Besser mit der Bahn ins Schlösserland

TitelbildDie Bahnverbindungen zwischen Görlitz und der niederschlesischen Stadt Jelenia Góra (Hirschberg) werden mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 ausgebaut. Künftig gibt es täglich fünf Direktverbindungen in beide Richtungen. Damit sind auch die Ferienzentren im Riesengebirge sowie das Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Erst vor einem Jahr wurde die direkte Bahnverbindung zwischen Görlitz und Jelenia Góra aufgenommen. Bis dahin war für die Züge der niederschlesischen Gesellschaft Koleje Dolnośląskie in Zgorzelec am östlichen Neiße-Ufer Schluss. Mir einer Sondergenehmigung dürfen die Züge seitdem über die Neiße-Brücke weiter in den Grenzbahnhof Görlitz rollen. Nun kommen mit dem Fahrplanwechsel täglich zwei Direktverbindungen hinzu. Zudem können Fahrgäste in beide Richtungen eine weitere Verbindung mit kurzen Umsteigezeiten in Zgorzelec nützen. So gibt es tagsüber fast einen Zwei-Stunden-Takt.

Die Fahrtzeit zwischen den beiden Kreisstädten beträgt gut anderthalb Stunden. Aufgrund kurzer Umsteigezeiten in Görlitz ist die Verbindung per Bahn auch für Urlauber interessant, die aus dem Raum Berlin oder Dresden nach Jelenia Góra, in den Kurort Cieplice (Bad Warmbrunn), ins Hirschberger Tal oder ins Riesengebirge reisen möchten. In Jelenia Góra gibt es gute Anschlussverbindungen in den Ferienort Szklarska Poręba (Schreiberhau). Die Schlosshotels im Hirschberger Tal holen ihre Gäste auf Wunsch auch am Bahnhof in Jelenia Góra ab.

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