger Tal bilden romantische Kulissen für Verliebte. Rund um dem Valentinstag locken sie mit Candlelight-Diner, Wohlfühl-Arrangements und passender Livemusik in die Region rund um Jelenia Góra (Hirschberg).
Energie, Improvisation und Exotik verspricht das Valentinskonzert am 10. Februar auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Trio der Nachwuchssängerin Karolina Lipska präsentiert ab 18 Uhr jazzige Songs aus aller Welt. Passend dazu wartet auf Besucher ein zweitägiges Aufenthaltspaket mit Konzerteintritt und Wellnessangebot. Gäste von außerhalb können einen Tisch zum Essen buchen und anschließend das Konzert erleben.

Sehnsuchtsvolle Klänge erwarten Verliebte am 17. Februar im barocken Ballsaal von Schloss Staniszów (Stonsdorf). Kinga Rataj, Polens erste Vollblut-Fadosängerin, präsentiert klassische Fado-Lieder angereichert mit Jazz-, Tango- und Flamencoelementen. Für ihre Interpretation des traditionellen portugiesischen Liedguts wurde sie auch im Heimatland des Fados ausgezeichnet. Rund um das Konzert bietet das Schlosshotel ein romantisches Valentinsarrangement mit SPA-Genuss, Konzerteintritt und dem passenden iberischen Abendmenü.

Mit viel „Pasión“ will auch das Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf in Pakoszów Verliebte am 11. Februar verwöhnen. Im Rahmen des Valentinskonzerts präsentiert das Ensemble „A Quattro“ Melodien von Carlos Gardél über Astor Piazzolli bis George Gershwin. Das Quintett setzt sich aus namhaften Musikern der Hirschberger Philharmonie zusammen. Um vorherige Reservierung wird gebeten. Passend zum Konzert bietet das mehrfach ausgezeichnete Restaurant ein romantisches Menü. Valentinsbesucher können den Konzertbesuch auch mit einem dreitägigen Romantik-Arrangement kombinieren.

Das Schloss in Łomnica (Lomnitz) lädt am 10. Februar zum Tanzabend ein. Verliebte können den Abend auf dem Parkett verbringen und dazu aphrodisierende Speisen genießen. Auf sie wartet zudem ein Wochenend-Paket mit Rosenbouquet, Drei-Gang-Menü und einer Flasche Sekt zur Begrüßung.

Ganz im Sinne Franz Léhars heißt es am 13. Februar in der Philharmonie von Jelenia Góra „Usta milczą – Lippen schweigen“. Sein berühmtes Duett aus der „Lustigen Witwe“ sowie andere große Liebeslieder der Operetten- und Opernwelt präsentieren die Sopranistin Joanna Horodko und der Tenor Tomasz Janczak beim offiziellen Valentinskonzert des Musikspielhauses.

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Kreativ im Schnee http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/ http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:21:57 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1908 Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader […]

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Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader an beiden Tagen in fantasievolle Kunstwerke verwandeln. Um den ersten Preis des Dritten Polnischen Radioprogrammes „Trójka“ wetteifern vier Teams. Sie vereinen Studierende, Absolventen und Professoren der namhaftesten Kunsthochschulen des Landes. Die fertigen Frostkunstwerke werden auf dem plac 1 Maja effektvoll mit LED-Leuchten in Szene gesetzt. Rund um den Wettbewerb findet ein Fest mit kulturellem Rahmenprogramm und kulinarischen Leckerbissen statt.

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Skispaß rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/skispass-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/skispass-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Wed, 20 Dec 2017 11:46:59 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1891 Tagsüber auf die Piste, abends Entspannung in fürstlichem Ambiente, diese Kombination bietet das Hirschberger Tal. Mehrere Skiresorts und Loipen beiderseits der polnisch-tschechischen Grenze sind von den Schlosshotels rund um Jelenia Góra (Hirschberg) schnell zu erreichen. Viele Wintersportzentren im verschneiten Riesen- und Isergebirge locken in diesem Jahr mit Neuerungen. Zu den beliebtesten Wintersportdestinationen im Südwesten Polens […]

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Tagsüber auf die Piste, abends Entspannung in fürstlichem Ambiente, diese Kombination bietet das Hirschberger Tal. Mehrere Skiresorts und Loipen beiderseits der polnisch-tschechischen Grenze sind von den Schlosshotels rund um Jelenia Góra (Hirschberg) schnell zu erreichen. Viele Wintersportzentren im verschneiten Riesen- und Isergebirge locken in diesem Jahr mit Neuerungen.

Zu den beliebtesten Wintersportdestinationen im Südwesten Polens gehört Karpacz (Krummhübel) am Fuße der Śnieżka (Schneekoppe), des höchsten Berges der polnischen Sudeten. Im Februar 2018 wird dort ein neuer Lift in Betrieb genommen. Er führt zur Spitze der Mała Kopa (Kleine Koppe) und ersetzt den 1960 eröffneten legendären Einpersonen-Sessellift „Zbyszek“. Die 2.229 Meter lange Anlage galt damals als längster Sessellift der Welt. Der neue Lift überbrückt eine Höhe von 530 Metern und verfügt über Vier-Personen-Bänke sowie zwei Gondeln für je acht Personen. Somit verdoppelt sich die Kapazität auf etwa 1.200 Personen pro Stunde im Winter. Im Wintersportzentrum Śnieżka sollen zudem neue Kunstschneeanlagen in Betrieb genommen werden.

Das unterhalb gelegene Skiresort Biały Jar wartet mit einer neuen SnowFactory auf. Die mobile Kunstschneeanlage kann in kürzester Zeit ohne den Einsatz von Chemie und unabhängig von der Außentemperatur große Mengen von Schnee herstellen. Außerdem hat der Betreiber die Gültigkeitsdauer der Mehrtages-Skipässe von sieben auf 13 Stunden täglich verlängert.

Das SkiResort Černá Hora-Pec zählt mit fünf zusammenhängenden Skigebieten auf der tschechischen Seite des Riesengebirges zu den größten und beliebtesten Wintersportzentren der Region. 44 Pistenkilometer können mit einem Skipass genutzt werden. In diesem Jahr wird ein neuer Vierer-Sessellift im Gebiet von Černý Důl (Schwarzenthal) in Betrieb genommen. Der „Family Express“ ersetzt den bisherigen Dreisitzer „U Lomu“ zum 1.001 Meter hohen Špičák (Spitzberg). Mit ihren breiten und sanften Hängen ist die Anlage vor allem für Familien und Anfänger geeignet. Im benachbarten Pec pod Sněžkou (Petzer) wird eine weitere Abfahrtstrecke eröffnet. Über 600 Meter führt sie von den bestehenden Pisten am Javor (Urlasskoppe) ins Tal zum Javoří Důl (Urlassgrund). Neu sind auch die LIVE-Parks in Černý Důl und in Velká Úpa (Großaupe). Bereits im vergangenen Jahr wurden die Skischulen in den beiden Hauptanlagen Černá Hora (Schwarzenberg) und Pec pod Sněžkou komplett erneuert und in LIVE-Parks umbenannt. Zum Konzept zählen seitdem verschiedene Erlebnis- und Wettkampfangebote für Groß und Klein, ein Babysitterdienst und ein komplett erneuerter Verleih von Ski- und Snowboardausrüstung.

Die Grenzregion zwischen dem tschechischen Harrachov (Harrachsdorf) und dem polnischen Jakuszyce (Jakobsthal) ist berühmt für ihre Langlaufloipen. Die Isergebirgsmagistrale ist mit einer Länge von 180 Kilometern die größte und bekannteste Loipe in Tschechien, rund um die Jakobsthaler Lichtung erstrecken sich gut präparierte Loipen mit einer Gesamtlänge von etwa 100 Kilometern. Vor Ort kann man sich die Ausrüstung leihen. Jedes Jahr ziehen sportliche Events mehrere Tausend Sportler aus aller Welt an. Der Isergebirgslauf ist die größte Ski-Langlaufveranstaltung Tschechiens. Die 51. Auflage mit Rennen über 50 Kilometer und kürzere Distanzen findet vom 16. bis 18. Februar 2018 statt. Der 42. polnische Piastenlauf folgt vom 2. bis 4. März 2018.Erwartet werden rund 6.000 Athletinnen und Athleten aus aller Welt. Rund um die Hauptrennen über 25, 30 und 50 Kilometer finden zahlreiche Sport- und Spaßläufe für alle Alters- und Fitnessklassen statt.

Informationen zu den Wintersportzentren in Karpacz unter www.karpacz.pl, zum SkiResort unter www.skiresort.cz, zum Piastenlauf unter www.bieg-piastow.pl sowie zum Isergebirgslauf unter www.jiz50.cz. Informationen über Schlossurlaub im Hirschberger Tal unter www.talderschloesser.de

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