Schlosshotel in Fischbach expandiert

Ausbau des SPA-Bereichs und neues Hotel in ehemaliger Schule

Drei Jahre nach der Eröffnung des jüngsten Schlosshotels im Hirschberger Tal zieht Hoteldirektor Wojciech Masior eine positive Bilanz. Zamek Karpniki und sein Restaurant erfreuten sich steigender Beliebtheit. Masior kündigte die Erweiterung des SPA-Bereichs sowie den Bau eines neuen Hotels in Karpniki (Fischbach) an. Das romantische Wasserschloss gehörte einst dem Prinzen Wilhelm, einem Bruder des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III., und dessen Frau Marianne.

Seit der Eröffnung Ende 2014 verzeichne man eine wachsende Zahl von Gästen, so Masior. Für die Zeit um Weihnachten und Silvester seien die 20 Zimmer und Appartements schon lange ausgebucht. Eine bessere Auslastung in der Nebensaison erhofft sich Masior durch die Erweiterung des SPA-Bereichs um einen Innen- und Außenpool. Der Bau soll im kommenden Frühjahr beginnen und mit dem schlosseigenen Thermalwasser gespeist werden. Der Hotelchef kündigte zudem den Bau eines neuen Hotels in dem Ferienort an. Noch in diesem Jahr sollen die Umbau- und Sanierungsarbeiten in einem ehemaligen Schulgebäude beginnen. Dort sollen bis Ende 2018 insgesamt 20 Studios mit Küchenzeile entstehen.

Gästen bewerten das Wasserschloss mit Traumnoten. Masior führt das nicht nur auf die besondere Atmosphäre des Hauses zurück, sondern auch auf das Personal. Ein gut motiviertes Team sieht er als Schlüssel zum Erfolg. Das betreffe auch das Team um Küchenchef Łukasz Rogulski. Er verkörpere einen modernen Stil, greife dabei auf polnische Traditionen zurück und nehme Einflüsse aus anderen Teilen Europas mit auf. Sehr beliebt sei das Hotel auch als Hochzeits-Location.

Das vom bekannten preußischen Baumeister Friedrich-August Stüler im neogotischen Stil gestaltete Schloss in Fischbach war im 19. Jahrhundert ein beliebter Treffpunkt des europäischen Hochadels. Die in der Nachkriegszeit verfallene Anlage im Riesengebirgs-Vorland wurde aufwändig saniert und versprüht heute wieder den Charme vergangener Zeiten. Bei Bohrungen stieß man tief unter der Erde auf heißes Thermalwasser, das nicht nur im SPA genutzt wird, sondern die vierflügelige Anlage auch umweltfreundlich heizt.
Informationen zum Schlosshotel unter www.schlossfischbach.de


Schloss Fischbach: Das Interview im Wortlaut:

Frage: Zamek wurde Ende 2014 als jüngstes Schlosshotel im Hirschberger Tal eröffnet. Wie zufrieden sind Sie mit der Auslastung des Hotels und des Restaurants?

Masior: Wir haben von Jahr zu Jahr mehr Gäste und das freut uns sehr. Ein Problem sehen wir darin, dass in der Nebensaison die Auslastung noch vergleichsweise gering ist. Um das zu ändern, planen wir eine Erweiterung des SPA-Bereichs um einen Innen- und Außenpool, die beide mit unserem eigenen Thermalwasser gespeist werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2018 beginnen und etwa anderthalb Jahre dauern.

Frage: Weihnachten und Silvester rücken näher. Haben Sie in dieser Zeit noch freie Zimmer und was bieten Sie Ihren Gästen an?

Masior: Bereits jetzt sind alle Zimmer für Weihnachten und Silvester ausgebucht. Viele Gäste haben bereits für das nächste Jahr reserviert. Wir bieten ihnen an den Festtagen eine warme, heimelige Atmosphäre, unser Küchenchef sorgt für eine traditionelle und exquisite Weihnachtsküche und zu Silvester bereiten wir neben unserem berühmten Feuerwerk weitere Überraschungen für die Gäste vor.

Frage: Wer sind Ihre Gäste? Kommen diese überwiegend aus Deutschland oder aus Polen?

Masior: Deutsche und polnische Gäste überwiegen, aber wir hatten auch schon Besucher aus Amerika, Asien und sogar aus Australien.

Frage: Historische Schlösser werden gerne für Traumhochzeiten genutzt. Wie beliebt ist Schloss Karpniki bei Heiratswilligen?

Masior: Wir organisieren viele Hochzeiten. Oft wird für diese Anlässe das Schloss exklusiv vermietet, was eine intime Atmosphäre und den Spaß für die Gäste garantiert.

Frage: In Buchungsportalen erhalten Sie regelmäßig Traumnoten von den Gästen. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Masior: Die Gäste schätzen die besondere Atmosphäre des Ortes. Die wird zum einen geprägt durch die historischen Mauern, zum anderen durch unser Personal. Der Schlüssel unseres Erfolgs ist ein gut motiviertes Team.

Frage: Sehr gelobt wird auch Ihr Restaurant. Welche Linie verfolgen Sie dort?

Masior: Ich bin sehr glücklich über unser Personal. Das betrifft auch das Team des Restaurants und der Küche um unseren Chefkoch Łukasz Rogulski. Er ist von Anfang an dabei und ich vertraue ihm sehr. Ich gebe ihm so viel Autonomie und Eigeninitiative wie möglich und er kann seine Vorstellungen verwirklichen. Er hat einen modernen Stil, greift dabei aber auch auf polnische Traditionen zurück und nimmt Einflüsse aus anderen Teilen Europas mit auf.

Frage: Karpniki hat derzeit nur 20 Zimmer und Suiten. Wie sieht es mit Plänen zur Erweiterung der Anlage aus?

Masior: In der unmittelbaren Umgebung des Schlosses wird sich nichts ändern. Aber unser Unternehmen hat vor einem Jahr das ehemalige Schulgebäude in Karpniki gekauft, das früher einmal ein Gästehaus war. Wir haben jetzt die Mittel für die energetische Sanierung des Hauses und die Anbindung an unsere Thermalwasseranlage und werden noch in diesem Jahr mit dem Umbau zu einem Hotel beginnen. Dort sollen bis Ende 2018 etwas 20 Studios mit Küchenzeile entstehen.

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Archiv