Gault&Millau zeichnet Schlossrestaurants im Hirschberger Tal aus

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde die Küche des Fünf-Sterne-Hotels Pałac Pakoszów (Schloss Wernersdorf) im Gourmetführer Gault&Millau mit einer Haube bedacht. In der neuen Ausgabe des renommierten Restaurantführers wurden mit Karpniki (Fischbach) sowie Wojanów (Schildau) zwei weitere Schlosshotels im Hirschberger Tal erstmals ausgezeichnet. Die Testesser lobten auch mehrere Restaurants in der Kreisstadt Jelenia Góra (Hirschberg) sowie in den Ferienorten des Riesengebirges.

„Es ist nach vor wie eine große Ehre für uns, dass die Kritiker von unserer Küche überzeugt sind“, erklärt Robert Szepielak stolz. Der Chefkoch des Restaurants ?Alte Bleiche“ im Schloss Wernersdorf wertet die Auszeichnung mit einer Haube und 11,5 Punkten als Beweis dafür, dass sein Team und er sich auf dem richtigen Weg befinden. Die Gourmetkritiker loben vor allem seine Fischküche. Der Seebarsch an Caponata und Tomaten-Basilikum-Couscous sei ein Gedicht.

Einen längeren Aufenthalt wert sei auch das Restaurant im Hotel Zamek Karpniki. Hier lohne sich neben den Fischgerichten vor allem Ente, Wildschwein und Lamm. Küchenchef Łukasz Rogulski erhielt für seine Kreationen zehn Punkte im gelben Kulinarikwegweiser. Erstmals vertreten ist auch das Restaurant Ogrodowa im Schloss Wojanów (Schildau). Küchenchef Ryszard Nowak und sein Team verzauberten die Gourmetkritiker mit einer Taubenbouillon sowie einer Creme aus Goldener Beete mit Garnelen und Zitronenkaviar. Für ihre Kreationen sowie das einzigartige Ambiente im weißen Märchenschloss erhielten sie insgesamt 10,5 Punkte.

Neu dabei ist auch das Restaurant Cytrynowy Pieprz (Zitronenpfeffer) in der Altstadt von Jelenia Góra. Die Restauranttester fanden bei den beiden polnischen Chefs authentische italienische Küche mit viel Liebe und Können zubereitet. Das war ihnen zwölf Punkte und eine Haube wert. Besonders empfehlenswert seien Panciotti mit einer Füllung aus Garnelen und Jakobsmuscheln in Weißweinsauce. Das Küchenteam im Hotel&Sound Bossa Nova in Szklarska Poręba (Schreiberhau) erhielt für seine innovative polnische Küche elf Punkte. Noch besser schnitt das Restaurant des Hotels Kolorowa in Karpacz (Krummhübel) mit 12,5 Punkten sowie einer Haube ab. Chefkoch Wojciech Piasecki überzeugte mit seiner innovativen Autorenküche, welche die Gaumen der Gäste auch mal mit einer Krokodil-Consommée oder einem Straußenfilet mit Shijemi-Pilzen, Süßkartoffelstroh, Spargel und Topinamburpüree verwöhnt.

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