Presse – Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten http://talderschloesser.de Thu, 27 Sep 2018 08:33:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Drei Jahrhunderte Leben auf Schloss Lomnitz http://talderschloesser.de/drei-jahrhunderte-leben-auf-schloss-lomnitz/ http://talderschloesser.de/drei-jahrhunderte-leben-auf-schloss-lomnitz/#respond Thu, 27 Sep 2018 08:30:52 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2059 Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) eröffnet 2019 eine multimediale Ausstellung zu drei Jahrhunderten Leben auf Schloss und Gut. Hier der Teaser!  

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Auf Schloss Łomnica (Lomnitz) eröffnet 2019 eine multimediale Ausstellung zu drei Jahrhunderten Leben auf Schloss und Gut. Hier der Teaser!

 

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Auf Rübezahls Spuren rund um das Hirschberger Tal http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/ http://talderschloesser.de/auf-ruebezahls-spuren-rund-um-das-hirschberger-tal/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:45:22 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2053 Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. […]

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Auf den Babie Lato, den Altweibersommer, sind die Polen stolz. Die bunten oft noch naturbelassenen Wälder bieten dann eine einzigartige Kulisse für Wanderungen. Eine perfekte Zeit, um sich im Nationalpark Riesengebirge auf Rübezahls Spuren zu begeben. Der „Magische Weg des Berggeistes“ führt rund um Szklarska Poręba (Schreiberhau) zu mystisch wirkenden Orten in Riesen- und Isergebirge. Dem Herrn der Berge begegnet man nicht nur auf den Gipfeln, sondern auch unten im Hirschberger Tal.

Eine ganz besondere Geschichte verbindet Rübezahl mit Fischbach, dem heutigen Karpniki. Der Berggeist soll dort dem Ritter Prótzko die Gründung einer neuen Residenz ermöglicht haben. Der Raubritter pflegte einst einen Kaufmann. Als er später von seiner Burg Falkenstein vertrieben wird, trifft er jenen geheimnisvollen Alten als verarmten Fischer wieder. Auch Prótzko beginnt mit dem Fischfang, erlegt einen goldenen Karpfen und kann so im Tal eine neue Burg bauen lassen. Sein rätselhafter Gönner soll Rübezahl gewesen sein. Historisch lässt sich freilich der Zusammenhang von Prótzko, der im 12. Jahrhundert gelebt haben soll, und einer ersten Burg in Fischbach nicht belegen.

Rübezahl, auf Polnisch Liczyrzepa genannt, ist bekannt als der launische Herr des Riesengebirges. Die erste schriftliche Sammlung von Geschichten über ihn stammt von Johannes Prätorius aus den Jahren 1662 bis 1665. Rübezahl tritt darin in vielerlei Gestalt auf. Wanderern ist er mal freundlich gewogen, mal spielt er ihnen Streiche. Er hat Macht über das Wetter sowie über die Tiere des Riesengebirges. In den folgenden Jahrhunderten kamen unzählige neue Geschichten hinzu. In denen folgt Rübezahl den Menschen auch ins Tal, mal unsichtbar mal in deren Gestalt. Dabei betritt er nicht nur die Stadt Jelenia Góra, das einstige Hirschberg. Auch kleinere Orte wie Podgórzyn (Giersdorf) und Karpacz (Krummhübel) oder Orte mit Adelsresidenzen wie Staniszów (Stonsdorf) und Łomnica (Lomnitz) spielen eine Rolle.

Ihren Ursprung hat die Sagengestalt wahrscheinlich in den Alltagserzählungen der sogenannten Wallonen. Die romanischsprachigen Siedler aus dem Gebiet des heutigen Belgien kamen im Mittelalter vor allem auf der Suche nach Edelsteinen in das Sudetenland. Als Bergleute verbrachten sie den großen Teil ihres Lebens unter gefährlichsten Bedingungen im Gebirge. Ihnen ist seit 2010 ein eigener Wanderweg gewidmet, der sich teilweise mit dem „Magischen Weg des Berggeistes“ überschneidet.

Der Rübezahl-Wanderweg beginnt an der Touristeninformation in Szklarska Poręba und kann in drei jeweils rund fünfstündigen Teiletappen gemeistert werden. Er entführt zu insgesamt 33 Punkten, sowohl in die tiefergelegenen Gebiete des Riesengebirges, als auch in den schroffen und unwirtlicheren alpinen Teil der faszinierenden Bergwelt. An 13 dieser Orte finden Wanderer einen Findling mit dem Namen der Station und einem Relief. Sie sind Teil eines Geländespiels, das in der Touristeninformation erhältlich ist.

Mit der Rübezahlsage sind einige der Stationen eng verbunden. So wähnten die Einwohner früherer Jahrhunderte am Chybotek, der Zuckerschale, den Eingang in die Unterwelt des Berggeistes. Für die Wallonen soll es ein heiliger Ort gewesen sein. Am Rübezahlgrab zwischen Zuckerschale und der Goldenen Aussicht in Schreiberhau soll er ein grausames Ende gefunden haben. Die 1.497 Meter hohe „Rübezahlkanzel“ soll dem Berggeist als Aussichtspunkt über sein Reich gedient haben. Die Trasse vereint weitere natürliche Sehenswürdigkeiten wie den Wodospad Szklarki (Kochelfall) oder den 1.362 Meter hohen Hausberg von Szklarska Poręba Szrenica (Reifträger). Auf der Strecke befinden sich das private Mineralogische Museum, das Bildungszentrum des Nationalparks Riesengebirge sowie die bis heute aktive Glasbläserei in der „Leśna Huta“ (Waldhütte).

Mehr über die sagenumwobenen Wallonen erfährt man im Freilichtmuseum „Żelazny Tygiel Waloński“ (Eisener Wallonentiegel) in Szklarska Poręba. Besucher können sich dort von Fachkräften in originalgetreuen Gewändern in das Arbeits- und Alltagsleben der Wallonen einführen lassen. Ebenfalls den Wallonen und dem Berggeist gewidmet ist das eher kurzweilig daherkommende Museum „Karkonoskie Tajemnice“ (Geheimnisse des Riesengebirges) in Karpacz. Die multimediale Ausstellung wurde von renommierten Künstlern aus der Region geschaffen. Sie nehmen die Besucher mit auf eine fantasievolle Reise durch die Sagen und Mythen des Riesengebirges und des Hirschberger Tals, die Klang- und Lichtwelten miteinander vereint. Dabei spielen Alchemie, Kräuterwissen sowie technologischer und handwerklicher Fortschritt früherer Jahrhunderte eine große Rolle.

Informationen zum Rübezahl- und Wallonenwanderweg unter www.szklarskaporeba.pl. Die multimediale Ausstellung „Geheimnisse des Riesengebirges“ präsentiert sich unter www.karkonoskietajemnice.pl. Infos über das heutige Schlosshotel in Karpniki unter www.zamekkarpniki.pl

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Richtfest für Bethaus in Lomnitz http://talderschloesser.de/richtfest-fuer-bethaus-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/richtfest-fuer-bethaus-in-lomnitz/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:25:53 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2048 Das Ensemble von Schloss und Gut von Łomnica (Lomnitz) ist um ein neues Gebäude reicher. Vor dem barocken Hauptschloss wurde kürzlich Richtfest für ein wiederaufgebautes schlesisches Bethaus gefeiert. Ab Herbst 2019 soll dort eine Ausstellung über die Geschichte dieser für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren. Mehr als 200 schlicht gehaltene Bethäuser für die evangelischen Christen […]

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Das Ensemble von Schloss und Gut von Łomnica (Lomnitz) ist um ein neues Gebäude reicher. Vor dem barocken Hauptschloss wurde kürzlich Richtfest für ein wiederaufgebautes schlesisches Bethaus gefeiert. Ab Herbst 2019 soll dort eine Ausstellung über die Geschichte dieser für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren.

Mehr als 200 schlicht gehaltene Bethäuser für die evangelischen Christen waren nach 1742 in Schlesien errichtet worden, allein rund 30 im ehemaligen Herzogtum Jauer, zu dem auch Lomnitz gehörte. Die meisten der kleinen Fachwerkkirchen wurden später durch steinerne Bauten ersetzt, andere verfielen mit der Zeit.

Auch dem schon stark verfallenen Bethaus in Rzaśnik (Schönwaldau) bei Złotoryja (Goldberg) wäre fast das Schicksal der vollständigen Zerstörung beschieden gewesen. 2000 sollte sie einer Maistrocknungsanlage weichen. Auf Initiative des Vereins zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) und mit Unterstützung von Familie von Küster, den Schlossbesitzern von Lomnitz wurden die Reste des Fachwerkbaus abgetragen und konserviert. Im Park von Lomnitz wurde es mit Unterstützung der Bundesregierung und von privaten Sponsoren in seiner ursprünglichen Form wiederaufgebaut.

Das Bethaus soll künftig als Ausstellungsraum genutzt werden und über die Geschichte der für Schlesien einst typischen Gotteshäuser informieren. Nach dem 30-jährigen Krieg entstanden, der auch ein Krieg der Religionen war, soll es auch eine Erinnerung an die danach in Schlesien praktizierte religiöse Toleranz sein. Eine interaktive Ausstellung in dem Gebäude soll ab Herbst 2019 die Standorte der kleinen Gotteshäuser zeigen. Per Tablet oder Smartphone können Besucher dann Informationen und Fotos zu den einzelnen Bauwerken abrufen.

Unterdessen schreitet einige Schritte entfernt, im barocken Hauptschloss, der Aufbau einer großen interaktiven Dauerausstellung voran, die auf drei Etagen drei Jahrhunderte Leben im Schloss darstellen soll. Sie soll bereits im Herbst 2018 fertiggestellt sein. Infos unter www.schloss-lomnitz.pl

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Kulturverein feiert Jubiläum http://talderschloesser.de/kulturverein-feiert-jubilaeum/ http://talderschloesser.de/kulturverein-feiert-jubilaeum/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:12:43 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2046 Mit einem Festakt im ehemaligen Schaffgottschen Palais in Cieplice (Bad Warmbrunn) feiert der Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) am 6. Oktober sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein wir zu diesem Anlass auch seinen im vergangenen Jahr gestifteten Denkmalschutzpreis verleihen, mit dem die Pflege von Objekten mit historischer oder kunsthistorischer Bedeutung im Hirschberger Tal […]

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Mit einem Festakt im ehemaligen Schaffgottschen Palais in Cieplice (Bad Warmbrunn) feiert der Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur (VSK) am 6. Oktober sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein wir zu diesem Anlass auch seinen im vergangenen Jahr gestifteten Denkmalschutzpreis verleihen, mit dem die Pflege von Objekten mit historischer oder kunsthistorischer Bedeutung im Hirschberger Tal und im westlichen Niederschlesien gefördert werden soll.
Seit 25 Jahren widmen sich die deutschen und polnischen Mitglieder des VSK der Pflege und dem Erhalt schlesischer Kulturwerte. So unterstützt der Verein den Wiederaufbau eines Bethauses in Łomnica (Lomnitz), den Wiederaufbau der Engler-Orgel in der Elisabethkirche von Wrocław (Breslau) oder die Herrichtung eines evangelischen Friedhofs in Szklarska Poręba (Schreiberhau).
Im vergangenen Jahr wurde der Denkmalschutzpreis unter dem Titel „Denkmal – denk‘ mal dran“ ins Leben gerufen, der jährlich verliehen werden soll. Bewerben können sich noch bis zum 29. September private Investoren oder Vereine, die von 2013 bis 2018 im Gebiet des Denkmalschutzamtes von Jelenia Góra (Hirschberg) ein historisches Objekt saniert haben. www.vskschleisen.de

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Oktoberfest in Lomnitz http://talderschloesser.de/oktoberfest-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/oktoberfest-in-lomnitz/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:08:49 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2044 Biere aus mehreren kleinen Privatbrauereien der Region können Besucher beim „Kleinen Oktoberfest“ mit Erntedankmarkt auf dem Gutshof von Łomnica (Lomnitz) erleben. Auf dem Hof und in der sanierten Festscheune präsentieren sich am Wochenende vom 6. bis 7. Oktober zahlreiche ländliche Produzenten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es Mitmachangebote zum Beispiel in der Bastelwerkstatt. Dazu erklingt von […]

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Biere aus mehreren kleinen Privatbrauereien der Region können Besucher beim „Kleinen Oktoberfest“ mit Erntedankmarkt auf dem Gutshof von Łomnica (Lomnitz) erleben. Auf dem Hof und in der sanierten Festscheune präsentieren sich am Wochenende vom 6. bis 7. Oktober zahlreiche ländliche Produzenten. Neben kulinarischen Genüssen gibt es Mitmachangebote zum Beispiel in der Bastelwerkstatt. Dazu erklingt von 11 bis 18 Uhr Livemusik.

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Wernersdorf belebt Körper und Geist http://talderschloesser.de/wernersdorf-belebt-koerper-und-geist/ http://talderschloesser.de/wernersdorf-belebt-koerper-und-geist/#respond Fri, 07 Sep 2018 07:05:32 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2042 Zur Gesundheitswoche im exklusiven Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf) sind noch Plätze frei. Vom 14. bis 21. Oktober 2018 wollen renommierte Fachärzte und andere Experten den Teilnehmern vermitteln, wie sie Körper und Geist wieder in Balance bringen können. Geplant sind neben deutschsprachigen Vorträgen ein tägliches autogenes Training und Wanderungen. Zum Begleitprogramm gehören ein festliches Abendessen mit Tafelkonzert […]

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Zur Gesundheitswoche im exklusiven Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf) sind noch Plätze frei. Vom 14. bis 21. Oktober 2018 wollen renommierte Fachärzte und andere Experten den Teilnehmern vermitteln, wie sie Körper und Geist wieder in Balance bringen können. Geplant sind neben deutschsprachigen Vorträgen ein tägliches autogenes Training und Wanderungen. Zum Begleitprogramm gehören ein festliches Abendessen mit Tafelkonzert im Barocksaal, Filmabende sowie eine Rundfahrt zu den Schlössern des Hirschberger Tals. Informationen und Anmeldung unter www.palac-pakoszow.pl

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Mozart und Beethoven im Kulturherbst http://talderschloesser.de/mozart-und-beethoven-im-kulturherbst/ http://talderschloesser.de/mozart-und-beethoven-im-kulturherbst/#respond Thu, 30 Aug 2018 18:20:33 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2056 Am Sonnabend, den 8. September, steht im Landschaftspark von Bukowiec (Buchwald) alles im Zeichen des großen Musiktheaters. Dann können Besucher im Rahmen des Buchwalder Kulturherbstes ab 17 Uhr Ludwig van Beethovens einzige Oper „Fidelio“ in der dortigen Kulturscheune erleben. Die hochkarätige Produktion wird gemeinsam vom Orchester der renommierten Oper in Wrocław (Breslau) und dem Ensemble […]

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Am Sonnabend, den 8. September, steht im Landschaftspark von Bukowiec (Buchwald) alles im Zeichen des großen Musiktheaters. Dann können Besucher im Rahmen des Buchwalder Kulturherbstes ab 17 Uhr Ludwig van Beethovens einzige Oper „Fidelio“ in der dortigen Kulturscheune erleben. Die hochkarätige Produktion wird gemeinsam vom Orchester der renommierten Oper in Wrocław (Breslau) und dem Ensemble der Slowenischen Staatsoper von Ljubljana bestritten.

Der Buchwalder Kulturherbst bringt jedes Jahr namhafte Künstler an die Wiege der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal. Zum Auftakt findet am Sonnabend um 14 Uhr ein auch in die deutsche Sprache übersetzter Bürgerdialog der Europäischen Union zu den Themen Regionen, Identitäten und Durchdringung der Kulturen statt. Am Abend gibt es ein Freiluftkonzert vor der Kulisse der Buchwalder Teiche mit dem Vokal- und Instrumentalduett Paralusia. Am Sonntagabend erwartet Besucher dort ein Konzert mit tibetischen Klangschalen. Tagsüber stehen Führungen durch den romantischen Landschaftspark von Buchwald und Kutschtouren auf dem Programm. Im Schloss der Familie von Reden ist eine Ausstellung über zeitgenössische Künstlerkolonien im Riesen- und Isergebirge zu sehen.

Ein hochkarätiges Kulturprogramm erwartet die Besucher bereits am Abend des 7. September auf dem nahegelegenen Schloss von Staniszów (Stonsdorf). Die Stiftung „Forum Staniszów“ lädt zum deutsch-polnischen Kammerkonzert. Daniel Bollinger, vielfach ausgezeichneter Solo-Klarinettist der Badischen Staatskapelle in Karlsruhe, tritt gemeinsam mit dem polnischen Streicherensemble „Airis Quartet“ im barocken Festsaal auf. Das Konzert mit dem Titel „Mozart trifft Lutosławski“ beginnt um 18 Uhr. Der 1994 verstorbene Witold Lutosławski zählt zu den wichtigsten polnischen Gegenwartskomponisten.

Schloss Stonsdorf sowie das Schloss- und Parkensemble von Buchwald gehören zum Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten, das etwa eine Autostunde von Görlitz entfernt im Südwesten Polens liegt. Mehr Informationen unter www.talderschloesser.de Infos zu Schloss Stonsdorf unter www.schlossstonsdorf.de

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Multimediale Ausstellung in Lomnitz http://talderschloesser.de/multimediale-ausstellung-in-lomnitz/ http://talderschloesser.de/multimediale-ausstellung-in-lomnitz/#respond Fri, 06 Jul 2018 11:04:56 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2040 Ein Gang durch die Jahrhunderte im Barockschloss Auf drei Etagen des Hauptschlosses von Łomnica (Lomnitz) im Hirschberger Tal ist ab Herbst eine multimediale Dauerausstellung zu sehen. Sie will die Geschichte der Bewohner von Schloss und Gut Lomnitz in den vergangenen drei Jahrhunderten erzählen. Die barocken Schlossräume werden derzeit dafür hergerichtet. Die neue Ausstellung widmet sich […]

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Ein Gang durch die Jahrhunderte im Barockschloss
Auf drei Etagen des Hauptschlosses von Łomnica (Lomnitz) im Hirschberger Tal ist ab Herbst eine multimediale Dauerausstellung zu sehen. Sie will die Geschichte der Bewohner von Schloss und Gut Lomnitz in den vergangenen drei Jahrhunderten erzählen. Die barocken Schlossräume werden derzeit dafür hergerichtet.
Die neue Ausstellung widmet sich nicht nur den Mitgliedern der herrschaftlichen und adeligen Familien, die in Lomnitz lebten, sondern blickt auch auf Gesinde und Dienstboten, die dort tätig waren. Besucher wandeln mit einem Smartphone oder Tablet-Computer durch die Gänge des Schlosses und bestimmen selbst ihr Programm. Sie können unterwegs etwa drei Dutzend Kurzfilme rund um das Schloss und Gut betrachten und Informationen zu den ausgestellten Exponaten abrufen.

In den vier repräsentativen Räumen des Erdgeschosses wird über die verschiedenen Eigentümerfamilien in vergangenen Jahrhunderten informiert. Dabei geht es auch um Themen wie die Bedeutung des Leinenhandels für die Region oder das gesellschaftliche Leben zur Zeit des Barocks.
Das Obergeschoss ist der Familie von Küster gewidmet. Ihr gehörte das Anwesen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nachfahren der letzten Besitzer haben die verfallenen Gebäude vor rund zwei Jahrzehnten wieder erworben und Schritt für Schritt wiederaufgebaut. In diesem Teil wird auch auf die Bedeutung des Hirschberger Tals im 19. Jahrhundert eingegangen, als Mitglieder der preußischen Königsfamilie dort ihre Sommerresidenzen erwarben.
Im Kellergeschoss, wo sich früher unter anderem die Schlossküche befand, wird dargestellt, wie ein Schloss einst funktionierte. Themen dort sind Vorratsspeicherung, Kochen oder Waschen. Dort wird auch gezeigt, unter welchen Bedingungen die Bediensteten damals lebten und arbeiteten.
Der Ausstellung sind aufwendige Recherchen über das Schloss und seine Umgebung vorangegangen, mehrere Zeitzeugen wurden dafür interviewt. In den Spielszenen treten Schauspieler in historischen Kostümen auf, um so einen authentischen Eindruck der unterschiedlichen Epochen zu vermitteln. Die Informationen sind in deutsch, englisch oder polnisch abrufbar, dazu gibt es spezielle Darstellungen mit Rätseln für jüngere Besucher. Wer kein eigenes Smartphone dabei hat, kann sich vor Ort ein Tablet für den Rundgang ausleihen. Besonders an Besuchergruppen richtet sich das Angebot von zwei Überblicksfilmen zur Geschichte von Schloss Lomnitz und dem Hirschberger Tal.
Elisabeth von Küster, Schlossherrin in Lomnitz, rechnet mit einem starken Besucherinteresse für die neue Dauerausstellung, die mit finanzieller Unterstützung der EU entstand und im November 2018 eröffnen soll: ?Besucher können hier einen unterhaltsamen Spaziergang durch die Geschichte unternehmen und erleben ein Beispiel für die Verbindung von Schloss und Gut, wie sie für diese Region typisch war.“
Bereits heute ist das Schloss mit seinem Park und Gutshof ein touristischer Magnet in der Region. Auf dem Gutshof entstanden ein Leinenladen, eine Schulküche, ein Hofladen und ein großes Selbstbedienungsrestaurant. Auf dem Gelände werden mehrmals im Jahr große Regionalmärkte veranstaltet. Schloss Lomnitz liegt eine gute Autostunde von Görlitz entfernt.

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Festival dell’Arte im Tal der Schlösser http://talderschloesser.de/festival-dellarte-im-tal-der-schloesser/ http://talderschloesser.de/festival-dellarte-im-tal-der-schloesser/#respond Thu, 05 Jul 2018 12:31:46 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2037 Bekannte Künstler sind rund um Jelenia Góra zu Gast Nach einer Pause im vergangenen Jahr findet vom 12. bis 19. August wieder ein „Festival dell’Arte“ rund um Jelenia Góra (Hirschberg) statt. Die schönsten Schlösser im Hirschberger Tal sowie Parks und Kirchen werden zur Kulisse für Konzerte und andere Veranstaltungen. Zudem finden bereits im Juli hochkarätige […]

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Bekannte Künstler sind rund um Jelenia Góra zu Gast

Nach einer Pause im vergangenen Jahr findet vom 12. bis 19. August wieder ein „Festival dell’Arte“ rund um Jelenia Góra (Hirschberg) statt. Die schönsten Schlösser im Hirschberger Tal sowie Parks und Kirchen werden zur Kulisse für Konzerte und andere Veranstaltungen. Zudem finden bereits im Juli hochkarätige Kulturveranstaltungen in der Region statt.
Die Stiftung der Schlösser und Gärten will mit dem Festival dell’Arte an die höfische Tradition des 19. Jahrhunderts anknüpfen. Eröffnet wird es mit einer Vorstellung von Alessandro Bariccos „Novecento“. Das Stück des Teatr Norwida aus Jelenia Góra wird im Schloss Wojanów (Schildau) inszeniert.
Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf musikalischen Darbietungen. Mit Edyta Geppert kommt am 15. August eine Ikone des polnischen Chansons in die Kulturscheune des Park- und Palastensembles in Bukowiec (Buchwald). Der romantische Teepavillon dort wird am darauffolgenden Tag zur stimmungsvollen Kulisse für die „Wolna Grupa Bukowina“, eine Legende der polnischen Poezja Śpiewana, der gesungenen Poesie. Klassische Opernmelodien präsentiert die bekannte ukrainische Sopranistin Olga Pasitschnyk am 14. August im prächtigen Barocksaal vom Fünf-Sterne-Schlosshotel in Pakoszów (Wernersdorf).
Mit Piotr Baron und Hanna Banaszak stehen zwei international anerkannte polnische Jazzgrößen auf der Bühne. Der Saxophonist Baron wird mit seinem Trio bereits am 13. August im Prinzenschloss von Karpniki (Fischbach) aktuelle Stücke präsentieren. Die Sängerin und Dichterin Banaszak wird das offizielle Abschlusskonzert am 18. August in der Kunstscheune von Bukowiec bestreiten. Musikliebhaber können am 19. August aber noch ein Folgekonzert mit der Band „U studni“ in der Konzertmuschel von Cieplice (Bad Warmbrunn) besuchen. Bis auf das Konzert von Edyta Geppert sind alle Veranstaltungen kostenlos.
Der Kultursommer im Hirschberger Tal beginnt bereits vom 6. bis 8. Juli. Dann lädt die Stiftung der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal zu den „Buchwalder Träumereien“ ein. Die dreitägige Veranstaltung will den Geist der „Poezja Śpiewana“ in den Landschaftspark von Bukowiec bringen. Den Auftakt macht Kinga Rataj, Polens erste Vollblut-Fadosängerin, Sie präsentiert klassische Fado-Lieder, angereichert mit Jazz-, Tango- und Flamencoelementen. Für ihre Interpretation des traditionellen portugiesischen Liedguts wurde sie auch im Heimatland des Fados ausgezeichnet. Am folgenden Tag wird die Gruppe „U studni“ in der Kulturscheune auftreten. Den Abschluss machen Andrzej Korycki und Dominika Żukowska. Beide treten seit über zehn Jahren mit einem Duett-Programm auf, das von polnischen Shanties bis hin zu Liedern des Balkanrockers Goran Bregović reicht.
Vom 20. bis 22. Juli findet in Jelenia Góra das Internationale Festival des Straßentheaters statt. Mit einer bunten Mischung aus Akrobatik, Performance und Puppentheater begeistert die Veranstaltung seit über 35 Jahren die Besucher auf dem historischen Altstadtmarkt. Als Gäste haben sich in diesem Jahr unter anderem die deutsche Objekt- und Maskentheatergruppe PasParTout und das Theater Irrwisch aus Österreich angesagt. PasParTout wird mit der Show RaTaTa nach Hirschberg kommen. Darin erobert eine Rattengang mit schräger Blasmusik und Gageinlagen die Herzen der Zuschauer. Mit den „Gatschpletzen“ präsentieren die Männer vom Theater Irrwisch eine akrobatisch-poetische Straßentheaterinszenierung im Landstreicherlook.
Das Hirschberger Tal, eine der schlösserreichsten Regionen Europas, liegt etwa eine Autostunde von Görlitz im Südwesten Polens.

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Gesundheitswoche in Wernersdorf http://talderschloesser.de/gesundheitswoche-in-wernersdorf/ http://talderschloesser.de/gesundheitswoche-in-wernersdorf/#respond Thu, 05 Jul 2018 12:24:33 +0000 http://talderschloesser.de/?p=2033 Wie Körper und Geist in Balance gebracht werden können, das zeigen renommierte Fachärzte und andere Experten bei einer Gesundheitswoche vom 14. bis 21. Oktober 2018 im exklusiven Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf). Das Ärztepaar Ingrid und Hagen Hartmannn, Besitzer des Luxushotels im Hirschberger Tal, hat unter anderem Dr. Ioan Marcea eingeladen. Der frühere ärztliche Leiter einer Fachklinik […]

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Wie Körper und Geist in Balance gebracht werden können, das zeigen renommierte Fachärzte und andere Experten bei einer Gesundheitswoche vom 14. bis 21. Oktober 2018 im exklusiven Schlosshotel Pakoszów (Wernersdorf). Das Ärztepaar Ingrid und Hagen Hartmannn, Besitzer des Luxushotels im Hirschberger Tal, hat unter anderem Dr. Ioan Marcea eingeladen. Der frühere ärztliche Leiter einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Nordrhein-Westfalen bietet neben verschiedenen Vorträgen auch täglich autogenes Training für die Teilnehmer an. Das Programm der Gesundheitswoche umfasst auch ein festliches Abendessen mit Tafelmusik, Filmabende sowie eine Rundfahrt zu den Schlössern des Hirschberger Tals. Der Preis beträgt inklusive Verpflegung 1164 Euro pro Person im Doppelzimmer. Anmeldung unter www.palac-pakoszow.pl

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