Görlitz – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Thu, 27 Sep 2018 08:33:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Konzerte und Straßentheater http://talderschloesser.de/konzerte-und-strassentheater/ http://talderschloesser.de/konzerte-und-strassentheater/#respond Tue, 27 Jun 2017 09:02:53 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1786 Sommerliche Kulturevents im Hirschberger Tal Die Sommermonate sind im Tal der Schlösser und Gärten rund um Jelenia Góra (Hirschberg) eine Zeit des Kunstgenusses. Zu den Höhepunkten gehört das Opernfestival „Rübezahls musikalischer Garten“. In Jelenia Góra treffen sich im Juli bereits zum 35. Mal Straßentheater aus verschiedenen Teilen der Welt. Zwar muss das renommierte Festival dell‘ […]

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Sommerliche Kulturevents im Hirschberger Tal
Die Sommermonate sind im Tal der Schlösser und Gärten rund um Jelenia Góra (Hirschberg) eine Zeit des Kunstgenusses. Zu den Höhepunkten gehört das Opernfestival „Rübezahls musikalischer Garten“. In Jelenia Góra treffen sich im Juli bereits zum 35. Mal Straßentheater aus verschiedenen Teilen der Welt.
IMG_9976Zwar muss das renommierte Festival dell‘ arte in diesem Jahr mangels öffentlicher Förderung ausfallen, doch andere Veranstaltungen bieten Musikfreunden einen würdigen Ersatz. So lädt die Stiftung der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal vom 7. bis 9. Juli zu den „Buchwalder Träumereien“ ein. Die dreitägige Veranstaltung will den Geist der „Poezja Śpiewana“ in den Landschaftspark von Bukowiec (Buchwald) bringen. Die „gesungene Poesie“ ist eine seit den 1970er Jahren in Polen sehr beliebte Kunstform, die von gefühlvollen bis energetischen Vertonungen bekannter und weniger bekannter Gedichte lebt.
Den Anfang macht ein Konzert von John Porter. Der aus England stammende Gitarrist und Songwriter ist in Polen eine lebende Legende. 1976 noch zu Zeiten des Kalten Krieges, zog er an die Weichsel und prägte seitdem die Rock- und Songwriterszene des Landes entscheidend mit. Seit 2016 bringt er mit dem Death-Metal-Sänger Nergal als „Me and the man“ Folk- und Indierocklieder auf die Bühne. Am folgenden Tag wird die Gruppe „U studni“ in der Kulturscheune auftreten. Am 9. Juli stellt der bekannte Songwriter und Kabarettist Piotr Bukartyk sein neues Album vor.
Vom 10. bis 27. August findet in Bukowiec und anderen Orten das 14. Opernfestival „Rübezahls musikalischer Garten“ (Muzyczny Ogród Liczyrzepy) statt. Die Veranstaltung ist eine Mischung aus hochwertigen Auftritten, Nachwuchsförderung und Wettbewerb. Das offizielle Eröffnungskonzert ist am 12. August auf dem Rathausplatz von Kowary (Schmiedeberg). Junge Solisten aus der ganzen Welt präsentieren Arien, Lieder und Romanzen. Im Anschluss nehmen sie auf Schloss Buchwald vom 13. bis 24. August an verschiedenen Meisterklassen teil. Am 14. August findet in der Philharmonie von Jelenia Góra der 12. Internationale Wettbewerb mit Arien aus Opern über den berühmten Berggeist statt. Am folgenden Tag können Besucher dort ein Konzert mit Sakralmusik erleben.
Nach einem Auftritt unter dem Motto „Der Berggeist, Wein und Gesang“ am 18. August in Görlitz, finden am 19. und 20. August Musiknächte mit Musical-, Operetten- und Opernmelodien im Hirschberger Tal statt. Am 25. August gibt es eine Opern- und Operettengala in der Philharmonie von Jelenia Góra. Das große Abschlusskonzert in Buchwald steht unter dem Motto „Von der Oper bis zum Musical – Von Wien nach Moskau“.
Bereits zum 35. Mal findet vom 21. bis 23. Juli in Jelenia Góra das Internationale Festival des Straßentheaters statt. Als Kulisse dient der Altstadtmarkt. Los geht es am 21. Juli mit der Show „The Black Blues Brothers“. Die fünf athletischen Männer aus Afrika präsentieren für das italienische Theater „Circo e dintorni“ eine athletische Show mit Witz und Publikumsanimation. Weiter geht es mit dem vielfach preisgekrönten Teatr Biuro Podróży aus Poznań (Posen). Ihr Spektakel setzt sich kritisch mit dem Thema Krieg und Flucht auseinander.
Am zweiten Tag sind unter anderem der polnische Marionettenspieler Krzysztof Falkowski, die italienischen Truppe Eccentrici Dadaro sowie das tschechische Theater Kvelb mit einem Feuerpuppenspektakel zu erleben. Mit der Berliner Gruppe „Grotest Maru“ tritt am 23. Juli unter anderem ein Straßentheater aus Deutschland auf. Den Abschluss liefert die römische Straßentheatergruppe Ondadur Teatro. Mit der traumartigen Inszenierung von „Felliniana“ will das für seine aufwendigen Bühnenbilder bekannte Ensemble eine Hommage an den großen italienischen Regisseur Federico Fellini liefern.

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Modernisierung am Bahnhof abgeschlossen http://talderschloesser.de/modernisierung-am-bahnhof-abgeschlossen/ http://talderschloesser.de/modernisierung-am-bahnhof-abgeschlossen/#respond Tue, 27 Jun 2017 07:39:06 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1792 Kaum wiederzuerkennen ist der Bahnhof von Jelenia Góra (Hirschberg). Moderne digitale Anzeigetafeln, komfortable Aufzüge und viele andere Neuerungen erwarten Reisende dort nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten an dem 1866 eröffneten Gebäude. Viel Wert wurde darauf gelegt, so viel Historisches wie möglich zu erhalten, auch auf den Bahnsteigen. Um Fahrgästen ein sicheres sowie komfortables Zu- und Aussteigen […]

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jelenia-gora-2155854__480Kaum wiederzuerkennen ist der Bahnhof von Jelenia Góra (Hirschberg). Moderne digitale Anzeigetafeln, komfortable Aufzüge und viele andere Neuerungen erwarten Reisende dort nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten an dem 1866 eröffneten Gebäude.
Viel Wert wurde darauf gelegt, so viel Historisches wie möglich zu erhalten, auch auf den Bahnsteigen. Um Fahrgästen ein sicheres sowie komfortables Zu- und Aussteigen zu ermöglichen, wurden diese erhöht. Die eleganten hölzernen Sitzbänke wurden historisierend erneuert, ebenso die analogen Bahnhofsuhren. Erhalten blieben zudem einige der eleganten schmiedeeisernen Geländer an den Unterführungen sowie die Überdachungen an den Bahnsteigen.
Hinzugekommen sind neue Unterstände mit Sitzgelegenheiten. Die Unterführung zwischen Bahnsteigen und Empfangsgebäude wurde komplett mit neuen Wänden und Bodenbelag versehen und strahlt nun freundlich in hellen Farben. Die Arbeiten kosteten rund 7,2 Millionen Euro.
Mit dem Abschluss der Investition setzen Stadt, Woiwodschaft und Bahngesellschaften ein weiteres Zeichen im Rahmen der Aufwertung des Schienenverkehrs. So ist Jelenia Góra seit 2015 erstmals seit 1945 wieder direkt mit Görlitz verbunden. Seit dem letzten Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember gibt es insgesamt fünf tägliche Verbindungen zwischen beiden Kreisstädten. Die Fahrzeit beträgt rund anderthalb Stunden. Ebenfalls 2015 ging zudem eine Verbindung mit dem Hochgeschwindigkeitszug Pendolino von und in die polnische Hauptstadt Warszawa (Warschau) an den Start.

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Gesundheitswoche auf Schloss Wernersdorf http://talderschloesser.de/gesundheitswoche-auf-schloss-wernersdorf/ http://talderschloesser.de/gesundheitswoche-auf-schloss-wernersdorf/#respond Tue, 27 Jun 2017 06:50:02 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1797 Die Ärzte Ingrid und Hagen Hartmann, Besitzer des Schlosshotels von Pakoszów (Wernersdorf) im Hirschberger Tal, laden erstmals Gäste zu einer Gesundheitswoche in ihr 5-Sterne-Domizil ein. Gemeinsam mit anderen Spezialisten aus den Bereichen Medizin, Physiotherapie, Ernährungsberatung, Kosmetik und Sport bieten sie vom 15. bis 22. Oktober ein umfassendes Paket aus Vorträgen, Untersuchungen und Anwendungen an. Das […]

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PA210388.jpgDie Ärzte Ingrid und Hagen Hartmann, Besitzer des Schlosshotels von Pakoszów (Wernersdorf) im Hirschberger Tal, laden erstmals Gäste zu einer Gesundheitswoche in ihr 5-Sterne-Domizil ein. Gemeinsam mit anderen Spezialisten aus den Bereichen Medizin, Physiotherapie, Ernährungsberatung, Kosmetik und Sport bieten sie vom 15. bis 22. Oktober ein umfassendes Paket aus Vorträgen, Untersuchungen und Anwendungen an. Das Programm richtet sich an deutschsprachige Gäste. Das Hotel liegt eine Autostunde von Görlitz entfernt. www.palac-pakoszow.pl

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Welterbestätten und Naturparadiese  http://talderschloesser.de/welterbestaetten-und-naturparadiese/ http://talderschloesser.de/welterbestaetten-und-naturparadiese/#respond Wed, 22 Mar 2017 15:45:26 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1775 Touren vom Hirschberger Tal durch das Dreiländereck  Die Schlosshotels im Hirschberger Tal bieten sich nicht nur für ein romantisches Wellness-Wochenende an, sie sind auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Dreiländereck zwischen Polen, Deutschland und Tschechien zu entdecken. Faszinierende Berge, historische Städte, Nationalparks und UNESCO-Welterbestätten sind von dort leicht zu erreichen. Einige davon auch ohne Auto. […]

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Touren vom Hirschberger Tal durch das Dreiländereck 

Die Schlosshotels im Hirschberger Tal bieten sich nicht nur für ein romantisches Wellness-Wochenende an, sie sind auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Dreiländereck zwischen Polen, Deutschland und Tschechien zu entdecken. Faszinierende Berge, historische Städte, Nationalparks und UNESCO-Welterbestätten sind von dort leicht zu erreichen. Einige davon auch ohne Auto.

Die Spitze der 1.602 Meter hohen Schneekoppe bestimmt das Panorama des Riesengebirges und faszinierte schon im 19. Jahrhundert die Künstler und Adeligen, die sich im Hirschberger Tal niederließen. Eine Sichtachse zur Schneekoppe war für Schlösser wie Łomnica (Lomnitz) oder Staniszów (Stonsdorf) ein Muss. Bis heute hat der Gipfel nichts von seiner Faszination eingebüßt und ist das Ziel vieler Wanderer, die in den Sommermonaten den tschechischen und polnischen Riesengebirgs-Nationalpark bevölkern. Hunderte Kilometer gut ausgeschilderter Wanderwege führen durch die romantische Berglandschaft. Zu den schönsten Abschnitten gehört der 28 Kilometer lange Kammweg entlang der polnisch-tschechischen Grenze.

Wer den schweißtreibenden Aufstieg vermeiden möchte, kürzt mit dem betagten Sessellift ab, der seit den 1950er Jahren von Karpacz (Krummhübel) zur Kleinen Koppe führt oder nimmt einen kleinen Umweg ins tschechische Pec pod Sněžkou (Petzer) in Kauf. Von dort führt eine moderne Gondelbahn bis zur Spitze der Schneekoppe, die einen grandiosen Panoramablick bietet. Unweit der Talstation in Petzer lockt der Relaxpark junge Besucher mit Sommerrodelbahn, Seilrutsche, Klettermöglichkeiten, Trampolinen und extremen Rutschen.

Einen erhöhten Adrenalinpegel garantieren die Mountainbike-Trassen der Region. Zu den wichtigsten Destinationen für Mountainbiker zählt der „Singltrek pod Smrkem“ (Singletrail an der Tafelfichte) im Isergebirge. Der vom walisischen Designer Dafydd Davis eingerichtete Komplex bietet insgesamt zwölf Strecken mit einer Gesamtlänge von fast 80 Kilometern. Die zwischen dem tschechischen Nové Město pod Smrkem (Neustadt an der Tafelfichte) und dem polnischen Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg) gelegenen Trassen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades sind für Kinder wie für Profis geeignet. Ein Portal für Mountainbiker kürte die etwa 40 Kilometer von Jelenia Góra gelegene Destination kürzlich zu einem der sechs Traumspots weltweit für Mountainbiker.

Nicht nur die Schloss- und Parkensembles des Hirschberger Tals sind eine Reise wert. Das Dreiländereck verfügt über sehenswerte historische Städte, Architekturschätze und sogar Welterbestätten der UNESCO. Einige von ihnen sind auch ohne Auto gut zu erreichen, denn die Bahnverbindungen wurden in den vergangenen Jahren modernisiert und ausgebaut. So verkehrt seit vergangenem Dezember fünfmal täglich ein moderner Regionalzug von Jelenia Góra nach Görlitz. Rund anderthalb Stunden dauert die Fahrt, so bleibt genügend Zeit, bei einem Tagesausflug die liebevoll restaurierte Altstadt von Görlitz zu erleben und einen Ausflug über die Fußgängerbrücke in die polnische Schwesterstadt Zgorzelec zu unternehmen. Dort wurde die Uferpromenade mit ihren kleinen Kneipen und Cafés erst vor wenigen Jahren neu angelegt.

Vom Palast in Pakoszów (Wernersdorf) ist es nur ein Katzensprung in den polnischen Ferienort Szklarska Poręba (Schreiberhau). Von dort fährt ein Regionalzug in weniger als zwei Stunden ins tschechische Liberec (Reichenberg). Auf der romantischen Bergstrecke liegt die Glasbläserstadt Jablonec nad Nisou (Gablonz an der Neiße) mit seinem bedeutenden Glas- und Schmuckmuseum. Liberec ist mit mehr als 100.000 Einwohnern die größte Stadt Nordböhmens. Mittelpunkt der historischen Altstadt ist das eindrucksvolle Rathaus im Stil der Neorenaissance. Etwas außerhalb des Zentrums befindet sich der Botanische Garten, die älteste Anlage ihrer Art in Tschechien. Im Stadtteil Vratislavice (Maffersdorf) eröffnete unlängst im restaurierten Geburtshaus von Ferdinand Porsche eine Ausstellung über Leben und Wirken des Auto-Pioniers. Wissenschaft zum Anfassen bietet das 2014 eröffnete Science Centre „iQLANDIA“.Besucher können in dem unweit der Altstadt gelegenen futuristischen Gebäude Mensch, Natur und Kosmos auf spielerische Art und mit modernsten Mitteln entdecken. Neben Hunderten von Mitmachstationen bietet iQLANDIA auch humorvolle ScienceShows und ein 3D-Planetarium.

Die zum UNESCO-Welterbe gehörenden barocken Friedenskirchen von Jawor (Jauer) und Świdnica (Schweidnitz) lassen sich gut im Rahmen einer Rundtour mit dem Auto vom Hirschberger Tal aus erkunden. Sie gelten als größte hölzerne Fachwerkkirchen Europas. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Krzyżowa (Kreisau) mit dem ehemaligen Gut von Helmuth James Graf von Moltke. Im Schloss ist eine Ausstellung zum Widerstand des Kreisauer Kreises gegen den Nationalsozialismus zu sehen. Die Geschichte über einen angeblichen Goldzug der Nazis machte das nahegelegene Wałbrzych (Waldenburg) in aller Welt bekannt. Während man danach bisher vergeblich suchte, sind andere touristische Schätze in der ehemaligen Bergarbeiterstadt real zu erleben. So das neue Wissenschafts- und Kulturzentrum „Stara Kopalnia“, das auf dem Gelände eines alten Bergwerks entstand und ein Museum zur Bergwerksgeschichte sowie Ausstellungsräume für moderne Kunst beherbergt. Schlesiens größte Adelsresidenz, das Schloss Książ (Fürstenstein), das Geburtshaus des Literatur-Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann im Kurort Szczawnica (Bad Salzbrunn) und das barocke Zisterzienserkloster von Krzeszów (Grüssau) sind weitere Stationen einer Tagestour durch Niederschlesien.

Die Schlosshotels in Pakoszów, Staniszów oder Łomnica geben Ihren Gästen Tipps für Ausflüge und organisieren auf Wunsch auch Transfers zu den nächstgelegenen Bahnhöfen.

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Festliche Stimmung in Lomnitz http://talderschloesser.de/festliche-stimmung-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/festliche-stimmung-in-lomnitz/#respond Thu, 24 Nov 2016 12:48:23 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1728 Glühwein, Lebkuchen und regionales Handwerk erwarten die Gäste beim Adventsmarkt auf Schloss und Gut Łomnica (Lomnitz). Die deutsch-polnische Veranstaltung findet an den ersten drei Adventswochenenden statt. Erstmals lädt Elisabeth von Küster ihre Besucher auch in die frisch renovierte Bauernscheune ein. Der Adventsmarkt gehört inzwischen zum festen Programm mehrerer Busreiseveranstalter. Vor der festlich erleuchteten Kulisse des […]

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IMG_2089-300x200Glühwein, Lebkuchen und regionales Handwerk erwarten die Gäste beim Adventsmarkt auf Schloss und Gut Łomnica (Lomnitz). Die deutsch-polnische Veranstaltung findet an den ersten drei Adventswochenenden statt. Erstmals lädt Elisabeth von Küster ihre Besucher auch in die frisch renovierte Bauernscheune ein. Der Adventsmarkt gehört inzwischen zum festen Programm mehrerer Busreiseveranstalter.
Vor der festlich erleuchteten Kulisse des Gutshofes und des barocken Hauptschlosses werden regionale Kunsthandwerker und Produzenten von beiderseits der Grenze ihre Waren anbieten. Auch im historischen Schlosskeller sowie in der erst kürzlich restaurierten Bauernscheune warten Keramik, Leinenerzeugnisse, Weihnachtsschmuck und Bio-Leckereien auf Besucher. Dazu erklingen traditionelle polnische Weihnachtslieder und festliche Musik vom Blasensemble. Gemütlich ist es am Lagerfeuer. Wer lieber aktiv ist, kann das bei einem der zahlreichen Adventsworkshops sein, vom Lebkuchenbacken über das Bemalen von Weihnachtskugeln bis hin zum Schönschreiben mit Gänsekiel. In der historischen Schlossküche werden mittelalterliche Rezepte zu neuem Leben erweckt.Pfefferkuchen zum Advent - © Olaf Matthei-Socha
Der Adventsmarkt in Lomnitz findet am 26./27. November sowie am 3./4. und 10./11. Dezember von 11 bis 17 Uhr statt. Verschiedene Veranstalter bieten Kurzreisen dorthin an. Michel-Reisen organisiert am 4. Dezember eine Tagesfahrt ab Zittau mit Mittagessen im Wintersportort Karpacz (Krummhübel) und anschließendem Besuch des Lomnitzer Weihnachtsmarktes (www.michel-reisen.de). Berlin-Express bietet am 26./27. November eine zweitägige Tour ab Berlin zu den Weihnachtsmärkten von Wroc?aw (Breslau) und Lomnitz (www.berlin-express.de). Mayer Reisen lädt am 3. Dezember zur Tagesfahrt ab Bautzen auf den Adventsmarkt ein (www.mayer-busreisen.de). Der Dresdner Veranstalter SZ-Reisen organisiert am zweiten und dritten Adventswochenende jeweils eine dreitägige Tour nach Lomnitz und Breslau (www.sz-reisen.de). Christian Reisen veranstaltet ab Görlitz eine Tagestour am 27. November (www.christianreisen.com).
AdventsmarkLomnitz02_FotoSchlossWer länger im Hirschberger Tal bleibt, kann auch einen der Weihnachtsmärkte in anderen Städten Niederschlesiens besuchen. So findet vom 15. bis 22. Dezember im rund eine Autostunde von Lomnitz entfernten Świdnica (Schweidnitz) das Schweidnitzer Weihnachtssingen statt. Auf dem historischen Marktplatz warten rund 50 weihnachtliche Stände auf Besucher. Weihnachtskonzerte, Tanzvorführungen sowie eine große Parade der Engel bilden das kulturelle Rahmenprogramm. Bis 22. Dezember findet in der diesjährigen Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław einer der schönsten und größten Weihnachtsmärkte Polens statt.
Zum 3. Advent bietet Schloss Lomnitz ein besonderes Arrangement mit zwei Übernachtungen und einem festlichen Abendessen. Das Schloss liegt eine gute Autostunde von Görlitz entfernt. Infos unter www.palac-lomnica.pl

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Winterakademie auf Schloss Wernersdorf http://talderschloesser.de/winterakademie-auf-schloss-wernersdorf/ http://talderschloesser.de/winterakademie-auf-schloss-wernersdorf/#respond Thu, 24 Nov 2016 12:42:18 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1724 Information, Begegnung und Entspannung verbindet die Winterakademie im Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf) vom 10. bis 19. Februar 2017. Die Teilnehmer des zehntägigen Programms erwarten Exkursionen zu kulturhistorischen Stätten und Sehenswürdigkeiten in Niederschlesien sowie Foren mit hochrangigen Experten aus Deutschland und Polen. Daneben bleibt genügend Zeit für Gespräche im kleinen Kreis, Spaziergänge oder die Nutzung des hauseigenen […]

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Barocksaal_Foto_SchlossPakoszowInformation, Begegnung und Entspannung verbindet die Winterakademie im Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf) vom 10. bis 19. Februar 2017. Die Teilnehmer des zehntägigen Programms erwarten Exkursionen zu kulturhistorischen Stätten und Sehenswürdigkeiten in Niederschlesien sowie Foren mit hochrangigen Experten aus Deutschland und Polen. Daneben bleibt genügend Zeit für Gespräche im kleinen Kreis, Spaziergänge oder die Nutzung des hauseigenen Wellnessbereichs.
Schlesische Geschichte und Gegenwart sind die Themen der Winterakademie, die das 5-Sterne-Hotel gemeinsam mit dem Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur (VSK) sowie der Zeitschrift „Schlesien heute“ veranstaltet. So widmet sich der Germanist Dr. von der Hochschule in Jelenia Góra (Hirschberg) dem Leben und Werk von Carl Hauptmann, der immer im Schatten seines Bruders, des Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann, stand. Der schlesische Historiker Prof. Arno Herzig stellt erstmals seine neueste Publikation über die Geschichte des Riesengebirges vor. Der Direktor des Schlesischen Museums in Görlitz, Dr. Markus Bauer, wird über das Thema „Schlesien und die Deutschen heute“ sprechen. Für eine weitere Gesprächsrunde über „Deutsche und Polen auf dem Weg zum Miteinander“ wird der frühere Erzbischof Alfons Nossol aus Opole (Oppeln) erwartet.
Ausflüge führen unter anderem durch die Schlösserlandschaft des Hirschberger Tals, zur Friedenskirche von Świdnica (Schweidnitz), zum Gut Kreisau und in die ehemalige Garten- und Garnisonsstadt Legnica (Liegnitz). Das Programm klingt mit einem festlichen Abend mit musikalischer Umrahmung im Barocksaal des Schlosses Wernersdorf aus. Das Paket umfasst neun Übernachtungen mit Abendessen im Schlosshotel, Ausflüge und Vorträge sowie die Nutzung des Wellnessbereichs. Eine Anreise ab Görlitz, Dresden, Leipzig oder Berlin wird auf Wunsch organisiert. Das Anwesen in Pakoszów, etwa eine Autostunde von Görlitz entfernt, wurde von Nachfahren der früheren Besitzer wieder erworben und in das erste 5-Sterne-Hotel im Hirschberger Tal verwandelt. Das hoteleigene Restaurant wurde im Führer von Gault&Millau als eines der besten in Niederschlesien bewertet.
Weitere Informationen zum Hotel und zum Programm der Akademie unter www.palac-pakoszow.pl

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Von Görlitz ins Hirschberger Tal in einem Zug http://talderschloesser.de/von-goerlitz-ins-hirschberger-tal-in-einem-zug/ http://talderschloesser.de/von-goerlitz-ins-hirschberger-tal-in-einem-zug/#respond Mon, 14 Dec 2015 13:49:24 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1656 Das Hirschberger Tal ist künftig von Deutschland aus auch per Bahn bequem erreichbar. Ab 13. Dezember gibt es dreimal täglich eine Direktverbindung von Görlitz nach Jelenia Góra (Hirschberg). Etwa eineinhalb Stunden lang sind die Züge unterwegs. Die Schlosshotels in der Region bieten ihren Gästen einen Transfer von und nach Jelenia Góra an. Die neue grenzüberschreitende […]

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paulinum_umgebung.jpgDas Hirschberger Tal ist künftig von Deutschland aus auch per Bahn bequem erreichbar. Ab 13. Dezember gibt es dreimal täglich eine Direktverbindung von Görlitz nach Jelenia Góra (Hirschberg). Etwa eineinhalb Stunden lang sind die Züge unterwegs. Die Schlosshotels in der Region bieten ihren Gästen einen Transfer von und nach Jelenia Góra an.
Die neue grenzüberschreitende Bahnverbindung wurde möglich, weil polnische Züge mit einer Sondergenehmigung bis Görlitz fahren dürfen. Bisher war für sie in Zgorzelec am anderen Ufer der Neiße Endstation und Reisende mussten von Görlitz per Bus oder Taxi ihre Reise über die Grenze fortsetzen. „Auf diese Verbindung haben wir lange gewartet“, meint Elisabeth von Küster, Schlossherrin in Łomnica (Lomnitz). „Viele Berliner haben kein eigenes Auto und können jetzt relativ bequem zu uns gelangen“, betont sie.
Wacław Dzida, Chef des Schlosshotels in Staniszów (Stonsdorf), hält die neue Verbindung auch für Gäste aus dem Westen und Süden Deutschlands für sehr interessant. „Sie können jetzt wunderbar einen Besuch in Dresden mit einer Fahrt ins Hirschberger Tal verbinden“, meint er. Die Bahnfahrt von Dresden nach Jelenia Góra dauert nur rund drei Stunden. Auch Görlitz sei ein attraktiver Zwischenstopp für Bahnreisende. „Natürlich werden wir für unsere Gäste einen Transport vom Bahnhof in Jelenia Góra anbieten“, betont Marketingchefin Gabriela Duma von Schloss Wojanów (Schildau). Das kündigen auch die Besitzer der anderen Schlosshotels an.
Auch ohne Auto werden die Gäste im Hirschberger Tal mobil sein. Spätestens zum Frühjahr planen die Schlosshotels Pakete für Bahnreisende, die neben den Transfers auch Leihräder, Tipps für Wanderungen sowie eine Bustour durch das Tal der Schlösser und das Riesengebirge einschließen sollen. Einen Tag lang könnten die Gäste auch einen Ausflug nach Wrocław (Breslau), unternehmen, denn die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016 ist von Jelenia Góra aus ebenfalls bequem per Bahn erreichbar.
Informationen:
Gute Umsteigezeiten haben zum Beispiel folgende Verbindungen: 10.35 Uhr von Berlin Hbf. über Cottbus und Görlitz nach Jelenia Góra (Ankunft: 15.47 Uhr), zurück 11.38 bis 16.24 Uhr. Von Dresden Hbf. 12.08 Uhr über Görlitz nach Jelenia Góra (Ankunft: 15.47 Uhr), zurück 11.38 bis 15.19 Uhr. Die Fahrzeiten von Görlitz nach Jelenia Góra finden sich unter 
www.kolejedolnoslaskie.pl

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Weihnachtszeit im Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/weihnachtszeit-im-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/weihnachtszeit-im-hirschberger-tal/#respond Thu, 26 Nov 2015 14:24:49 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1648 Deutsch-polnischer Adventsmarkt auf Schloss Lomnitz Der deutsch-polnische Adventsmarkt aus Schloss und Gut Łomnica (Lomnitz) findet in diesem Jahr gleich an drei Wochenenden statt. Ab dem 28. November können Gäste dort niederschlesische Gastlichkeit im historischen Ambiente erleben. Mehrere Busreiseveranstalter organisieren Tagesfahrten dorthin. Besucher erwartet an den ersten drei Adventswochenenden Schloss und Gut Lomnitz eine zauberhafte Atmosphäre. […]

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Deutsch-polnischer Adventsmarkt auf Schloss Lomnitz
Der deutsch-polnische Adventsmarkt aus Schloss und Gut Łomnica (Lomnitz) findet in diesem Jahr gleich an drei Wochenenden statt. Ab dem 28. November können Gäste dort niederschlesische Gastlichkeit im historischen Ambiente erleben. Mehrere Busreiseveranstalter organisieren Tagesfahrten dorthin.
AdventsmarkLomnitz02_FotoSchloss
Besucher erwartet an den ersten drei Adventswochenenden Schloss und Gut Lomnitz eine zauberhafte Atmosphäre. Der erste Schnee fiel bereits und verleiht der Landschaft am Fuße des Riesengebirges eine stille Erhabenheit. Vor dieser Kulisse wirken rustikale Marktstände, Glühweinduft und Weihnachtslieder umso märchenhafter. Davon können sich die jüngsten und jung gebliebene Besucher überzeugen, wenn der Weihnachtsmann persönlich mit seinen Helfern zu Besuch kommt oder der Lomnitzer Weihnachtsbaum Wünsche wahr werden lässt.
Die Stände auf dem festlich geschmückten Platz bieten Kunsthandwerkliches aus der Region beiderseits der Neiße, von Keramik über Weihnachtsschmuck und Kleidung bis hin zu Bio-Leckereien. Für die nötige musikalische Untermalung sorgt das Blasensemble der Hirschberger Philharmoniker mit Weihnachtsliedern aus Polen, Deutschland und anderen europäischen Ländern. Ein Lagerfeuer lädt zum Würstchenbraten und gemütlichen Verweilen ein.
Kinder und Jugendliche können auf den hauseigenen Pferden Bolek und Lolek reiten, sich im Lebkuchenbacken üben oder an einer der vielen Bastelaktionen teilnehmen. Auch Erwachsene dürfen sich von Weihnachtsengeln im Bemalen von Christbaumkugeln oder dem Schönschreiben nach alter Tradition mit Gänsekiel anleiten lassen. Ein besonderes Erlebnis verspricht der Besuch im historischen Keller des Barockschlosses. Dort warten verschiedene Stände mit Kulinarischem, Schmuck und Kunsthandwerk. In der historischen Schlossküche erwachen mittelalterliche Rezepte zu neuem Leben.
Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte gibt es auch in anderen Städten Niederschlesiens. So etwa im nur knapp eine Autostunde von Lomnitz entfernten Świdnica (Schweidnitz) – mit seiner gut sanierten Altstadt und der weltberühmten Friedenskirche eine der touristischen Attraktionen Niederschlesiens. Vom 11. bis 22. Dezember findet dort das Festival Świdnicka Kolęda (Schweidnitzer Weihnachtssingen) statt. Rund 50 weihnachtliche Stände auf dem historischen Marktplatz, eine große Parade der Engel sowie eine Vielzahl von Konzerten, Tanzvorführungen und weiteren kulturellen Aktionen warten auf die Besucher.
Für eine Tagestour aus dem Hirschberger Tal bietet sich auch die niederschlesische Metropole Wrocław (Breslau) an, wo bis zum 22. Dezember einer der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Polens veranstaltet wird. Rund um den historischen Marktplatz erwarten die Gäste Kulinarisches und Kunsthandwerkliches aus aller Welt sowie ein buntes Kulturprogramm. Zu den Höhepunkten zählen der Umzug der Märchenfiguren am 29. November, das Entzünden des Weihnachtsbaumes am 4. Dezember und die große Nikolausparade am 5. Dezember.
Auch der Schlesische Christkindlmarkt in der Altstadt von Görlitz ist nur eine Autostunde von Lomnitz und dem Hirschberger Tal entfernt. Er lockt Besucher vom 4. bis 20. Dezember mit festlichen Ständen, einer Eisstockbahn sowie mit Musik von traditionellen Weihnachsliedern bis zu Jazz und Rock.
Der Adventsmarkt in Lomnitz findet am 28./29. November sowie am 5./6. und 12./13. Dezember von 11 bis 17 Uhr statt. Verschiedene Veranstalter bieten Kurzreisen dorthin an. Christian Reisen veranstaltet Tagestouren ab Görlitz am 5./6. Dezember (
www.christianreisen.com). Berlin-Express organisiert am 28./29. November eine zweitägige Tour zu den Weihnachtsmärkten von Wrocław und Lomnitz (www.berlin-express.de). Der Dresdner Veranstalter SZ-Reisen lädt am zweiten und dritten Adventswochenende ebenfalls zu einer Tour nach Łomnica und Breslau ein (www.sz-reisen.de). Weitere Informationen zu Lomnitz unter www.schloss-lomnitz.pl 

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Die Rückkehr der Schlesischen Gebirgsbahn http://talderschloesser.de/die-rueckkehr-der-schlesischen-gebirgsbahn/ http://talderschloesser.de/die-rueckkehr-der-schlesischen-gebirgsbahn/#respond Mon, 05 Oct 2015 09:52:46 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1621 Erstmals nach 1945 Fahrten von Berlin ins Hirschberger Tal Schon in Kürze sollen Bahnen von Jelenia Góra (Hirschberg) über Zgorzelec nach Görlitz fahren. Erstmals nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird es die Möglichkeit geben, aus Richtung Berlin oder Dresden wieder mit der Bahn ins Hirschberger Tal und ins Riesengebirge zu reisen. Möglich wird das durch […]

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Erstmals nach 1945 Fahrten von Berlin ins Hirschberger Tal

Schon in Kürze sollen Bahnen von Jelenia Góra (Hirschberg) über Zgorzelec nach Görlitz fahren. Erstmals nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird es die Möglichkeit geben, aus Richtung Berlin oder Dresden wieder mit der Bahn ins Hirschberger Tal und ins Riesengebirge zu reisen. Möglich wird das durch eine Sondergenehmigung, die polnischen Bahnen die Weiterfahrt über die Grenze bis in den Bahnhof Görlitz ermöglicht. Bei den Schlosshotels vor Ort wird diese Nachricht mit Freude aufgenommen.

„Für das Hirschberger Tal bedeutet das eine ungeheure Chance“, zeigt sich Gabriela Duma vom Schlosshotel in Wojanów (Schildau) begeistert. ?Ich denke, dass der Tourismus sowohl in Deutschland als auch in Polen davon nur profitieren kann“, so die Marketingdirektorin. Insbesondere dann, wenn sich nach 2018 aufgrund der durchgehenden Elektrifizierung die Fahrzeiten verkürzen werden. Vom Bahnhof in Jelenia Góra bis zum weißen Märchenschloss sind es gerade einmal sechs Kilometer. Kein Problem also, Gäste dort abzuholen.

Auch im benachbarten Schloss von Łomnica (Lomnitz) ruft die Nachricht Begeisterung hervor. „Das ist wunderbar! So bekommt das Tal endlich wieder eine Verbindung mit Berlin und Dresden“, kommentiert Elisabeth von Küster die Nachricht. Sie sieht vor allem in den zahlreichen Familien und jungen Menschen in den Ballungsräumen ein Potential. Verzichten doch viele von ihnen heutzutage aus Umwelt- und gesundheitlichen Gründen auf den Besitz eines privaten Pkws.

Wer bisher per Bahn ins Hirschberger Tal reisen wollte, musste entweder lange Umwege in Kauf nehmen oder vom Bahnhof Görlitz per Bus in die polnische Schwesterstadt Zgorzelec fahren und von dort per Bahn weiterreisen. Denn den Zügen der niederschlesischen Gesellschaft Koleje Dolnośląskie war bisher die Weiterfahrt über die Neiße in den Bahnhof von Görlitz nicht erlaubt. Nun brachte ein deutsch-polnischer Bahngipfel Bewegung in die Angelegenheit. Als Folge gibt es eine Ausnahmegenehmigung für polnische Züge, in den Grenzbahnhof Görlitz einzufahren. So kann nicht nur die Strecke von Dresden über Görlitz nach Wrocław (Breslau) wiederbelebt werden, sondern auch eine neue Verbindung von Görlitz nach Jelenia Góra entstehen. Möglicherweise schon zum Fahrplanwechsel im Dezember, spätestens aber im kommenden Frühjahr sollen dort die ersten Züge verkehren.

Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene Schlesische Gebirgsbahn verband bis 1945 Görlitz mit Hirschberg, Waldenburg (heute Wałbrzych) und Glatz (heute Kłodzko), den wichtigsten Zentren der niederschlesischen Gebirgslandschaften. Die Anfang des 20. Jahrhunderts elektrifizierte Strecke ermöglichte so eine attraktive Anbindung Berlins an die beliebten Kurorte in den Sudeten. Noch in den 1930er Jahren dauerte die Fahrt vom Görlitzer Bahnhof in Berlin bis nach Hirschberg weniger als fünf Stunden. Die Strecke litt nach 1945 insbesondere unter der Demontage durch die sowjetischen Truppen. Die später erneut durchgeführte Elektrifizierung erfolgte nur bis Lubań (Lauban). Das Teilstück zwischen Lubań und Zgorzelec soll nach dem Willen der Woiwodschaft bis 2018 wieder elektrifiziert werden.

Bereits seit einigen Jahren wird die Bahninfrastruktur zwischen Jelenia Góra und Wrocław sowie auf der Nebenstrecke bis Szklarska Poręba (Schreiberhau) saniert. Bis Jahresende sollen die meisten Arbeiten abgeschlossen sein. So erhielt der Bahnhof in Wojanów bereits neue Bahnsteige und ein modernes Fahrgastinformationssystem. Der einstige Fürstenbahnhof liegt unweit der Schlosshotels in Wojanów und Łomnica und war einst wichtige Ausgangsstation für Wanderungen in das Riesengebirge. Auch der nur wenige Kilometer vom Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf) gelegene Bahnhof in Piechowice (Petersdorf) wurde bereits modernisiert. Beide Bahnhöfe sind von Jelenia Góra aus in wenigen Minuten erreichbar.

Die Arbeiten an der historischen Bahnstation in Jelenia Góra dauern voraussichtlich noch bis Jahresende an. Für umgerechnet knapp sechs Millionen Euro werden unter anderem drei Bahnsteige, Verbindungstunnel und das Fahrgastinformationssystem erneuert, der gesamte Bahnhof wird barrierefrei gestaltet. Schon in Kürze sollen dort neue Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Pendolino halten. Geplant ist zunächst die Verlängerung der seit 2014 bestehenden Verbindung zwischen Warszawa (Warschau) und Wrocław bis nach Jelenia Góra als Tagesrandverbindung. Auch mit normalen Schnellzügen wird die Fahrt von Jelenia Góra nach Breslau künftig unter zwei Stunden dauern. So rückt die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016 noch näher an das Hirschberger Tal heran.

Der Beitrag Die Rückkehr der Schlesischen Gebirgsbahn erschien zuerst auf Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten.

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