Fischbach – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Thu, 27 Sep 2018 08:33:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Auf Rübezahls Spuren rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:45:22 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2053 Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. […]

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Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. Dem Herrn der Berge begegnet man nicht nur auf den Gipfeln, sondern auch unten im Hirschberger Tal.

Eine ganz besondere Geschichte verbindet Rübezahl mit Fischbach, dem heutigen Karpniki. Der Berggeist soll dort dem Ritter Prótzko die Gründung einer neuen Residenz ermöglicht haben. Der Raubritter pflegte einst einen Kaufmann. Als er später von seiner Burg Falkenstein vertrieben wird, trifft er jenen geheimnisvollen Alten als verarmten Fischer wieder. Auch Prótzko beginnt mit dem Fischfang, erlegt einen goldenen Karpfen und kann so im Tal eine neue Burg bauen lassen. Sein rätselhafter Gönner soll Rübezahl gewesen sein. Historisch lässt sich freilich der Zusammenhang von Prótzko, der im 12. Jahrhundert gelebt haben soll, und einer ersten Burg in Fischbach nicht belegen.

Rübezahl, auf Polnisch Liczyrzepa genannt, ist bekannt als der launische Herr des Riesengebirges. Die erste schriftliche Sammlung von Geschichten über ihn stammt von Johannes Prätorius aus den Jahren 1662 bis 1665. Rübezahl tritt darin in vielerlei Gestalt auf. Wanderern ist er mal freundlich gewogen, mal spielt er ihnen Streiche. Er hat Macht über das Wetter sowie über die Tiere des Riesengebirges. In den folgenden Jahrhunderten kamen unzählige neue Geschichten hinzu. In denen folgt Rübezahl den Menschen auch ins Tal, mal unsichtbar mal in deren Gestalt. Dabei betritt er nicht nur die Stadt Jelenia Góra, das einstige Hirschberg. Auch kleinere Orte wie Podgórzyn (Giersdorf) und Karpacz (Krummhübel) oder Orte mit Adelsresidenzen wie Staniszów (Stonsdorf) und Łomnica (Lomnitz) spielen eine Rolle.

Ihren Ursprung hat die Sagengestalt wahrscheinlich in den Alltagserzählungen der sogenannten Wallonen. Die romanischsprachigen Siedler aus dem Gebiet des heutigen Belgien kamen im Mittelalter vor allem auf der Suche nach Edelsteinen in das Sudetenland. Als Bergleute verbrachten sie den großen Teil ihres Lebens unter gefährlichsten Bedingungen im Gebirge. Ihnen ist seit 2010 ein eigener Wanderweg gewidmet, der sich teilweise mit dem „Magischen Weg des Berggeistes“ überschneidet.

Der Rübezahl-Wanderweg beginnt an der Touristeninformation in Szklarska Poręba und kann in drei jeweils rund fünfstündigen Teiletappen gemeistert werden. Er entführt zu insgesamt 33 Punkten, sowohl in die tiefergelegenen Gebiete des Riesengebirges, als auch in den schroffen und unwirtlicheren alpinen Teil der faszinierenden Bergwelt. An 13 dieser Orte finden Wanderer einen Findling mit dem Namen der Station und einem Relief. Sie sind Teil eines Geländespiels, das in der Touristeninformation erhältlich ist.

Mit der Rübezahlsage sind einige der Stationen eng verbunden. So wähnten die Einwohner früherer Jahrhunderte am Chybotek, der Zuckerschale, den Eingang in die Unterwelt des Berggeistes. Für die Wallonen soll es ein heiliger Ort gewesen sein. Am Rübezahlgrab zwischen Zuckerschale und der Goldenen Aussicht in Schreiberhau soll er ein grausames Ende gefunden haben. Die 1.497 Meter hohe „Rübezahlkanzel“ soll dem Berggeist als Aussichtspunkt über sein Reich gedient haben. Die Trasse vereint weitere natürliche Sehenswürdigkeiten wie den Wodospad Szklarki (Kochelfall) oder den 1.362 Meter hohen Hausberg von Szklarska Poręba Szrenica (Reifträger). Auf der Strecke befinden sich das private Mineralogische Museum, das Bildungszentrum des Nationalparks Riesengebirge sowie die bis heute aktive Glasbläserei in der „Leśna Huta“ (Waldhütte).

Mehr über die sagenumwobenen Wallonen erfährt man im Freilichtmuseum „Żelazny Tygiel Waloński“ (Eisener Wallonentiegel) in Szklarska Poręba. Besucher können sich dort von Fachkräften in originalgetreuen Gewändern in das Arbeits- und Alltagsleben der Wallonen einführen lassen. Ebenfalls den Wallonen und dem Berggeist gewidmet ist das eher kurzweilig daherkommende Museum „Karkonoskie Tajemnice“ (Geheimnisse des Riesengebirges) in Karpacz. Die multimediale Ausstellung wurde von renommierten Künstlern aus der Region geschaffen. Sie nehmen die Besucher mit auf eine fantasievolle Reise durch die Sagen und Mythen des Riesengebirges und des Hirschberger Tals, die Klang- und Lichtwelten miteinander vereint. Dabei spielen Alchemie, Kräuterwissen sowie technologischer und handwerklicher Fortschritt früherer Jahrhunderte eine große Rolle.

Informationen zum Rübezahl- und Wallonenwanderweg unter www.szklarskaporeba.pl. Die multimediale Ausstellung „Geheimnisse des Riesengebirges“ präsentiert sich unter www.karkonoskietajemnice.pl. Infos über das heutige Schlosshotel in Karpniki unter www.zamekkarpniki.pl

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Festival dell’Arte im Tal der Schlösser http://talderschloesser.de/festival-dellarte-im-tal-der-schloesser/ http://talderschloesser.de/festival-dellarte-im-tal-der-schloesser/#respond Thu, 05 Jul 2018 12:31:46 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2037 Bekannte Künstler sind rund um Jelenia Góra zu Gast Nach einer Pause im vergangenen Jahr findet vom 12. bis 19. August wieder ein „Festival dell’Arte“ rund um Jelenia Góra (Hirschberg) statt. Die schönsten Schlösser im Hirschberger Tal sowie Parks und Kirchen werden zur Kulisse für Konzerte und andere Veranstaltungen. Zudem finden bereits im Juli hochkarätige […]

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Bekannte Künstler sind rund um Jelenia Góra zu Gast

Nach einer Pause im vergangenen Jahr findet vom 12. bis 19. August wieder ein „Festival dell’Arte“ rund um Jelenia Góra (Hirschberg) statt. Die schönsten Schlösser im Hirschberger Tal sowie Parks und Kirchen werden zur Kulisse für Konzerte und andere Veranstaltungen. Zudem finden bereits im Juli hochkarätige Kulturveranstaltungen in der Region statt.
Die Stiftung der Schlösser und Gärten will mit dem Festival dell’Arte an die höfische Tradition des 19. Jahrhunderts anknüpfen. Eröffnet wird es mit einer Vorstellung von Alessandro Bariccos „Novecento“. Das Stück des Teatr Norwida aus Jelenia Góra wird im Schloss Wojanów (Schildau) inszeniert.
Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf musikalischen Darbietungen. Mit Edyta Geppert kommt am 15. August eine Ikone des polnischen Chansons in die Kulturscheune des Park- und Palastensembles in Bukowiec (Buchwald). Der romantische Teepavillon dort wird am darauffolgenden Tag zur stimmungsvollen Kulisse für die „Wolna Grupa Bukowina“, eine Legende der polnischen Poezja Śpiewana, der gesungenen Poesie. Klassische Opernmelodien präsentiert die bekannte ukrainische Sopranistin Olga Pasitschnyk am 14. August im prächtigen Barocksaal vom Fünf-Sterne-Schlosshotel in Pakoszów (Wernersdorf).
Mit Piotr Baron und Hanna Banaszak stehen zwei international anerkannte polnische Jazzgrößen auf der Bühne. Der Saxophonist Baron wird mit seinem Trio bereits am 13. August im Prinzenschloss von Karpniki (Fischbach) aktuelle Stücke präsentieren. Die Sängerin und Dichterin Banaszak wird das offizielle Abschlusskonzert am 18. August in der Kunstscheune von Bukowiec bestreiten. Musikliebhaber können am 19. August aber noch ein Folgekonzert mit der Band „U studni“ in der Konzertmuschel von Cieplice (Bad Warmbrunn) besuchen. Bis auf das Konzert von Edyta Geppert sind alle Veranstaltungen kostenlos.
Der Kultursommer im Hirschberger Tal beginnt bereits vom 6. bis 8. Juli. Dann lädt die Stiftung der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal zu den „Buchwalder Träumereien“ ein. Die dreitägige Veranstaltung will den Geist der „Poezja Śpiewana“ in den Landschaftspark von Bukowiec bringen. Den Auftakt macht Kinga Rataj, Polens erste Vollblut-Fadosängerin, Sie präsentiert klassische Fado-Lieder, angereichert mit Jazz-, Tango- und Flamencoelementen. Für ihre Interpretation des traditionellen portugiesischen Liedguts wurde sie auch im Heimatland des Fados ausgezeichnet. Am folgenden Tag wird die Gruppe „U studni“ in der Kulturscheune auftreten. Den Abschluss machen Andrzej Korycki und Dominika Żukowska. Beide treten seit über zehn Jahren mit einem Duett-Programm auf, das von polnischen Shanties bis hin zu Liedern des Balkanrockers Goran Bregović reicht.
Vom 20. bis 22. Juli findet in Jelenia Góra das Internationale Festival des Straßentheaters statt. Mit einer bunten Mischung aus Akrobatik, Performance und Puppentheater begeistert die Veranstaltung seit über 35 Jahren die Besucher auf dem historischen Altstadtmarkt. Als Gäste haben sich in diesem Jahr unter anderem die deutsche Objekt- und Maskentheatergruppe PasParTout und das Theater Irrwisch aus Österreich angesagt. PasParTout wird mit der Show RaTaTa nach Hirschberg kommen. Darin erobert eine Rattengang mit schräger Blasmusik und Gageinlagen die Herzen der Zuschauer. Mit den „Gatschpletzen“ präsentieren die Männer vom Theater Irrwisch eine akrobatisch-poetische Straßentheaterinszenierung im Landstreicherlook.
Das Hirschberger Tal, eine der schlösserreichsten Regionen Europas, liegt etwa eine Autostunde von Görlitz im Südwesten Polens.

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Ukrainisch genießen in Fischbach http://talderschloesser.de/ukrainisch-geniessen-in-fischbach/ http://talderschloesser.de/ukrainisch-geniessen-in-fischbach/#respond Thu, 05 Jul 2018 12:24:19 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2035 Das Schlosshotel Zamek Karpniki (Fischbach) lädt am 6. Juli zu einer musikalisch-kulinarischen Reise in die Ukraine ein. Zum Konzertabend „Lwowskie Melodie“ (Lemberger Melodien) wird das Ensemble „Lviv Melody“ erwartet. Es besteht aus drei Bandura-Spielerinnen. Die Bandura, das ukrainische Nationalinstrument, ist eine Mischung aus Zither und Laute. Erstmal im 15. Jahrhundert erwähnt, wird sie bis heute […]

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Das Schlosshotel Zamek Karpniki (Fischbach) lädt am 6. Juli zu einer musikalisch-kulinarischen Reise in die Ukraine ein. Zum Konzertabend „Lwowskie Melodie“ (Lemberger Melodien) wird das Ensemble „Lviv Melody“ erwartet. Es besteht aus drei Bandura-Spielerinnen. Die Bandura, das ukrainische Nationalinstrument, ist eine Mischung aus Zither und Laute. Erstmal im 15. Jahrhundert erwähnt, wird sie bis heute vorrangig für die klassische ukrainische Volksmusik genutzt. Lviv Melody bringt aber nicht nur heimatliche Weisen professionell auf die Bühne. Das Ensemble beweist mit international bekannten Liedern wie Astor Piazzollas „Por una cabeza“ oder „Personal Jesus“ von Depeche Mode, dass die Lautenzither vielseitig einsetzbar ist. Anlässlich des Konzertabends hat Küchenchef Łukasz Rogulski ein ukrainisches Menü vorbereitet. Als Vorspeise wird es ein Tatar aus eingelegten Gurken mit Salo geben. Der in Gewürzen gereifte fette Speck gilt als das „weiße Gold“ der Ukraine. Nach einer traditionellen Soljanka gibt es dann als Hauptgang Wareniki, nach einem authentischen Rezept hergestellte Teigtaschen aus der Feder des Chefkochs. Gäste können einen Tisch im Feinschmeckerrestaurant vor oder nach dem Konzert reservieren. Das luxuriöse Schlosshotel bietet seinen Gästen anlässlich der Veranstaltung zudem ein spezielles Arrangement mit einer Übernachtung, Wellness und Konzertbesuch. www.zamekkarpniki.pl

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Auf Karpfenfang am Preußenschloss http://talderschloesser.de/auf-karpfenfang-am-preussenschloss/ http://talderschloesser.de/auf-karpfenfang-am-preussenschloss/#respond Thu, 19 Apr 2018 08:02:46 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1927 Angeln und Wandern an den Fischbacher Teichen Seinen Namen hat das beschauliche Fischbach (Karpniki) nicht ohne Grund. Bis heute sind die jahrhundertealten Fischteiche das bestimmende Element des kleinen Ortes am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie). Zu ihnen gehören auch die beiden Teiche im historischen Landschaftspark von Schloss Fischbach. Hotelgäste können sich dort beim Angeln […]

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Angeln und Wandern an den Fischbacher Teichen

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Seinen Namen hat das beschauliche Fischbach (Karpniki) nicht ohne Grund. Bis heute sind die jahrhundertealten Fischteiche das bestimmende Element des kleinen Ortes am Fuße des Landeshuter Kamms (Rudawy Janowickie). Zu ihnen gehören auch die beiden Teiche im historischen Landschaftspark von Schloss Fischbach. Hotelgäste können sich dort beim Angeln entspannen. Die Teichlandschaft lädt zudem zu ausgedehnten Spaziergängen ein.


Einst waren die Karpfen aus den Fischbacher Teichen allein dem ortsansässigen Adel und seinen Gästen vorbehalten. Zu ihm zählte auch Prinz Wilhelm von Preußen, der Schloss und Park im heutigen Karpniki 1822 als Sommerresidenz erwarb. Bis heute sind die 17 erhaltenen Gewässer das bestimmende landschaftliche Element westlich von Schloss und Dorf. Mit ihren ruhigen Spiegeln und den naturbelassenen Uferzonen verleihen sie der Landschaft einen idyllischen Charakter.


Die ersten der einst 22 Teiche entstanden bereits im 15. Jahrhundert, als Schloss und Ort der wichtigen niederschlesischen Adelsfamilie Schaffgotsch gehörten. Die meisten wurden später von den Zisterziensern aus dem rund 30 Kilometer entfernten Kloster in Krzeszów (Grüssau) angelegt. Der für seine Fischzucht bekannte Orden hatte den Ort in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts übernommen.


Die Wiederherstellung der beiden zum Schloss gehörenden Teiche war für Jacek Masior eine Herzensangelegenheit. Der Unternehmer mit einem Faible für antike Möbel erweckte das gesamte Anwesen von 2010 bis 2014 aus einem Dornröschenschlaf. Im Zuge der Arbeiten ist auch der Landschaftspark neu entstanden. Die beiden Teiche wurden komplett aufgefrischt, die Uferzonen weitestgehend nach historischem Vorbild gestaltet.


Im direkt an der Schlosszufahrt gelegenen Teich wurden wieder verschiedene Fischarten angesiedelt. Zu ihnen zählen neben dem Karpfen der Flussbarsch, die Schleie, die Karausche und die Plötze. Gäste des Luxushotels Zamek Karpniki können sich nach Anmeldung entspannt ans Ufer setzen und ihre Angel auswerfen. Das Hotel verleiht den Gästen auch eine Angelausrüstung.


Die ganze Schönheit der einst von Menschenhand geschaffenen Landschaft können Besucher bei einer Wanderung zu den benachbarten Schlössern im Hirschberger Tal erleben. Bis zum Schloss- und Parkensemble in Bukowiec (Buchwald) sind es nur vier, bis zu den benachbart gelegenen Schlössern von Łomnica (Lomnitz) und Wojanów (Schildau) etwa sechs Kilometer. Die von Wäldchen und Bächen durchzogene hügelige Landschaft bietet zahlreiche kleinere und größere Wanderwege für Spaziergänger und Radfahrer. Der bekannteste ist der rund sechs Kilometer lange „Königsweg“. Er führt zunächst durch die Teichlandschaft und dann weiter durch die malerische Landschaft des Hirschberger Tals nach Mysłakowice (Zillerthal-Erdmannsdorf). Der Feldweg war für den preußischen König Friedrich Wilhelm III. die schnellste Verbindung, um von seiner dortigen Sommerresidenz zum Schloss seines Bruders in Fischbach zu gelangen.


Einige der Teiche befinden sich heute in Privatbesitz und dienen immer noch der Fischzucht. Die eine Fläche von rund 210 Hektar einnehmenden Fischteiche haben sich in vielen Bereichen zu einem äußerst wertvollen Biotop entwickelt. Sie dienen nicht nur zahlreichen Wasservogelarten als Nistplatz, sondern sind auch ein Rückzugsgebiet für so seltene und empfindliche Arten wie den Grauspecht oder den Wachtelkönig.

Schloss Fischbach liegt eine gute Autostunde von Görlitz entfernt.

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Französisches Dinner Good France 2018 http://talderschloesser.de/franzoesisches-dinner-good-france-2018/ http://talderschloesser.de/franzoesisches-dinner-good-france-2018/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:57:10 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1916   Französische Kochkunst vom feinsten präsentiert Küchenchef Łukasz Rogulski am 21. März auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Luxushotel im Hirschberger Tal nimmt damit an der weltweiten Aktion „Goût de France“ teil. Damit feiern über 2.000 Küchenchefs auf fünf Kontinenten mit über 2.000 Menüs die französische Küche. Rogulski hat sich für ein Vier-Gänge-Menü entschieden, dass sich sehen […]

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Französische Kochkunst vom feinsten präsentiert Küchenchef Łukasz Rogulski am 21. März auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Luxushotel im Hirschberger Tal nimmt damit an der weltweiten Aktion „Goût de France“ teil. Damit feiern über 2.000 Küchenchefs auf fünf Kontinenten mit über 2.000 Menüs die französische Küche.

Rogulski hat sich für ein Vier-Gänge-Menü entschieden, dass sich sehen lassen kann. Neben Froschschenkeln und Lamm im Blätterteig wird eine Crème brûlée mit Ziegenkäse und Demerara-Zucker serviert. Perfekt ausgewählte französische Weine runden das Menü ab. Das Diner will nicht nur Hommage an die französische Küche sein mit ihrem Spannungsfeld zwischen Innovation und klassischen bodenständigen Rezepturen. Das Hotel möchte die Veranstaltung auch nutzen, um gemeinsam mit seinen Gästen den Frühlingsbeginn gebührend zu feiern.
Der Preis für das Menü beträgt 180 Złoty (ca. 44 Euro) pro Personen, Weine inklusive. Um Tischvorbestellung bis zum 17. März wird gebeten.

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Valentinstag im Tal der Schlösser http://talderschloesser.de/valentinstag-im-tal-der-schloesser/ http://talderschloesser.de/valentinstag-im-tal-der-schloesser/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:25:48 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1904 Die Schlösser im Hirschberger Tal bilden romantische Kulissen für Verliebte. Rund um dem Valentinstag locken sie mit Candlelight-Diner, Wohlfühl-Arrangements und passender Livemusik in die Region rund um Jelenia Góra (Hirschberg). Energie, Improvisation und Exotik verspricht das Valentinskonzert am 10. Februar auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Trio der Nachwuchssängerin Karolina Lipska präsentiert ab 18 Uhr jazzige […]

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Die Schlösser im Hirschberger Tal bilden romantische Kulissen für Verliebte. Rund um dem Valentinstag locken sie mit Candlelight-Diner, Wohlfühl-Arrangements und passender Livemusik in die Region rund um Jelenia Góra (Hirschberg).
Energie, Improvisation und Exotik verspricht das Valentinskonzert am 10. Februar auf Schloss Karpniki (Fischbach). Das Trio der Nachwuchssängerin Karolina Lipska präsentiert ab 18 Uhr jazzige Songs aus aller Welt. Passend dazu wartet auf Besucher ein zweitägiges Aufenthaltspaket mit Konzerteintritt und Wellnessangebot. Gäste von außerhalb können einen Tisch zum Essen buchen und anschließend das Konzert erleben.

Sehnsuchtsvolle Klänge erwarten Verliebte am 17. Februar im barocken Ballsaal von Schloss Staniszów (Stonsdorf). Kinga Rataj, Polens erste Vollblut-Fadosängerin, präsentiert klassische Fado-Lieder angereichert mit Jazz-, Tango- und Flamencoelementen. Für ihre Interpretation des traditionellen portugiesischen Liedguts wurde sie auch im Heimatland des Fados ausgezeichnet. Rund um das Konzert bietet das Schlosshotel ein romantisches Valentinsarrangement mit SPA-Genuss, Konzerteintritt und dem passenden iberischen Abendmenü.

Mit viel „Pasión“ will auch das Fünf-Sterne-Hotel Schloss Wernersdorf in Pakoszów Verliebte am 11. Februar verwöhnen. Im Rahmen des Valentinskonzerts präsentiert das Ensemble „A Quattro“ Melodien von Carlos Gardél über Astor Piazzolli bis George Gershwin. Das Quintett setzt sich aus namhaften Musikern der Hirschberger Philharmonie zusammen. Um vorherige Reservierung wird gebeten. Passend zum Konzert bietet das mehrfach ausgezeichnete Restaurant ein romantisches Menü. Valentinsbesucher können den Konzertbesuch auch mit einem dreitägigen Romantik-Arrangement kombinieren.

Das Schloss in Łomnica (Lomnitz) lädt am 10. Februar zum Tanzabend ein. Verliebte können den Abend auf dem Parkett verbringen und dazu aphrodisierende Speisen genießen. Auf sie wartet zudem ein Wochenend-Paket mit Rosenbouquet, Drei-Gang-Menü und einer Flasche Sekt zur Begrüßung.

Ganz im Sinne Franz Léhars heißt es am 13. Februar in der Philharmonie von Jelenia Góra „Usta milczą – Lippen schweigen“. Sein berühmtes Duett aus der „Lustigen Witwe“ sowie andere große Liebeslieder der Operetten- und Opernwelt präsentieren die Sopranistin Joanna Horodko und der Tenor Tomasz Janczak beim offiziellen Valentinskonzert des Musikspielhauses.

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Kreativ im Schnee http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/ http://talderschloesser.de/kreativ-im-schnee/#respond Fri, 09 Feb 2018 16:21:57 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1908 Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader […]

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Besucher des Hirschberger Tals können am 16. und 17. Februar im nahegelegenen Wintersportzentrum Szklarska Poręba (Schreiberhau) Schneebildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Die Besten ihres Faches treffen sich dort zu den polnischen Meisterschaften. Während sich die Amateure am 17. Februar an Schneeblöcken mit anderthalb Metern Kantenlänge abarbeiten können, werden die Profis ihre doppelt so großen Quader an beiden Tagen in fantasievolle Kunstwerke verwandeln. Um den ersten Preis des Dritten Polnischen Radioprogrammes „Trójka“ wetteifern vier Teams. Sie vereinen Studierende, Absolventen und Professoren der namhaftesten Kunsthochschulen des Landes. Die fertigen Frostkunstwerke werden auf dem plac 1 Maja effektvoll mit LED-Leuchten in Szene gesetzt. Rund um den Wettbewerb findet ein Fest mit kulturellem Rahmenprogramm und kulinarischen Leckerbissen statt.

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Schlosshotel in Fischbach expandiert http://talderschloesser.de/schlosshotel-in-fischbach-expandiert/ http://talderschloesser.de/schlosshotel-in-fischbach-expandiert/#respond Wed, 25 Oct 2017 13:02:39 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1828 Ausbau des SPA-Bereichs und neues Hotel in ehemaliger Schule Drei Jahre nach der Eröffnung des jüngsten Schlosshotels im Hirschberger Tal zieht Hoteldirektor Wojciech Masior eine positive Bilanz. Zamek Karpniki und sein Restaurant erfreuten sich steigender Beliebtheit. Masior kündigte die Erweiterung des SPA-Bereichs sowie den Bau eines neuen Hotels in Karpniki (Fischbach) an. Das romantische Wasserschloss […]

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Ausbau des SPA-Bereichs und neues Hotel in ehemaliger Schule

Drei Jahre nach der Eröffnung des jüngsten Schlosshotels im Hirschberger Tal zieht Hoteldirektor Wojciech Masior eine positive Bilanz. Zamek Karpniki und sein Restaurant erfreuten sich steigender Beliebtheit. Masior kündigte die Erweiterung des SPA-Bereichs sowie den Bau eines neuen Hotels in Karpniki (Fischbach) an. Das romantische Wasserschloss gehörte einst dem Prinzen Wilhelm, einem Bruder des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III., und dessen Frau Marianne.

Seit der Eröffnung Ende 2014 verzeichne man eine wachsende Zahl von Gästen, so Masior. Für die Zeit um Weihnachten und Silvester seien die 20 Zimmer und Appartements schon lange ausgebucht. Eine bessere Auslastung in der Nebensaison erhofft sich Masior durch die Erweiterung des SPA-Bereichs um einen Innen- und Außenpool. Der Bau soll im kommenden Frühjahr beginnen und mit dem schlosseigenen Thermalwasser gespeist werden. Der Hotelchef kündigte zudem den Bau eines neuen Hotels in dem Ferienort an. Noch in diesem Jahr sollen die Umbau- und Sanierungsarbeiten in einem ehemaligen Schulgebäude beginnen. Dort sollen bis Ende 2018 insgesamt 20 Studios mit Küchenzeile entstehen.

Gästen bewerten das Wasserschloss mit Traumnoten. Masior führt das nicht nur auf die besondere Atmosphäre des Hauses zurück, sondern auch auf das Personal. Ein gut motiviertes Team sieht er als Schlüssel zum Erfolg. Das betreffe auch das Team um Küchenchef Łukasz Rogulski. Er verkörpere einen modernen Stil, greife dabei auf polnische Traditionen zurück und nehme Einflüsse aus anderen Teilen Europas mit auf. Sehr beliebt sei das Hotel auch als Hochzeits-Location.

Das vom bekannten preußischen Baumeister Friedrich-August Stüler im neogotischen Stil gestaltete Schloss in Fischbach war im 19. Jahrhundert ein beliebter Treffpunkt des europäischen Hochadels. Die in der Nachkriegszeit verfallene Anlage im Riesengebirgs-Vorland wurde aufwändig saniert und versprüht heute wieder den Charme vergangener Zeiten. Bei Bohrungen stieß man tief unter der Erde auf heißes Thermalwasser, das nicht nur im SPA genutzt wird, sondern die vierflügelige Anlage auch umweltfreundlich heizt.
Informationen zum Schlosshotel unter www.schlossfischbach.de


Schloss Fischbach: Das Interview im Wortlaut:

Frage: Zamek wurde Ende 2014 als jüngstes Schlosshotel im Hirschberger Tal eröffnet. Wie zufrieden sind Sie mit der Auslastung des Hotels und des Restaurants?

Masior: Wir haben von Jahr zu Jahr mehr Gäste und das freut uns sehr. Ein Problem sehen wir darin, dass in der Nebensaison die Auslastung noch vergleichsweise gering ist. Um das zu ändern, planen wir eine Erweiterung des SPA-Bereichs um einen Innen- und Außenpool, die beide mit unserem eigenen Thermalwasser gespeist werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2018 beginnen und etwa anderthalb Jahre dauern.

Frage: Weihnachten und Silvester rücken näher. Haben Sie in dieser Zeit noch freie Zimmer und was bieten Sie Ihren Gästen an?

Masior: Bereits jetzt sind alle Zimmer für Weihnachten und Silvester ausgebucht. Viele Gäste haben bereits für das nächste Jahr reserviert. Wir bieten ihnen an den Festtagen eine warme, heimelige Atmosphäre, unser Küchenchef sorgt für eine traditionelle und exquisite Weihnachtsküche und zu Silvester bereiten wir neben unserem berühmten Feuerwerk weitere Überraschungen für die Gäste vor.

Frage: Wer sind Ihre Gäste? Kommen diese überwiegend aus Deutschland oder aus Polen?

Masior: Deutsche und polnische Gäste überwiegen, aber wir hatten auch schon Besucher aus Amerika, Asien und sogar aus Australien.

Frage: Historische Schlösser werden gerne für Traumhochzeiten genutzt. Wie beliebt ist Schloss Karpniki bei Heiratswilligen?

Masior: Wir organisieren viele Hochzeiten. Oft wird für diese Anlässe das Schloss exklusiv vermietet, was eine intime Atmosphäre und den Spaß für die Gäste garantiert.

Frage: In Buchungsportalen erhalten Sie regelmäßig Traumnoten von den Gästen. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Masior: Die Gäste schätzen die besondere Atmosphäre des Ortes. Die wird zum einen geprägt durch die historischen Mauern, zum anderen durch unser Personal. Der Schlüssel unseres Erfolgs ist ein gut motiviertes Team.

Frage: Sehr gelobt wird auch Ihr Restaurant. Welche Linie verfolgen Sie dort?

Masior: Ich bin sehr glücklich über unser Personal. Das betrifft auch das Team des Restaurants und der Küche um unseren Chefkoch Łukasz Rogulski. Er ist von Anfang an dabei und ich vertraue ihm sehr. Ich gebe ihm so viel Autonomie und Eigeninitiative wie möglich und er kann seine Vorstellungen verwirklichen. Er hat einen modernen Stil, greift dabei aber auch auf polnische Traditionen zurück und nimmt Einflüsse aus anderen Teilen Europas mit auf.

Frage: Karpniki hat derzeit nur 20 Zimmer und Suiten. Wie sieht es mit Plänen zur Erweiterung der Anlage aus?

Masior: In der unmittelbaren Umgebung des Schlosses wird sich nichts ändern. Aber unser Unternehmen hat vor einem Jahr das ehemalige Schulgebäude in Karpniki gekauft, das früher einmal ein Gästehaus war. Wir haben jetzt die Mittel für die energetische Sanierung des Hauses und die Anbindung an unsere Thermalwasseranlage und werden noch in diesem Jahr mit dem Umbau zu einem Hotel beginnen. Dort sollen bis Ende 2018 etwas 20 Studios mit Küchenzeile entstehen.

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Märkte und Konzerte im Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/maerkte-und-konzerte-im-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/maerkte-und-konzerte-im-hirschberger-tal/#respond Wed, 22 Mar 2017 15:57:40 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1779 Zahlreiche Aktivitäten rund um das Osterfest Mit kulturellen Programmen und besonderen Arrangements locken die Schlosshotels bei Jelenia Góra (Hirschberg) ihre Gäste während der Osterfeiertage Mitte April. Bereits Anfang des Monats lädt man in Łomnica (Lomnitz) zum Ostermarkt ein. Die Ostersaison im Hirschberger Tal wird mit einem traditionellen Markt am 1. und 2. April auf Gut […]

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Schloss_u_Park_LomnitzK_Foto_SchlossZahlreiche Aktivitäten rund um das Osterfest
Mit kulturellen Programmen und besonderen Arrangements locken die Schlosshotels bei Jelenia Góra (Hirschberg) ihre Gäste während der Osterfeiertage Mitte April. Bereits Anfang des Monats lädt man in Łomnica (Lomnitz) zum Ostermarkt ein.
Die Ostersaison im Hirschberger Tal wird mit einem traditionellen Markt am 1. und 2. April auf Gut und Schloss (Lomnitz) eingeläutet. Von 11 bis 17 Uhr können Besucher in die dekorative und kulinarische Fülle polnischer und niederschlesischer Ostertraditionen eintauchen. Die passende Kulisse für die kunstvoll hergestellten Ostereier, die traditionellen Osterpalmen sowie österliches Kunsthandwerk bieten die barocken Formen des Gutshofes und des Hauptschlosses. In dessen restaurierten Sälen können Interessierte traditionelle und moderne Ostertische bewundern. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Mitmachaktionen sowie Livemusik von Jazz- und Folkbands.
Die Stiftung Forum Staniszów lädt am 14. April zum großen Passionskonzert ins Schlosshotel Stonsdorf ein. Um 18 Uhr treffen im Ballsaal des Barockschlosses Sacrum und Profanum, also Heiliges und Weltliches, aufeinander. Sopranistin Marzena Lubaszka wird zunächst Kunstlieder von Franz Schubert, Alma Mahler-Werfel, Karol Szymanowski und anderen bedeutenden Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts interpretieren. Im Anschluss folgen geistliche Lieder und Passions-Arien aus der Feder Johann Sebastian Bachs. Begleitet wird die Absolventin der Musikakademie Wrocław (Breslau) von Mariusz Klimsiak am Flügel, einem vielfach ausgezeichneten Absolventen der Musikakademie Bydgoszcz (Bromberg). Kulturinteressierte können den Konzertbesuch mit einem Gourmetaufenthalt im Schlosshotel kombinieren. Das Paket beinhaltet drei Übernachtungen mit einem Enten-Menü sowie einem Feinschmeckermenü bei Kerzenlicht.
Ein Passionskonzert erwartet Kulturtouristen am 14. April ab 20.30 Uhr auch in der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg). Das Ensemble der Riesengebirgsphilharmonie wird gemeinsam mit den Chören der Polytechnischen Hochschulen von Gliwice (Gleiwitz) und Wrocław das Stabat Mater des böhmischen Komponisten Antonín Dvořák zur Aufführung bringen. Als Kulisse dient die barocke Kreuzkirche, ein imposantes Gotteshaus mit wertvollen Fresken in Kirchenschiff und Kuppel sowie einem eindrucksvollen Ensemble aus Hauptaltar und Orgelprospekt. Ein Konzert im Rahmen der Reihe „Concerti Pasquali“ findet am Ostersonntag, dem 16. April, ab 18 Uhr im Barocksaal von Schloss Pakoszów (Wernersdorf) statt. Weitere Konzerte der von der Stiftung Tal der Schlösser und Gärten organisierten Reihe finden am 15. und 17. April in den Schlössern von Karpniki (Fischbach) und Wojanów (Schildau) statt. Eine Woche nach Ostern veranstaltet Schloss Lomnitz seinen Frühjahrsmarkt. Wer dekorative Ideen, Werkzeug oder Pflanzen für seinen Garten sucht, kann dort am 21. und 22. April fündig werden. Dazu gibt es an beiden Tagen heiße Rhythmen von einer Latinoband.
Informationen zu Schloss Lomnitz unter www.schloss-lomnitz.pl, zu Schloss Stonsdorf unter www.schlossstonsdorf.de und zu Schloss Wernersdorf unter www.schlosshotel-wernersdorf.de

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Gänsewochen im Tal der Schlösser http://talderschloesser.de/gaensewochen-im-tal-der-schloesser/ http://talderschloesser.de/gaensewochen-im-tal-der-schloesser/#respond Wed, 28 Oct 2015 21:38:15 +0000 http://talderschloesser.de/?p=1640 Fünf Schlosshotels bieten kulinarische Vielfalt  Die Martinsgans erfreut sich in Polen wachsender Beliebtheit. Im Hirschberger Tal rund um Jelenia Góra laden im November gleich fünf Schlosshotels zu „Polnischen Gänsewochen“ ein. Kulinarische Vielfalt wird dabei großgeschrieben. Das Angebot der Speisen reicht von traditionell bis experimentell. „Unsere Gänsegerichte kamen bei den Gästen im vergangenen Herbst sehr gut […]

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Fünf Schlosshotels bieten kulinarische Vielfalt 
Die Martinsgans erfreut sich in Polen wachsender Beliebtheit. Im Hirschberger Tal rund um Jelenia Góra laden im November gleich fünf Schlosshotels zu „Polnischen Gänsewochen“ ein. Kulinarische Vielfalt wird dabei großgeschrieben. Das Angebot der Speisen reicht von traditionell bis experimentell.
neuLOMNITZ53ce7e3e03772.jpg„Unsere Gänsegerichte kamen bei den Gästen im vergangenen Herbst sehr gut an“, schwärmt Wacław Dzida, Hotelier auf Schloss Stonsdorf. Speisen mit Gänsefleisch zu St. Martin haben in Staniszów, wie die Heimat des berühmten Kräuterlikörs heute heißt, schon eine längere Tradition. Auch auf Schloss Lomnitz sind Gänsemenüs rund um den 11. November eine Selbstverständlichkeit. „Es ist einfach schön, den Menschen hier im Tal und unseren Gästen diese in Polen lange verschüttete Tradition wieder näher zu bringen“, erklärt Schlossbesitzerin Elisabeth von Küster.
Bei den gemeinsamen Gänsewochen zeigt sich die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Schlosshotels. „Jedes Haus im Tal ist auf seine ganz eigene Art und Weise einzigartig“, weiß Krzysztof Korzeń, Geschäftsführer der Stiftung Tal der Schlösser und Gärten. Diese Einzigartigkeit spiegelt sich auch in den Küchen der Hotels wider. „Ob rustikal ländlich, nach französischem Vorbild, oder als polnische Küche modern interpretiert – wer um den Martinstag das Hirschberger Tal besucht, kann ganz unterschiedliche Gaumenfreuden erleben“, erklärt Korzeń weiter.
Das Palasthotel in Pakoszów (Wernersdorf) verbindet barocke Pracht mit zeitgenössischem Design. Feinschmecker erwartet dort im November beispielsweise zarte Gänsebrust an Rote-Bete-Risotto mit Rosenkohl sowie gebackener Birne mit Moosbeerenfüllung. Die Qualität der Wernersdorfer Küche ist im ganzen Tal bekannt. Kein Wunder, schließlich brachte die aus dem Saarland stammende Besitzer-Familie Hartmann Sternekoch Jörg Glauben aus ihrer Heimat als Aufbauhelfer mit.
Gaumenfreuden verspricht auch das Restaurant auf Schloss Stonsdorf. Als Vorspeisen werden eine Gänsebouillon und eine in Gänseschmalz gebackene Pastete mit marinierten Pilzen und Gurken serviert. Im Hauptgang wartet eine Gänsebrust sous-vide an Rotkohlmousse, Kohlroulädchen mit Pilzfüllung, gedämpften Mohrrüben und polnischen Pyzy-Klößen mit Speck. Zum Verdauungsspaziergang lädt der verwunschen anmutende Landschaftspark ein.
Erstmals dabei ist in diesem Jahr das Wasserschloss in Karpniki (Fischbach). Im ehemaligen Schloss des Prinzen Wilhelm von Preußen eröffnete Ende 2014 das jüngste Luxushotel des Tals. Vom 11. bis 30. November verwöhnt der Küchenchef seine Gäste mit einem dreigängigen Gänsemenü. Auf der Speisekarte des eleganten Restaurants stehen beispielsweise marinierte Gans an Apfel-Pflaumen-Chutney oder Gänseconfit mit geschmortem Apfel und Moosbere.
Eine angenehme Mischung aus Adelstradition und Landhausatmosphäre erwartet Gäste des Schlosses Lomnitz. Das Restaurant im Witwenschlösschen verzaubert seine Gäste mit traditionellen Speisen wie Gänsebrust mit Äpfeln, Rotkohl und schlesischen Mohnklößen oder Gänseleberparfait an mit Wodka aromatisiertem Apfelmus, oder Gänsebrust in Moosbeerensoße mit Rote-Bete-Carpaccio und Maispolenta.
Edel kommt das Menü im benachbarten Wojanów (Schildau) daher, wo man vom Restaurant den Ausblick auf die Spitze der Schneekoppe genießen kann. Als Entrée gibt es Foie Gras mit gegrilltem Apfel, Feige und Himbeerkaviar, anschließend ein Consommée von Steinpilzen mit Gänsefleischklößchen, zum Hauptgang Gänsebrust sous-vide mit Pfefferkuchensauce, Rotkohlpüree sowie mit weißem Trüffel aromatisierte Maronen.
Gabriela Duma, Marketingdirektorin in Wojanów, lobt den guten Geschmack der polnischen Gänse. „Die Mehrzahl wird auch heute noch wie zu Omas Zeiten im Freien gehalten“, erklärt sie. Polen ist Europas größter Lieferant für Gänsefleischprodukte. Über 90 Prozent der dort hergestellten Waren landen auf deutschen Tischen, gerade einmal fünf Prozent verbleiben im Land. Traditionelles Zentrum der Gänsehaltung ist die Woiwodschaft Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern) im Norden der Republik.
In Niederschlesien sind beispielsweise die Einwohner des unweit von Zgorzelec gelegenen Dörfchens Spytków (Wanscha) auf Gänsezucht spezialisiert. Eine örtliche Spezialität hat es sogar auf die Liste geschützten Traditionsgerichte des polnischen Landwirtschaftsministeriums geschafft. Das Rezept für die gefüllten Gänse haben die heutigen Einwohner von ihren aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten stammenden Großeltern. Dabei werden Mohneierkuchen mit einer Fleisch- und Kräuterfarce gerollt, in eine Gans gestopft und alles anschließend für mehrere Stunden im Ofen knusprig gebacken.
Am St. Martinstag, dem 11. November, wird in Polen auch der Tag der Unabhängigkeit gefeiert. Nach über 120-jähriger Fremdherrschaft wurde 1918 erstmals wieder ein eigenständiger polnischer Staat gegründet. Rund um diesen Feiertag bieten die Schlosshotels im Hirschberger Tal spezielle Aktionspakete an.

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